Bundesliga BVB zittert sich in die Champions League, Stuttgart hofft auf Europa

Trotz einer Niederlage in Hoffenheim hat sich Borussia Dortmund ebenso wie die Gastgeber für die Champions League qualifiziert. Der VfB Stuttgart hat sich in München die Chance auf die Europa League erspielt.

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TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 3:1 (1:0)

Durch einen Sieg gegen Borussia Dortmund hat sich die TSG Hoffenheim erstmals für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Andrej Kramaric (26. Minute), Ádám Szalai (63.) und Pavel Kaderabek (73.) erzielten bei einem Gegentor von Marco Reus (58.) die Treffer für die Hoffenheimer. Kramaric profitierte bei seinem Führungstreffer von einem Patzer des Dortmunder Torhüters Roman Bürki, der zunächst den Ball nach einem Rückpass fast vertändelte und dann Kramaric in die Füße spielte. Dieser vollendete mit einem Schuss ins kurze Eck aus 16 Metern.

Reus (58.) sorgte zunächst für Beruhigung auf Seiten der Gäste, bevor Szalai und Kaderabek den größten Erfolg der Hoffenheimer Vereinsgeschichte sicherstellten. Die TSG hat die Saison als Dritter beendet, der BVB wurde Vierter.

Hoffenheimer Jubel
DPA

Hoffenheimer Jubel

Bayer Leverkusen - Hannover 96 3:2 (2:0)

Trotz zweier Treffer von Lucas Alario (3. und 18.) und dem 3:0 durch Julian Brandt (56.) hat Bayer Leverkusen die Qualifikation zur Champions League knapp verpasst. Die beste Chance, den benötigten Kantersieg sicherzustellen, vergab Wendell bereits in der 6. Minute - der Brasilianer schob einen Foulelfmeter rechts am Tor vorbei. Einen zweiten Elfmeter nahm Schiedsrichter Guido Winkmann kurz vor Spielende nach Videobeweis zurück. In der Nachspielzeit sorgten Niclas Füllkrug (90.+1) und Martin Harnik (90.+4) mit ihren Treffern für das Ende alle Leverkusener Champions-League-Träume.

Hertha BSC - RB Leipzig 2:6 (1:3)

Erst als fünftes Team in der Bundesliga-Historie hat sich mit RB Leipzig ein Europapokaldebütant auch in der Folgesaison für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert. Leipzigs Innenverteidiger Dayot Upamecano brachte den Gast per Kopf in der zweiten Minute in Führung, bereits zwei Minuten später glich Herthas Vedad Ibisevic ebenfalls per Kopf aus.

Bei den Treffern zwei und drei der Gäste sah Herthas Torhüter Rune Jarstein nicht gut aus: Erst ließ er einen Schuss von Ademola Lookman (8.) ins kurze Eck passieren, dann rutschte ihm der Ball nach einem harmlosen Versuch von Jean-Kévin Augustin (22.) durch die Hände. In der zweiten Hälfte erhöhte Leipzig durch Timo Werner (49.), Augustin (55.) und Bruma (82.). Salomon Kalou erzielte in der 64. Minute den zweiten Treffer der Gastgeber.

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FC Bayern München - VfB Stuttgart 1:4 (1:2)

Der VfB Stuttgart hat sein Auswärtsspiel beim FC Bayern 4:1 gewonnen und sich damit die Chance erspielt, im kommenden Jahr in der Europa League zu starten. Bereits nach fünf Minuten ging der Gast in Führung: Anastasios Donis überlief die Münchner Abwehr und bediente Daniel Ginczek im Zentrum. Den Ausgleich für die Bayern besorgte Corentin Tolisso (21.), die in der Folge das Spiel kontrollierten. Doch Stuttgart traf: Donis machte sich erneut auf den Weg und brachte den VfB vor der Pause erneut in Führung (42.).

Nach dem Wiederanpfiff legte Stuttgart direkt nach, als Chadroc Akolo eine Flanke von Emiliano Insua an Sven Ulreich vorbei zum 3:1 einköpfte (52.). Erik Thommy versuchte es ebenfalls per Kopfball, scheiterte zunächst an Ulreich, doch Ginczek nutzte den Abpraller zu seinem zweiten Treffer der Partie (55.). Sollte der FC Bayern das Pokalfinale gegen Frankfurt (19. Mai, 20 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gewinnen, würde der siebte Platz dem VfB Stuttgart zur Qualifikation für die Europa League reichen.

Freude beim VfB Stuttgart
AP

Freude beim VfB Stuttgart

Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 1:0 (1:0)

Schalke 04 hat seine bereits im Vorfeld feststehende Vizemeisterschaft mit einem 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt gefeiert. Das Team von Trainer Domenico Tedesco nutzte seine Überlegenheit und gewann die Partie durch einen Treffer von Guido Burgstaller, der eine Freistoßflanke von Daniel Caligiuri ins Frankfurter Tor köpfte (27.). Die Eintracht tat offensiv zu wenig und rutscht durch den Stuttgarter Sieg in München auf Platz acht ab. Die einzige Chance, in der nächsten Saison in der Europa League zu spielen, wäre ein Sieg gegen den FC Bayern im DFB-Pokal-Finale.

Mainz 05 - Werder Bremen 1:2 (1:1)

Werder Bremen ist zum Saisonabschluss durch einen Auswärtssieg in Mainz auf den elften Platz gesprungen. Mainz ging zwar früh in Führung, als Jean-Philippe Gbamin mit einem platzierten Flachschuss ins linke Eck traf (12.). Aber Bremen drehte das Spiel: Florian Kainz erzielte das Tor zum Ausgleich (23.), Theodor Gebre Selassie traf zum Sieg (79.). Mainz hatte den Klassenerhalt zuvor bereits sichergestellt und schließt die Spielzeit als 14. ab.

tip/mfu



insgesamt 53 Beiträge
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Seite 1
danubius 12.05.2018
1. Herrschaftszeiten!
S war blos no peinlich was mein FCB heid gliefert hod. Wenn's Ihr so weitermacht, wird's trotz Daumendrückens nix mit dem DFB-Pokal nächste Woche in Berlin. Und der Jupp hätt' an bess'ren Abgang aus der BuLi verdient, Ihr depperten Zipfelklatscher ihr!
Greg84 12.05.2018
2.
Mein Güte hat Stuttgart heute die Abwehr bloßgestellt. Ich würde fast sagen, dass das kein gutes Zeichen für den Pokal ist aber Frankfurt ist auch nicht gerade in Topform.
liverbird 12.05.2018
3.
Na, da haben die Bayern ihren Südrivalen ja mal direkte Schützenhilfe gegeben. Wenn der FCB den Pokal holt, sind die Schwaben in der EL. Wow und das mit Korkut, einem Trainer den im Ländle keiner wollte.
chancentot0815 12.05.2018
4. ungereimtheiten
Bremen hat 2:1 gegen Mainz gewonnen.
marclarsen 12.05.2018
5.
Zitat von danubiusS war blos no peinlich was mein FCB heid gliefert hod. Wenn's Ihr so weitermacht, wird's trotz Daumendrückens nix mit dem DFB-Pokal nächste Woche in Berlin. Und der Jupp hätt' an bess'ren Abgang aus der BuLi verdient, Ihr depperten Zipfelklatscher ihr!
aber 100% Zustimmung!
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