Einnahmen 2017/2018 Erneutes Rekordjahr für den FC Bayern

Sportlich läuft es für den FC Bayern derzeit nicht rund. Finanziell können die Verantwortlichen hingegen Rekordeinnahmen vermelden. Der Gewinn hat sich allerdings verringert.

AFP


Bayern München bleibt wirtschaftlich im deutschen Fußball weiter das Maß der Dinge. Der deutsche Rekordmeister verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/2018 bei den Gesamteinnahmen erneut einen Rekord in Höhe von 657,4 Millionen Euro, die FC Bayern AG erwirtschaftete davon alleine 624,3 Millionen.

Der Jahresüberschuss nach Steuern lag insgesamt bei 29,5 Millionen Euro, das sind knapp vier Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. 22 Millionen davon entfallen auf die AG.

Verantwortliche mit Vertrag bis 2019

Seit der Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in die FC Bayern München AG im Jahr 2002 sind die Einnahmen laut Klubangaben um 355 Prozent von 176 Millionen auf 624 Millionen Euro gestiegen.

In der Saison 2016/2017 hatte der Gesamtumsatz bei 640,5 Millionen gelegen. Der Jahresüberschuss betrug 39,2 Millionen. Die FC Bayern AG hatte 603,1 Millionen Euro eingenommen und nach Steuern einen Gewinn von 33,2 Millionen erzielt. Als Eigenkapital der FC Bayern AG hatten die Münchner zum 30. Juni 2017 445,8 Millionen Euro ausgewiesen.

Die Jahreshauptversammlung der Bayern findet am 30. November statt. Neuwahlen gibt es nicht. Präsident Uli Hoeneß ist bis 2019 gewählt. Der Vertrag von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge läuft ebenfalls bis 2019.

mfu/sid



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Redigel 20.11.2018
1. Dr.
Wundert mich nicht... man hat ja gefühlt nix investiert, daher rühren ja die Probleme. Bayern wird viel Geld in die Hand nehmen müssen um den Status quo aufrecht zu erhalten. Davon mal abgesehen, dass sich große Trainer derzeit 3x überlegen nachdem van Gaal und Ancelotti verheizt wurden. Aber Hey, man hat ja Kovac der nachweisbar nicht mal zu den mittelprächtigen Trainern gehört. Ich sehe definitiv Hasenhüttl kommen, dem traue ich weit mehr zu auch in Sachen Mannschaftsführung.
Nonvaio01 20.11.2018
2. bei ueber 400mio eigenkapital
sollten transfers kein problem sein. Ich wuerde immer noch gerne den Coach von Tottenham beim FCB sehen. Meiner meinung nach ein extrem guter der auch spieler herranfuehrt und zu weltstars machen kann. Und er ist in Tottenham unzufrieden, da ist kein Geld fuer Neu spieler da das neue stadion gebaut wurde und erstmal bezahlt werden muss.
Levator 20.11.2018
3. Wer
Zitat von RedigelWundert mich nicht... man hat ja gefühlt nix investiert, daher rühren ja die Probleme. Bayern wird viel Geld in die Hand nehmen müssen um den Status quo aufrecht zu erhalten. Davon mal abgesehen, dass sich große Trainer derzeit 3x überlegen nachdem van Gaal und Ancelotti verheizt wurden. Aber Hey, man hat ja Kovac der nachweisbar nicht mal zu den mittelprächtigen Trainern gehört. Ich sehe definitiv Hasenhüttl kommen, dem traue ich weit mehr zu auch in Sachen Mannschaftsführung.
hat jetzt nochmal nachgewiesen, dass Kovac ein "mittelprächtiger" Trainer ist. Sein Erfolg im Pokalendspiel möglicherweise?
Redigel 20.11.2018
4. @3
Er selbst in seiner Zeit bei Bayern... Aber klar, eine gute Saison und man ist quasi auf dem Level eines Jupp Heynckes oder Pep Guardiola. Zumindest wenn man das Aufbegehren seiner Spieler in so kurzer Zeit ausblendet...
gnarze 20.11.2018
5. Gleich
wird der Erste kommen und behaupten, dass die Zahlen eigentlich hundsmiserabel sind und das Ende damit eingeläutet ist.
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