Wechselgerüchte Bayern dementiert Neymar-Transfer

Neymar zu Bayern München? Nach brasilianischen Quellen ist der Wechsel des Stürmerstars nach Deutschland schon sicher. Der FC Bayern hat solche Meldungen am Dienstag allerdings heftig dementiert. Auch über einen Abgang von Arjen Robben wird spekuliert.

Brasilien-Star Neymar: Noch im schwarz-weißen Santos-Trikot
AFP

Brasilien-Star Neymar: Noch im schwarz-weißen Santos-Trikot


Hamburg - Der anstehende Trainerwechsel zu Josep Guardiuola beim FC Bayern München hat die öffentliche Phantasie angeregt. Täglich werden prominente Fußballernamen mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht - von Wayne Rooney bis Gareth Bale. Am Dienstag hat der Verein Gerüchte um eine Verpflichtung des brasilianischen Fußball-Nationalspielers Neymar dementiert. Diese Geschichte stimme "vorne und hinten nicht", versicherte Mediendirektor Markus Hörwick in München.

In Brasilien waren Spekulationen aufgekommen, dass der 21-Jährige beim deutschen Fußball-Rekordmeister bereits einen Vertrag unterschrieben habe. Dabei berief man sich auf einen ehemaligen Funktionär des FC Santos, bei dem Neymar noch über das Saisonende hinaus unter Vertrag steht.

Viel spekuliert wird auch über die Zukunft des Niederländers Arjen Robben, der bei den Bayern noch einen Vertrag bis 30. Juni 2015 besitzt. "Es gibt so viele Gerüchte. Ich habe die letzten Monate immer gesagt, ich bin nur auf eine Sache konzentriert, und das ist der FC Bayern und mehr nicht. Wir wollen am 25. Mai den Titel (im Finale der Champions League - d. Red.) gewinnen. Das ist das einzige, was für mich zählt", sagte der Stürmerstar am Dienstag. "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, warum soll ich gehen?"

Die Bayern hatten am Dienstag zu einem Medientag im Vorfeld des Champions-League-Endspiels geladen, der von mehr als 200 nationalen und internationalen Journalisten wahrgenommen wurde. Münchens Trainer Jupp Heynckes gab sich vor dem Finale am 25. Mai gegen Borussia Dortmund (20.45 Uhr, ZDF und Sky, Liveticker SPIEGEL ONLINE) überzeugt, dass das Team dieses Spiel für sich entscheiden werde: "Wir sind unheimlich stabil vom Mentalen her. Uns wirft überhaupt nichts um", sagte der Trainer: "Wir haben ein klares Ziel, den Henkelpott zu gewinnen. Davon lassen wir uns auch nicht abbringen."

aha/dpa/sid



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Seite 1
miliasi 14.05.2013
1. Ich
verstehe den hype um neymar nicht. Solange er sich nicht hier in europa befindet und hier zeigt was er kann, ist jede million, die bayern geben würde, eine Verschwendung. In Brasilien wird sehr wenig Wert auf Verteidigung gelegt. Ein Traum für Stürmer. Das ist auch der grund, warum er lieber in brasilien bleibt. Wenn das jemand weiß, dann die Bayern.
Munster 14.05.2013
2.
Zitat von miliasiverstehe den hype um neymar nicht. Solange er sich nicht hier in europa befindet und hier zeigt was er kann, ist jede million, die bayern geben würde, eine Verschwendung. In Brasilien wird sehr wenig Wert auf Verteidigung gelegt. Ein Traum für Stürmer. Das ist auch der grund, warum er lieber in brasilien bleibt. Wenn das jemand weiß, dann die Bayern.
Neymar ist auch brasilianischer Nationalspieler und hat schon gegen Top-Spieler aus Europa gespielt und keine schlechte Figur gemacht. Woher kommt also immer die Behauptung, das Neymar gegen europäische Verteidiger kein Land sehen würde? Ich habe zuletzt ein sehr intensiv geführtes Freundschaftsspiel von Brasilien gegen Italien gesehen, in dem Neymar klasse gespielt hat!
jennicherie 14.05.2013
3. ernsthaft?
ernsthaft ? ''fußballnahmen'' naHmen ? spiegel ich bin enttäuscht.
smolnyj39 14.05.2013
4.
Irgendwie glaube das da was dran ist, dann kann man Robben verkaufen.
to5824bo 14.05.2013
5. Gentleman vs. Dampfplauderer
Zitat von sysopAFPNeymar zu Bayern München? Nach brasilianischen Quellen ist der Wechsel des Stürmerstars nach Deutschland schon sicher. Der FC Bayern hat solche Meldungen am Dienstag allerdings heftig dementiert. Auch an Gerüchten über einen Abgang von Arjen Robben sei nichts dran. http://www.spiegel.de/sport/fussball/bayern-dementiert-verpflichtung-von-neymar-a-899779.html
Im Gegensatz zu Herrn Rummenigge ("Wir werden gewinnen!") bleibt Jupp Heynckes sachlich und sportlich fair ("Wir haben das Ziel, den Pott zu gewinnen"...) Der eine ein Gentleman, der andere ein Dampfplauderer halt.
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