Dortmunder Urgestein verstorben BVB trauert um Alfred Schmidt

Er gehörte zu den größten Spielern der Vereinsgeschichte: Alfred Schmidt ist im Alter von 81 Jahren verstorben. Der ehemalige Mittelfeldspieler führte Borussia Dortmund zu drei deutschen Meisterschaften.

Alfred "Aki" Schmidt
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Alfred "Aki" Schmidt


Bundesligist Borussia Dortmund trauert um seine Klubikone Alfred "Aki" Schmidt. Der 25-malige Nationalspieler starb im Alter von 81 Jahren. Das gab der BVB via Twitter bekannt.

Schmidt absolvierte von 1956 bis 1968 in der Oberliga West und der Bundesliga insgesamt 276 Spiele für die Borussia. 1956, 1957 und 1963 wurde er mit dem Klub deutscher Meister, zudem holte der Mittelfeldspieler 1965 den DFB-Pokal und 1966 den Europapokal der Pokalsieger. 1958 wurde er mit der Nationalmannschaft Vierter bei der WM in Schweden.

Als Trainer war Schmidt viermal beim SSV Jahn Regensburg angestellt, zudem saß er bei den Kickers Offenbach, Preußen Münster und dem FK Pirmasens auf der Bank. Von 1997 bis 2007 war er Fanbeauftragter bei Borussia Dortmund, bis zuletzt hatte er Führungen durch das Stadion des BVB geleitet.

bam/sid



insgesamt 5 Beiträge
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Seite 1
gajulca1 11.11.2016
1. Tod einer Legende
Er war der erste Fussballer, den ich als damals 11-12-jähriger wegen seiner Spielweise bewundert habe, das Bild der damaligen BvB-Mannschaft hing jahrelang in meinem Zimmer. Er war und blieb bodenständig, ohne Allüren, ganz anders als heutzutage viele andere Fußballer, die viel weniger leisten für unendlich viel mehr Geld und Anerkennung. Es ist schade, ihn gehen zu sehen, aber er hat mir und, wie ich glaube, vielen anderen Fußballfans viele schöne Momente ihres Lebens beschert. RIP Aki
gajulca1 11.11.2016
2. Tod einer Legende
Er war der erste Fussballer, den ich als damals 11-12-jähriger wegen seiner Spielweise bewundert habe, das Bild der damaligen BvB-Mannschaft hing jahrelang in meinem Zimmer. Er war und blieb bodenständig, ohne Allüren, ganz anders als heutzutage viele andere Fußballer, die viel weniger leisten für unendlich viel mehr Geld und Anerkennung. Es ist schade, ihn gehen zu sehen, aber er hat mir und, wie ich glaube, vielen anderen Fußballfans viele schöne Momente ihres Lebens beschert. RIP Aki
Ausfriedenau 11.11.2016
3. Aki,
klasse Techniker und großartiger Spielgestalter!
kahabe 12.11.2016
4. Mitfühlende Trauer um ein Vorbild
Wenn er auch 1956 (noch nicht im Verein) und 1957 (bereits als Nationalspieler wegen des "Ewigkeitsrekordes" der identischen Mannschaftsaufstellung von 56; Auswechslung gab es noch nicht) an den Meisterschaften nicht beteiligt war, so war er doch ein Idol meiner Kindheit und Jugend in Dortmund. Auch als langjähriger Kapitän und Spielmacher des BVB. Mit seinen Verdiensten auch im Endspielsieg 1966 gegen die "Reds". Er hat beide erfolgreiche Perioden in den fünfziger und sechziger Jahren mitgeprägt, unvergessen.
markusd09 12.11.2016
5. kein bvb fan
dennoch mein herzlichstes beileid. jemand der auch einem nicht bvb fan ein Begriff ist. gibt wohl nicht mehr viele seiner sorte im heutigen big buisness Fussball
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