Hamburger SV U23-Coach Zinnbauer wird neuer Cheftrainer

Einen Tag nach der Entlassung von Trainer Mirko Slomka hat HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer den Nachfolger präsentiert: U23-Coach Josef Zinnbauer soll den Klub aus der Krise führen.

Trainer Zinnbauer: Nachfolger von Slomka beim HSV
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Trainer Zinnbauer: Nachfolger von Slomka beim HSV


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Der kriselnde Hamburger SV hat einen neuen Cheftrainer. Nur einen Tag nach dem Rauswurf von Mirko Slomka hat Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer den Nachfolger präsentiert: Josef Zinnbauer, der bisher die Regionalligamannschaft des HSV betreut hatte, übernimmt den Posten beim Tabellenletzten der Bundesliga.

Neben Slomka wurde auch dessen Betreuerteam freigestellt. "Wir haben die Entscheidung getroffen, dass Zinnbauer als Chef eingesetzt wird. Patrick Rahmen wird sein Assistent. Stefan Wächter wird neuer Torwarttrainer", sagte Beiersdorfer auf einer Pressekonferenz und betonte, dass es keine Interimslösung sei.

Zinnbauer hat mit der U23 des HSV bisher alle acht Spiele in der vierten Liga gewonnen. "Es ist natürlich etwas anderes als in der Regionalliga zu trainieren, aber er bringt alles mit", sagte Beiersdorfer. "Wir haben mit Joe besprochen, dass es nach hinten keine vertragliche Grenze gibt. Wir hoffen, dass wir mit ihm den nötigen Erfolg haben."

Zinnbauer wird am Mittwoch erstmals das Training der Profis leiten. "Joe soll neue Impulse setzen und das Team emotionalisieren. Wir trauen es ihm absolut zu und stehen hinter ihm", sagte Beiersdorfer. "Wir sind überzeugt, dass die Mannschaft in den nächsten Spielen eine Reaktion zeigen wird."

Der 44 Jahre alte Zinnbauer wird am kommenden Wochenende seine Bundesliga-Premiere feiern. Erster Gegner des Neulings ist am Samstag Rekordmeister FC Bayern München (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

tpr

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insgesamt 59 Beiträge
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Seite 1
grantel 16.09.2014
1. Hoffentlich...
weiß Herr Zinnbauer was er da tut. Es könnte sein, daß er nach dem Rausschmiß beim HSV (der irgendwann zwangsläufig folgt) zumindest als Trainer nicht mehr weiterarbeiten kann. Bekannte Namen werden sich am HSV nicht die Finger verbrennen, insofern bleibt wohl nur diese Wahl. Die Mannschaft findet das bestimmt alles toll, wieder ein Alibi mehr für schlechte Leistungen. Ich gehe nicht mehr ins Stadion.
Validan 16.09.2014
2. Der
Ärmste !! Ich wünsche ihm viel Erfolg bei dem Himmelfahrtsunternehmen !!! So hat der Dino die günstigste Alternative gefunden - Sparzwang ??
schmusel 16.09.2014
3. Die übliche Prozedur
Wenn man keinen Dummen findet, dann installiert man einen Platzhalter der seine Chance ums verrecken nutzen will. Den kann man anschliessend kostengünstig entsorgen.
freigeist99 16.09.2014
4. Überraschung ?
Mal sehen, wie das HSV-Bashing jetzt läuft. Das ist ja nun keine großkotzige Lösung, aber es wird sich schon was finden, wie man auf dem daniederliegenden Verein weiter einschlagen kann. Nur ein Kommentar, den ich mir nicht verkneifen kann. Betrifft die Finanzierung. Ist denn Gazprom besser als ein Michael Kühne, der immerhin Hamburger und schon lange ein Fan des Vereins ist.
freigeist99 16.09.2014
5. Überraschung ?
Mal sehen, wie das HSV-Bashing jetzt läuft. Das ist ja nun keine großkotzige Lösung, aber es wird sich schon was finden, wie man auf dem daniederliegenden Verein weiter einschlagen kann. Nur ein Kommentar, den ich mir nicht verkneifen kann. Betrifft die Finanzierung. Ist denn Gazprom besser als ein Michael Kühne, der immerhin Hamburger und schon lange ein Fan des Vereins ist.
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