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Baseball-Dopingskandal: Klinikbesitzer muss ins Gefängnis

  Klinikbesitzer Bosch: Superstar Alex Rodriguez war sein Kunde  Zur Großansicht
AP/dpa

Klinikbesitzer Bosch: Superstar Alex Rodriguez war sein Kunde

Er hat Baseball-Stars in seiner Klinik mit Steroiden und Testosteron versorgt: Anthony Bosch war eine der zentralen Figuren im Dopingskandal der Major League Baseball. Nun wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt.

Hamburg - Anthony Bosch ist wegen der Beteiligung am Dopingskandal in der Major League Baseball zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der Chef der umstrittenen Wellness-Klinik Biogenesis in Miami hatte eine Reihe von Profis mit Steroiden, Wachstumshormonen und Testosteron versorgt, berühmtester Kunde war Superstar Alex Rodriguez von Rekordmeister New York Yankees.

Bosch hatte sich bereits im Oktober schuldig bekannt, mit den Dopingmitteln gehandelt zu haben. Die Affäre zog Sperren für 13 Spieler nach sich. Rodriguez wurde für die gesamte vergangene Saison aus dem Verkehr gezogen, gab aber erst Monate nach seiner Verurteilung zu, dass er verbotene Substanzen eingenommen hatte.

Von Bosch war "A-Rod" schwer belastet worden. "Ich habe ihm die Dopingmittel selbst gespritzt", sagte der Klinikchef im Januar 2014. Er habe dafür monatlich 12.000 Dollar von Rodriguez in bar erhalten.

luk/sid

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Tja so ist das
HerrH. 18.02.2015
wenn man Arzt nicht auf dem neusten Stand der Dopingforschung ist und/oder das falsche Klientel hat. Da hätte der gute Mann mal ein paar mehr Kolloquien zum Thema Doping besuchen sollen.
2. Bosch
greensox21 18.02.2015
Er war doch gut . Keiner seiner Klienten hatte einen postiven Test . Auch A-Rod ist nie in einem Dopingtest durchgefallen . Bosch wurde nur erwischt , weil ein Mitarbeiter Akten geklaut hat und sie dem Miami Herald gegeben hat . Er sitzt im Knast , und seine " Patienten haben nach ihren Sperren Millionen Dollar Verträge unterschrieben . Tja so ist das
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MLB-Meister seit 2000
Jahr Meister (Endergebnis)
2014 San Francisco Giants (4:3 vs. Kansas City)
2013 Boston Red Sox (4:2 vs. St. Louis)
2012 San Francisco Giants (4:0 vs. Detroit)
2011 St. Louis Cardinals (4:3 vs. Texas)
2010 San Francisco Giants (4:1 vs. Texas)
2009 New York Yankees (4:2 vs. Philadelphia)
2008 Philadelphia Phillies (4:1 vs. Tampa Bay)
2007 Boston Red Sox (4:0 vs. Colorado)
2006 St. Louis Cardinals (4:1 vs. Detroit)
2005 Chicago White Sox (4:0 vs. Houston)
2004 Boston Red Sox (4:0 vs. St. Louis)
2003 Florida Marlins (4:2 vs. N.Y. Yankees)
2002 Anaheim Angels (4:3 vs. San Francisco)
2001 Arizona Diamondb. (4:3 vs. N.Y. Yankees)
2000 New York Yankees (4:1 vs. N.Y. Mets)

Baseball-Glossar
  • AP
    Spieldauer (Innings):
    Baseball wird über neun sogenannte Innings gespielt. Pro Inning hat jede Mannschaft einmal Angriffsrecht. Zunächst das Auswärtsteam (Top), dann die Gastgeber (Bottom).

  • Spielfeld:
    Das Baseball-Feld hat die Form eines halben Quadrats, deren äußere Ecken mit einem Viertelkreis verbunden sind. Der Bereich außerhalb des Spielfeldes nennt sich Foul Territory. Das Spielfeld besteht aus zwei Teilen: dem Infield und dem Outfield. Im Infield befinden sich die Home Plate, die drei Bases sowie der Pitching Hügel in der Mitte. Aufgrund dieser Rautenform wird das Infield häufig auch Diamond genannt.
  • Mannschaften:
    Pro Team treten neun Spieler an, Wechsel sind erlaubt. Im Angriff sind alle Batter, also Schlagmänner. In der Defensive gibt es dagegen neun verschiedene Positionen. Den Pitcher (Werfer), den Catcher sowie First, Second und Third Baseman und den Shortstop. Diese sechs Spieler stehen im Infield. Dazu gibt es drei Outfielder: Left, Center und Right Fielder.
  • Spielprinzip:
    Zentraler Bestandteil ist das Duell des Pitchers gegen den Batter. Der Schlagmann hat drei Versuche, den geworfenen Ball des Pitchers ins Spiel zu bringen. Pro Fehlversuch bekommt er einen Strike. Scheitert er, bekommt sein Team ein Out. Pro Inning darf sich eine Mannschaft drei Outs erlauben, danach endet das Angriffsrecht.
    Der Pitcher, der rund 18 Meter vom Batter entfernt steht, muss jedoch innerhalb eines imaginären Rechtecks (Strike Zone) werfen, damit der Versuch zählt. Gelingt ihm das nicht, so ist dies ein Ball. Bei vier Balls darf der Batter auf die erste Base vorrücken und wird so zum Läufer (Runner).
Trifft der Schlagmann den Ball, kann er dennoch ausscheiden. Nämlich dann, wenn ein Gegenspieler den Ball fängt, bevor dieser den Boden berührt. Gelingt dem Batter ein guter Schlag, versucht er - nun als Runner - auf eine der drei Bases zu kommen. Daher gibt es Single, Double und Triple - je nachdem wie weit er gekommen ist. Seine Mitspieler, die gegebenenfalls schon auf einer Base stehen, versuchen ebenfalls, möglichst weit zu kommen. Im Idealfall zurück zur Home Plate. Pro einem solchen Run gibt es einen Punkt.
Gelingt dem Batter ein Schlag über die Begrenzungsmauer des Outfields, so ist dies ein Homerun. Dann dürfen alle Spieler, die auf einer Base standen sowie der Batter und zur Homeplate zurückkehren. Der Königsschlag im Baseball ist der Grand Slam, der vier Punkte bringt. Dafür ist ein Homerun nötig, wenn alle Bases besetzt sind.

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