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Aus bei der Copa América Brasilien verschießt vier Elfmeter

Copa-Aus gegen Paraguay: Brasiliens große Blamage
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DPA

Blamage im Elfmeterschießen: Bei der Copa América hat Brasilien keinen einzigen Strafstoß verwandelt und ist gegen Paraguay ausgeschieden. Während der 120 Minuten zuvor hatte die Seleção etliche große Möglichkeiten vergeben. Neben Paraguay steht Venezuela im Halbfinale.

Hamburg - Das Favoritensterben bei der Copa América geht weiter. Nach Gastgeber Argentinien ist auch Titelverteidiger Brasilien im Viertelfinale ausgeschieden. Der fünfmalige Weltmeister unterlag in La Plata Paraguay im Elfmeterschießen 0:2 (0:0, 0:0). Gleich vier Spieler der Seleção verschossen: Die Elfmeter von Elano und André Santos gingen weit über das Tor, Fred setzte den Ball daneben und Thiago Silva scheiterte an Paraguays Torhüter Justo Villar.

Für Paraguay verwandelten Marcelo Estigarribia und Cristian Riveros. Im Halbfinale am Donnerstag geht es für den Außenseiter gegen Venezuela, das 2:1 (1:0) gegen Chile gewann. Das zweite Halbfinale bestreiten Uruguay und Peru am Mittwoch.

Über 120 Minuten war Brasilien die spielbestimmende Mannschaft, vergab aber etliche gute Torchancen. Villar wurde dank einiger starker Paraden und dem gehaltenen Elfmeter zum Matchwinner für seine Mannschaft, bei der Stürmer Lucas Barrios vom Deutschen Meister Borussia Dortmund nach 82 Minuten ausgewechselt wurde. Die früheren Bundesliga-Profis Nelson Haedo Valdez (Paraguay) und Lúcio (Brasilien) spielten durch. In der 102. Minute wurden der Brasilianer Lucas Leiva und Antolín Alcaraz nach einem Handgemenge mit Roten Karten vom Platz gestellt.

Brasilien hatte schon in der Vorrunde geschwächelt. Erst gab es ein 0:0 gegen Venezuela, dann ein 2:2 gegen Paraguay. Erst dank eines 4:2-Erfolgs im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador qualifizierte sich das Team für das Viertelfinale.

In San Juan bezwang Venezuela Chile dank Toren von Oswaldo Vizcarrondo (34. Minute) und Gabriel Cichero (80.) und steht zum ersten Mal in der Geschichte in einem Halbfinale der Südamerikameisterschaft. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Humberto Suazo (69.). Juan Arango von Borussia Mönchengladbach und Tomás Rincón vom Hamburger SV standen in der Startelf. Der HSV-Profi sah allerdings kurz vor Spielende die Rote Karte (90.+3), Arango spielte durch.

max/sid/dpa

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insgesamt 14 Beiträge
Gani 18.07.2011
Herrlich! Beide Brasilianische Nationalteams innerhalb einer Woche kläglich gescheitert!
Herrlich! Beide Brasilianische Nationalteams innerhalb einer Woche kläglich gescheitert!
jacksparrow12345 18.07.2011
Die spielerisch bessere Mannschaft scheidet aus...wie schon so oft in den letzten Tagen (Kolumbien, Argentinien...) aber auf Dauer wird sich die spielerisch bessere Mannschaft immer durchsetzen. Die Elfmeter teilweise so zu [...]
Die spielerisch bessere Mannschaft scheidet aus...wie schon so oft in den letzten Tagen (Kolumbien, Argentinien...) aber auf Dauer wird sich die spielerisch bessere Mannschaft immer durchsetzen. Die Elfmeter teilweise so zu verballern ist allerdings schon wahnsinn...auch wenn der Rasen fast so weit geflogen ist wie der Ball.
xzz 18.07.2011
beide? Fussball und was noch?
Zitat von GaniHerrlich! Beide Brasilianische Nationalteams innerhalb einer Woche kläglich gescheitert!
beide? Fussball und was noch?
Stampler 18.07.2011
frauenfussball
Zitat von xzzbeide? Fussball und was noch?
frauenfussball
faustjucken_tk 18.07.2011
Ja, ich kann diese selbstüberschätzten dauer samba tanzenden Figuren, die von der gesamten Presse immer per Vorschusslorbeeren ins Grüne gelobt werden auch nicht mehr sehen. Komisch, dass Marta gestern nicht zur Spielerin der [...]
Zitat von GaniHerrlich! Beide Brasilianische Nationalteams innerhalb einer Woche kläglich gescheitert!
Ja, ich kann diese selbstüberschätzten dauer samba tanzenden Figuren, die von der gesamten Presse immer per Vorschusslorbeeren ins Grüne gelobt werden auch nicht mehr sehen. Komisch, dass Marta gestern nicht zur Spielerin der WM gewählt wurde, hat ja sonst ein Dauerabo drauf. Aber wäre wohl aufgefallen.
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