Stuttgarts WM-Star Pavard "Nicht für 50 Millionen Euro verkaufen"

Benjamin Pavard steht spätestens nach seinem Traumtor im WM-Achtelfinale gegen Argentinien im Fokus. Der VfB Stuttgart will den Franzosen über den Sommer hinaus halten - auch bei einem hohen Angebot.

Benjamin Pavard
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Benjamin Pavard


Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hat nach dem glänzenden Auftritt des VfB-Profis Benjamin Pavard in der französischen Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen Argentinien den Abwehrspieler für unverkäuflich erklärt. "Wir werden Benjamin Pavard in diesem Jahr definitiv nicht für 50 Millionen Euro verkaufen", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten": "Wir setzen alles daran, dass er ein weiteres Jahr bei uns spielt."

Der 22 Jahre alte Verteidiger sei schon zuvor im Fokus der ganz großen Klubs gewesen. "Das hat jetzt noch einmal zugenommen", sagte Reschke, der die Entwicklung seines Spielers "total entspannt" verfolgt.

Pavards Traumtor gegen Argentinien
DPA

Pavards Traumtor gegen Argentinien

Der Vertrag des Franzosen mit dem VfB Stuttgart ist noch bis 2021 datiert und enthält keine Ausstiegsklausel für diesen Sommer. Nach der WM wolle sich Reschke "in aller Ruhe" mit Pavard und dessen Berater zusammensetzen, um über die weitere Karriereplanung zu sprechen. "Wir sind bereit, eine Lösung für den 1. Juli 2019 zu finden", sagte Reschke: "Mit einem Klub, der sauber und korrekt mit uns zusammenarbeitet."

mru/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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birka12 01.07.2018
1. Lieber Gott
Frankreich war super gut Pavart hat allerdings den Ball gar nicht richtig getroffen, erst dadurch wurde der Ball so unberechenbar und tödlich.
cr83 01.07.2018
2. @birka12
Entschuldigen Sie, aber Pavard wollte den Ball GENAU SO treffen. Mit Backspin, damit er eben nicht auf den letzten Metern vom Himmel fällt wie ein Stein, sondern schön die Flugbahn behält.
dietrichknoll 02.07.2018
3. Herr Reschke macht einen feinen Job
Es ist schön zu verfolgen wie Herr Reschke beim VFB arbeitet und auch im Fall Pavard die Position absteckt. Wenn so jemand früher beim VFB gewirkt hätte, wäre nicht Kimmich für ein paar Millionen von der Ausleihe an RB Leipzig direkt zum FC Bayern gewechselt, sondern hätte mindestens ein Jahr beim VFB gespielt. Auch das Tauschgeschäft Didavi gegen Ginczek plus 10 Millionen erscheint gut zu sein. Wobei beide Spieler schon länger verletzt waren, letztendlich gehört mal wieder etwas Glück dazu.
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