Turnier in Brasilien Bauarbeiter am WM-Stadion Curitiba treten in Streik

Die schlechten Nachrichten von den WM-Stadionbaustellen in Brasilien reißen nicht ab. Weil sie ihren Lohn nicht wie verabredet erhalten haben, legen 400 Arbeiter in Curitiba für einige Tage ihre Arbeit nieder. Beim Bau des Stadions gibt es ohnehin Verzögerungen.

WM-Stadion in Curitiba: Fertigstellung erst im Februar
AP/dpa

WM-Stadion in Curitiba: Fertigstellung erst im Februar


Hamburg - Wegen verspäteter Lohnzahlungen sind Bauarbeiter des WM-Stadions im brasilianischen Curitiba in den Streik getreten. Dies bestätigte der Bürgermeister der 1,8-Millionen-Einwohner-Stadt, Gustavo Fruet. Demnach haben etwa 400 der 1200 an der Baustelle des WM-Stadions beschäftigten Arbeiter ihre Arbeit niedergelegt, der Ausstand soll in der kommenden Woche bis zu drei Tage andauern.

Beim Stadionbau in Curitiba gibt es ohnehin bereits Verzögerungen. So wurde die Frist für die Fertigstellung der Arena bis Februar 2014 verlängert. Das Stadion des brasilianischen Clubs Atletico Paranaense muss für die Fußball-Weltmeisterschaft umfassend renoviert werden. Zudem wird Titelverteidiger Spanien während der WM-Endrunde sein Quartier in Curitiba aufschlagen.

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psk/dpa



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insgesamt 6 Beiträge
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Kohle&Reibach 15.12.2013
1. Weil sie ihren Lohn nicht wie wie verabredet erhalten
Zitat von sysopAP/dpaDie schlechten Nachrichten von den WM-Stadionbaustellen in Brasilien reißen nicht ab. Weil sie ihren Lohn nicht wie wie verabredet erhalten haben, legen 400 Arbeiter in Curitiba für einige Tage ihre Arbeit nieder. Beim Bau des Stadions gibt es ohnehin Verzögerungen. http://www.spiegel.de/sport/fussball/bauarbeiter-am-wm-stadion-curitiba-treten-in-streik-a-939156.html
das gibts auch hier jeden Monat tausendfach. Das sollte auch hier mal zur Sprache gebracht werden. Ich möchte nicht wissen wieviele Bürger zu Weihnachten wieder ohne Kohle dasitzen. Hab das selber schon durch.
hschmitter 15.12.2013
2. Mal den Beckenbauer hinschicken
der wird sich und andere davon überzeugen, daß es keine verspäteten Lohnzahlungen gegeben hat.
trader_07 15.12.2013
3. Überraschung
Zitat von Kohle&Reibachdas gibts auch hier jeden Monat tausendfach. Das sollte auch hier mal zur Sprache gebracht werden. Ich möchte nicht wissen wieviele Bürger zu Weihnachten wieder ohne Kohle dasitzen. Hab das selber schon durch.
Ja, Weihnachten kommt wie jedes Jahr wieder einmal völlig überraschend.
lackehe 15.12.2013
4. s Problem liegt daran, dass das
flüssige Mensalão nicht ausreicht, jeden in Verantwortung stehenden Arbeiter am Einkommen zu beteiligen. Das hat Spiegel Online schon am 19.9.13 hier beschrieben.
Kohle&Reibach 15.12.2013
5. Was wissen sie schon
Zitat von trader_07Ja, Weihnachten kommt wie jedes Jahr wieder einmal völlig überraschend.
über prekäre Arbeitsverhältnisse. Aus normalen Arbeitsplätzen werden immer mehr Zeit-, Frist- oder Minijobs, und daraus entsteht immer öfter prekäre Beschäftigung: zu wenig Lohn, keine soziale Absicherung, Zukunft ungewiss, Zugehörigkeit Fehlanzeige. Das Gastgewerbe ist für Beschäftigte oft eine ungastliche Branche: Extrem viele Arbeitnehmer in Hotels und Gastronomie müssen mit Niedriglöhnen und Minijobs über die Runden kommen. Befristete Arbeitsverträge sind insbesondere unter jungen Beschäftigten weit verbreitet. Repräsentative Daten zum Missbrauch von Werkverträgen gibt es bislang nicht. Eine neue Untersuchung zeigt aber eine Tendenz auf: Werkverträge verdrängen in manchen Betrieben und Branchen das Normalarbeitsverhältnis.
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