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WM in Katar: Blatter fühlt sich nicht verantwortlich für Arbeiter

Die Fifa ist zuständig für die Ausrichtung von Fußball-Weltmeisterschaften - nicht aber für das Wohl der Arbeiter, die für die Turniere im Einsatz sind. Der Meinung ist zumindest Verbandspräsident Joseph Blatter.

Fifa-Boss Blatter: Bessere Bedingungen durch WM Zur Großansicht
DPA

Fifa-Boss Blatter: Bessere Bedingungen durch WM

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Joseph Blatter hat die Verantwortung für das Wohlergehen der Arbeiter auf den WM-Baustellen in Katar von sich gewiesen. "Die Firmen sind für die Arbeiter verantwortlich, nicht die Fifa", sagte der Präsident des Fußball-Weltverbandes bei einem Besuch in Sri Lanka.

Die Arbeiter für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar würden hauptsächlich von deutschen, französischen und anderen europäischen Ländern angeheuert, sagte Blatter. Wegen der WM würden für sie nun bessere Bedingungen herrschen.

Organisationen wie Amnesty International kritisieren die Arbeits- und Lebensbedingungen für ausländische Arbeiter in Katar und haben die Fifa bereits mehrmals aufgefordert, Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Zuletzt hatte Blatter eingeräumt, dass die Vergabe des Turniers an das Emirat ein Fehler war.

Bei der Vergabe durch das Exekutivkomitee der Fifa am 2. Dezember 2010 in Zürich hatte sich Katar gegen die USA, Japan, Südkorea und Australien durchgesetzt.

psk/dpa

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insgesamt 27 Beiträge
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1. Schwer zu ertragen
susaannn 02.12.2014
Die Arroganz und Selbstherrlichkeit des Herrn Blatter ist wirklich nur sehr schwer zu ertragen.
2. stimmt das was die Presse schreibt?
neinsagen 02.12.2014
wenn ja sollte Blatter und Beckenbauer hängen. on a with oaka tree
3. Das ist typische Blatter-Manier!
Mieze Schindler 02.12.2014
Nichts sehen und nichts hören, er sollte sich schämen!
4. Blatter...
Strg+C 02.12.2014
... ist ein irgnoranter, an Selbstherrlichkeit nicht zu übertreffender Diktator seines kleinen Imperiums. Seine Aussagen sind menschenverachtend und verstoßen gegen jedwedes ethisches Verständnis. Leider werden wir diesen Vogel wohl nicht eher los als er das Zeitliche segnet, aber getreu der Tradition von Despoten hat er sicherlich schon einen adäquaten Nachfolger - natürlich vollkommen demokratisch von den Mitgliederländer gegen Bezahlung - wählen lassen.
5.
silenced 02.12.2014
Hier wäre ein Boykott angebracht, und Sanktionen.
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