Bestätigung der Kandidatur Blatter möchte zum fünften Mal Fifa-Präsident werden

Fifa-Präsident Joseph Blatter stellt sich zur Wiederwahl für das höchste Amt im Weltfußball. Das gab der 78-Jährige am Rande einer Konferenz bekannt. Eine Überraschung ist seine Kandidatur nicht, zudem fehlt es an aussichtsreichen Gegnern.

Fifa-Präsident Blatter: "Mach weiter"
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Fifa-Präsident Blatter: "Mach weiter"


Hamburg - Der amtierende Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa, Joseph Blatter, wird noch einmal zur Wiederwahl antreten. Das bestätigte der 78-jährige Schweizer in einem Interview auf der Soccerex Global Convention in Manchester. "Meine Mission ist noch nicht zu Ende", sagte er, außerdem habe er auf dem vergangenen Fifa-Kongress in Brasilien den Eindruck gewonnen, dass er den Rückhalt der Mehrheit aller nationalen Verbände habe: "Sie baten mich, weiterzumachen und auch in Zukunft ihr Präsident zu sein."

Er werde mit der offiziellen Verkündung allerdings noch bis zur Sitzung des Fifa-Exekutivkomitees am 25. und 26. September warten: "Es ist eine Frage des Respekts, dann der Fußball-Familie zu sagen: Ja, ich bin bereit. Ich werde wieder kandidieren", sagte Blatter.

Blatter ist seit 1998 Fifa-Boss, bei einer Wahl würde er in seine fünfte Amtszeit gehen. In der vergangenen Woche hatte ein möglicher Gegenkandidat seinen Rückzug bekanntgegeben: Der Präsident des europäischen Verbandes Uefa, Michel Platini, verzichtet auf die Wahl.

Der einzige andere Gegner Blatters ist nun der ehemalige stellvertretende Fifa-Generalsekretär Jérôme Champagne, die Bewerbungs-Deadline ist allerdings erst im kommenden Januar.

psk/dpa



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insgesamt 33 Beiträge
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sachfahnder 08.09.2014
1. Uns....
... bleibt aktuell aber nichts erspart!
jenoc 08.09.2014
2. Er beendet die FIFA-Hegemonie
Blatter: Der verramscht die WM dieses geilen Sports nach Russland, wo es mehr als fraglich ist, ob der Titelverteidiger dort teilnehmen kann und wird. Oder in Gegenden, die umbespielbar sind; damit ist er der Totengräber des Spitzenfußballs. Wer das Auseinanderbrechen des Spitzenfußballs verhindern will, muss diese schwindlige FIFAFlöte verhindern.
Wunderläufer 08.09.2014
3. Erbarmen
Will der Uropa denn immer noch weiter machen? Ein Armutszeugnis für die FIFA. Gibt es wirklich niemanden, der den Job machen kann außer Blatter? Ein neues Gesicht, frei von Vorwürfen von Korruption, würde der FIFA sehr gut tun
jiujoe 08.09.2014
4. Was bleibt?
Platini, der als einzig ernst zu nehmender Kandidat gehandelt worden war, hat erklärt, keine Ambitionen zu haben. Vielleicht haben Blatter und er das ausgekaspert um Blatter durch zu winken. Aber nach den Äußerungen Platinis in den letzten Tagen zu den Themen WM in Russland und Katar bin ich nun noch mehr als zuvor der Meinung, dass man da den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben hätte. Die FIFA ist ein durch und durch korrupter Haufen bei dem keine Besserungen zu erwarten sind.
egon_kallinski 08.09.2014
5. Um Kardinal zu werden...
.... wäre er zu alt. Das sagt alles über die FIFA.
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