Bayern München Ribéry fällt erneut aus

Rückschlag für Franck Ribéry: Der Superstar vom FC Bayern München muss wegen einer Oberschenkelverletzung eine Zwangspause einlegen und fällt für den Rest der Hinrunde aus.

Ribéry: Hatte gerade erst Comeback gefeiert
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Ribéry: Hatte gerade erst Comeback gefeiert


Im Champions-League-Spiel bei Dinamo Zagreb (2:0) war Franck Ribéry zur Pause ausgewechselt worden. Nun ist klar: Der Franzose muss wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel bis zur Winterpause pausieren. Dabei hatte Ribéry erst vor einer Woche nach über neunmonatiger Leidenszeit wegen einer hartnäckigen Sprunggelenksverletzung sein Comeback gefeiert.

Die Probleme für Trainer Pep Guardiola vor dem oberbayerischen Derby am Samstag gegen den FC Ingolstadt, dem Pokal-Achtelfinale gegen Darmstadt 98 und dem Hinrunden-Finale in der Liga bei Hannover 96 verschärfen sich damit. Neben Ribéry muss auch Medhi Benatia wegen einer Muskelverletzung passen.

Zudem fehlen dem Rekordmeister weiter die angeschlagenen David Alaba, Douglas Coasta, Juan Bernat, Mario Götze und Arjen Robben.

cte/dpa



insgesamt 23 Beiträge
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spon_2937981 11.12.2015
1.
So ein Sch... Langsam bekomme ich das Gefühl, dass hier ein Problem bzgl. Trainingsinhalten, -intensität und -steuerung sowie der medizinischen Betreuung vorliegt. An 'Mull' hat es anscheinend nicht gelegen... (was ja anscheinend Guardiola vermutete)
lestat3006 11.12.2015
2. Gute Besserung
und schnelle Genesung für Franck Ribery. Hauptsache er wird für die schweren Spiele in der Rückrunde wieder richtig gesund und fit.
dr.joe.66 11.12.2015
3. Ursache und Wirkung...
Die große Belastung über Jahre im Profi-Sport führt nun mal zu einer höheren Verletzungswahrscheinlichkeit. Bei manchen Spielern weniger, bei manchen mehr. Manchmal ist einfach auch Pech oder Glück ein Faktor. Das ist nicht nur im Fußball so. Zur immer wieder vermuteten Beteiligung des Trainer-Stabs an Verletzungen zwei Punkte: 1) Durch gezieltes Training wie auch durch dosierte Einsätze kann man insbesondere die Wahrscheinlichkeit von Muskelverletzungen verringern. 2) Ist eine Verletzung passiert, ist es ab dem Zeitpunkt kein fußballerisches Thema mehr, sondern ein medizinisches. D.h. egal wieviel der Trainer von Fußball versteht, der Doc hat das letzte Wort bei Verletzungen. Leider wird das nicht immer befolgt.
senta1958 11.12.2015
4.
Zitat von spon_2937981So ein Sch... Langsam bekomme ich das Gefühl, dass hier ein Problem bzgl. Trainingsinhalten, -intensität und -steuerung sowie der medizinischen Betreuung vorliegt. An 'Mull' hat es anscheinend nicht gelegen... (was ja anscheinend Guardiola vermutete)
Als Guardiola noch Barca trainierte spielte er in etwa das gleiche System, hatte aber deutlich weniger Verletzte. Daher wrden dann wohl auch gewisse Zweifel an der medizinischen Betreuung herrühren. Was auffällt: Es sind schon wieder die Tempospieler, die nun verletzt sind. Vieleicht gibt es da einen Zusammenhang?
veritaski 11.12.2015
5. Kein Wunde
ok...ich bin Laie...aber der gesunde Menschenverstand sagt mir: baue einen so lange verletzten Spieler langsam auf. Schicke ihn zunächst nur für ein paar Minuten aufs Feld und steigere seinen Einsatz peu a peu. Hier scheint mir jemand zu viel zu schnell auf einmal gewollt zu haben. Der Trainer, der Arzt und der Spieler sollten sich mal hinterfragen
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