Borussia Dortmund Hummels bittet um Freigabe für Bayern-Wechsel

Der Abgang zum Rivalen steht bevor: Mats Hummels hat um die Freigabe für einen Wechsel zum FC Bayern gebeten. Das hat Borussia Dortmund mitgeteilt.

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Mats Hummels hat sich entschieden: Wie Borussia Dortmund mitteilte, hat der Kapitän des BVB um eine Freigabe für einen Wechsel zum FC Bayern gebeten. Seit Wochen wurde über einen Wechsel spekuliert. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft noch bis 2017 und besitzt keine Ausstiegsklausel.

"Die Geschäftsführung hat vor diesem Hintergrund entschieden, einen solchen Wechsel davon abhängig zu machen, ob Bayern München ein dem außerordentlichen fußballerischen und sonstigen Stellenwert des Spielers entsprechendes, äußerst werthaltiges Angebot unterbreiten wird", hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung des an der Börse notierten Vereins. Bislang habe der FC Bayern "noch überhaupt kein Angebot abgegeben". Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Klubs im Wortlaut.

Seit 2008 ist Hummels für die Borussia aktiv, erst als Leihspieler dann wurde er verpflichtet. Zuvor hatte der heute 27-Jährige bereits in der Jugend lange Zeit für die Bayern gespielt, konnte sich dort zu Beginn seiner Profikarriere aber nicht durchsetzen. Deshalb wechselte er nach Dortmund. Unter Trainer Jürgen Klopp gewann er zweimal die Meisterschaft (2011 und 2012) und einmal den DFB-Pokal (2012). Im Jahr 2013 stand er mit dem BVB außerdem im Champions-League-Finale und unterlag dort den Münchnern.

Am 21. Mai könnte es für Hummels zu einem besonderen Abschiedsspiel kommen: In seiner dann wohl letzten Partie für den BVB trifft er im Pokalfinale in Berlin auf den FC Bayern, seinen wahrscheinlich neuen Verein. Hummels ist nicht der erste Dortmunder, der in jüngerer Vergangenheit den Weg nach München antritt. 2014 wechselte Angreifer Robert Lewandowski zum Rekordmeister, bereits 2013 ging Mario Götze zu den Bayern.

aev/dpa

insgesamt 222 Beiträge
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Marlo 28.04.2016
1.
Wenn das so ist, wäre es eine gute Maßnahme von Tuchel, ihn im Pokalfinale nicht spielen zu lassen. Klar geht damit Qualität verloren, aber evtl schadet es dem Team mehr, wenn er spielt. In der Vergangenheit hat man ja viele Beispiele gesehen, wo es besser gewesen wäre, denjenigen, der zum Gegner wechselt,draußen zu lassen. Mal sehen, wie die Fans vom BVB reagieren und ob sich Tuchel traut, ihn nicht zu nominieren.
loui96 28.04.2016
2.
Hummels hat mal gesagt, dass er seinen Verbleib von dem anderer Spieler abhängig macht, das heißt, da scheinen noch einige andere auf dem Sprung zu sein. Es ist aus bayernsicht absolut notwendig, defensiv nachzurüsten, wenn ich der Spieler wäre, wär ich nach Spanien gegangen, einfach weil die liga stärker ist und er auch bei barca stammplatzchancen hätte, davon abgesehen werden die Dortmunder natürlich toben, aber sich da hineinzuversetzen ist sowieso unmöglich.
minga1972 28.04.2016
3. Auf geht's..
Bitte mindestens 200 Beiträge, die aufs Schärfste den bevorstehenden Wechsel verurteilen. Fakt bleibt jedoch: Ein ganz normaler Vorgang. Ein guter Spieler möchte "nach oben", sprich zu einem erfolgreicheren und angeseheneren Verein, wechseln. Und Bayern ist nun einmal im Vergleich zu Dortmund das was bei Automobilen ein BMW gegenüber einem Opel ist....
schorri 28.04.2016
4. Das Geld lockt
Hummels ist Fußballprofi. Fußballprofis spielen für Geld. Für möglichst viel Geld. In München bekommt Hummels möglichst viel Geld. Deshalb geht er dorthin. So ist das Geschäft. Keine Aufregung.
Jointorino 28.04.2016
5. Alles gute Mats
Was soll man sich als Fan nun darüber beklagen? Er will gehen also lasst ihn ziehen. Hummels hat in Dortmund viel geleistet und wird den meisten Anhängern in guter Erinnerung bleiben. Selbst wenn er nicht der einzige Weggang zum Ende der Saison sein wird freue ich mich dennoch auf die nächste und erwarte recht zuversichtlich das die Verantwortlichen wieder einen Konkurrenzfähigen Kader zusammenstellen können. Solange Mkhitaryan bleibt ist mein Borussenherz glücklich.
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