Gesperrter Leverkusen-Trainer Schmidt "Empfinde die Strafe als hart"

Drei Spiele Sperre, zwei weitere zur Bewährung: Der DFB hat Roger Schmidt mit einer Strafe belegt, die der Leverkusen-Trainer als "nahe an der höchstmöglichen" empfindet.

Leverkusens Trainer Schmidt (l.): "Ich versuche, daraus zu lernen"
DPA

Leverkusens Trainer Schmidt (l.): "Ich versuche, daraus zu lernen"


Bayer Leverkusens Cheftrainer Roger Schmidt hält das Urteil des DFB-Sportgerichts für sehr heftig. "Ich habe sie so akzeptiert, empfinde die Strafe aber als hart und nahe an der höchstmöglichen dran", sagte der 48-Jährige auf einer Pressekonferenz, fügte aber an: "Ich habe mich nicht gut verhalten und einen Fehler gemacht. Ich versuche in Zukunft daraus zu lernen."

Schmidt ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für drei Spiele gesperrt worden. Das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde bis zum 30. Juni 2017 zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss er eine Geldbuße von 20.000 Euro zahlen.

Schmidt hatte sich beim Bundesliga-Spiel gegen den BVB am Sonntag (0:1) geweigert, den Innenraum zu verlassen und auf die Tribüne zu gehen. Daraufhin hatte Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie für neun Minuten unterbrochen.

Im Video: Roger Schmidt zu seiner Sperre

luk/dpa

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insgesamt 78 Beiträge
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deglaboy 24.02.2016
1. Jetzt auch noch Jammern...
darin sind sie in Leverkusen schon immer groß. Zufrieden sein, das Doppelte wäre noch zu wenig!
xaka 24.02.2016
2. Soviel zur Einsicht ...
... des Träners ;-) Erst so ne Machtshow mit dem Referee abziehen, und jetzt weinerlich die Strafe nicht wie ein Mann akzeptieren können. Was soll das? was ist denn das fürn Fluffi? Auf die Tribüne geschickt, sich trotzig wie ein Kleinkind widersetzt UND einen Spielabbruch heraufbeschworen... Und jetzt keine Eier in der Hose, die Strafe zu akzeptieren, ja gehts noch?
Realist111 24.02.2016
3. !
Dass Herr Schmidt die Strafe als "hart" empfindet, ist okay. Das soll ja wohl auch so sein, damit er überhaupt etwas "empfindet" - und zwar keine Glücksgefühle ...
xysvenxy 24.02.2016
4.
So wenig wie ein Spieler das Recht hat, wegen jedem Vergehen eine gesonderte Erklärung des Schiedsrichters zu verlangen, so wenig Recht darauf hat auch der Trainer. Punkt, Absitzen, Klappe halten.
comeback0815 24.02.2016
5. Unmöglich!
Absolut. Es ist ein unfassbares Vorgehen, wenn ein Schiri 45 Meter über den Platz anzeigt, der Trainer habe auf die Tribüne zu gehen. Kleiner Kaiser oder fußlahm? Es gäbe absolut keine Diskussion, wenn er Manns genug gewesen wäre, Schmidt von Angesicht zu Angesicht gegenüberzutreten und ihm die Anweisung zu geben. Stattdessen schickt er einen Laufburschen. Aber so ist das wohl heutzutage: ICH bin der Chef und DU hast dich unterzuordnen, auch über Luftlinie! Was für ein Vorbild für die E-Jugend!
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