Heynckes-Wunschassistent Hermann Ja, er will

Jupp Heynckes kehrt wohl zum FC Bayern zurück, und sein langjähriger Assistent Peter Hermann soll mitkommen. Jetzt hat der aktuelle Co-Trainer von Düsseldorf um Freigabe gebeten.

Peter Hermann, Jupp Heynckes und Hermann Gerland (v. l. n. r.)
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Peter Hermann, Jupp Heynckes und Hermann Gerland (v. l. n. r.)


Die Zusammenführung des Trainergespanns rückt näher: Co-Trainer Peter Hermann hat beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf um seine Freigabe gebeten und will künftig wieder als Assistent von Jupp Heynckes bei Bayern München arbeiten.

"Ja, ich will das machen", sagte Hermann der "Bild"-Zeitung: "Es fällt mir sehr schwer. Aber mich verbindet mit Jupp Heynckes sehr viel und ich möchte ihm den Gefallen tun. Ich habe ihm viel zu verdanken und möchte ihm etwas zurückgeben."

Der 65-Jährige arbeitete bereits in Leverkusen und während einer früheren Amtszeit in München als Co-Trainer von Heynckes - unter anderem beim Gewinn des Triples 2013. Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hat bisher stets auf den bis 2018 laufenden Vertrag des Assistenztrainers hingewiesen. Es dürfte eine Ablöse für den Co-Trainer von Düsseldorfs Chefcoach Friedhelm Funkel fällig werden.

Die Verpflichtung von Hermann soll eine der Bedingungen von Heynckes sein, der beim Rekordmeister die Nachfolge von Carlo Ancelotti übernehmen soll. Auch mit einem Comeback von Hermann Gerland, der aktuell die sportliche Leitung im Nachwuchsleistungszentrum innehat, ist zu rechnen.

Aktuell ist Düsseldorf Tabellenführer der zweiten Liga. So gut lief es beim ehemaligen Bundesligisten schon lange nicht mehr: In der vergangenen Saison wurde Düsseldorf Elfter, im Jahr davor sogar nur 14. Auch deswegen dürfte es Fortuna schwerfallen, seinen aktuellen Co-Trainer abzugeben.

jan/dpa



insgesamt 18 Beiträge
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bakero 06.10.2017
1.
Er kann es schaffen, mit Düsseldorf aufzusteigen und entscheidet sich für einen befristeten Arbeitsvertrag bei einem Verein, der meint, die Zukunft mit den Lösungen von gestern zu bewältigen? Na dann, "herzlichen Glückwunsch"! P.S. Warum auch nicht Schweinsteiger fragen, ob er zurückkommnt. Oder wenigstens Lahm. Wäre doch gelacht, wenn der große FC Bayern es nicht schaffen würde, die Zeit anzuhalten.
forky 06.10.2017
2. Schade
Ich finde es schade, wenn die Fortuna jetzt beschädigt wird, weil der Hoeneß einen Oldie ausgräbt, der es offensichtlich ohne seinen langjährigen Co-Trainer nicht hinbekommt. Das ist eigentlich Wettbewerbsverzerrung. Man sollte mal darüber nachdenken, ob die Transferfenster nicht auch für den Staff gelten müssen. Wenn die Fortuna den Mann jetzt abgibt und anschließend einbricht, wäre das ein Skandal. Die Vereinsführung kann es sich eigentlich gar nicht erlauben, nachzugeben. Schließlich sind die Handelnden verpflichtet, zum Wohle des Vereins zu handeln. Von Heynckes und Hermann hätte ich wesentlich mehr Sportsgeist erwartet. Die brauchen sich anschließend am Niederrhein nicht mehr blicken lassen. Eine Entscheidung gegen das Rheinland und für Bayern!
Chico73 06.10.2017
3. wie hoch sollte / kann die Ablöse sein
Letztendlich wird es doch wieder über den Preis entschieden werden - wie hoch der ist bzw. sein sollte, lässt sich aber nur scher sagen. Fakt ist PH ist momentan für Fortuna eigentlich unersätzlich. Viele im Verein und im Umfeld attestieren ihm und seiner enormen Erfahrung maßgeblichen Anteile am aktuellen Erfolg und Tabellenstand. Da hat sich mit Funkel und Herrman das perfekte Trainerduo gefunden und erfindet sich und auch die Fortuna zum xten male neu. Und wie soll nun so ein Abgang kompensiert werde? Etwa mit einem Abschiedsspiel, wie ich schon merhfach las? Einfach Lächerlich - sollen etwa die Fans und nicht Bayern zu Kasse gebeten werden? Viel mehr als 1 Mio. wird aber auch schwerlich durchzusetzen sein. Aber was hat Forunta momentan von 1 Mio mehr in der Kasse? Eher wenig. Obendrein müsste man in äußerst kurzer Zeit einen adäquaten Ersatz für PH finden. Und hier liegt das größte Risiko für den Verein. Konnte man den Kurzfrist-Abgabg eines Bebou für fürstliche 4,5 Mio. sportlich noch kompensieren, sieht es jetzt wesentlich schwieriger aus.
weem 06.10.2017
4. Da ist was faul im Staate Dänemark
Es ist ja schon allein die Tatsache erstaunlich, dass dem ruhmreichen FC Bayern München tatsächlich nichts anderes einfällt, einen 72-jährigen Ex-Trainer, nach fast fünfjährigem Rentnerdasein, als Cheftrainer zu verpflichten. Noch mehr allerdings, irritieren die Anstrengungen von o.g. ruhmreichen Verein, einen Co-Trainer von einem Zweitligisten! unter Vertrag zu nehmen. Da liegen bei ein paar Herren offensichtlich gewaltig die Nerven blank..
tomaraya 06.10.2017
5. Gefüge sprengen
Bayern München möchte sein Gefüge wieder in Ordnung bringen, und nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf das intakte Gefüge eines andern Vereins. Mehr noch, nimmt sogar in Kauf dieses zu zerstören. Nur noch traurig...
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