Hamburg - Das wird Sir Alex Ferguson nicht erfreuen: Der englische Fußballverband FA hat entschieden, keine Sperre gegen Ashley Williams zu verhängen. Der Kapitän von Swansea City hatte im Premier-League-Spiel gegen Manchester United (1:1) Robin van Persie an den Hinterkopf geschossen, obwohl das Spiel schon unterbrochen war - und so für Empörung bei Ferguson gesorgt.
"In der Situation sieht man deutlich, dass er hätte getötet werden können", hatte er nach dem Spiel dem TV-Sender Sky Sport News gesagt. "Williams sollte für lange Zeit gesperrt werden. Das war die gefährlichste Szene, die ich seit Jahren auf einem Fußballplatz gesehen habe."
Die FA sah dies allerdings anders. Der Verband entschied, dass die Bestrafung von Schiedsrichter Michael Oliver angemessen war. Oliver hatte Williams und van Persie jeweils die Gelbe Karte gezeigt. Zudem legte die FA fest, dass Ferguson für seine Äußerungen ebenfalls nicht bestraft wird.
Williams hatte sich bereits nach dem Spiel erklärt. Der BBC sagte er: "Ich habe den Ball im Frust weggeschossen und wollte ihn natürlich nicht am Kopf treffen." Sein Trainer Michael Laudrup hatte gesagt: "Solche Situationen können in Fußballspielen passieren. In dem Moment wird man wütend, aber hinterher gibt man sich die Hand und es geht weiter."
leh
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Sport | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Fußball | RSS |
| alles zum Thema Fußball allgemein international | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH