+++ Fußball-Transferticker +++ Subotic verlässt den BVB

Der Dortmunder Publikumsliebling geht: Neven Subotic wird den BVB Richtung Frankreich verlasen. Ruhrgebietsrivale Schalke 04 freut sich auf einen Heimkehrer. Alle Wechsel und Spekulationen gibt es hier im Ticker.

Neven Subotic
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Neven Subotic


+++ FIX UND FERTIG +++

Subotic wechselt nach Frankreich

Der Wechsel von Neven Subotic vom Bundesligisten Borussia Dortmund zum französischen Erstligisten AS Saint-Etienne ist perfekt. Klubchef Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc entsprachen der Bitte des Spielers um Vertragsauflösung. "Aufgrund Nevens außergewöhnlich großer Verdienste um den Klub, sportlich wie menschlich", teilte der BVB am Donnerstag mit. "Wir haben mit Neven in fast zehn Jahren riesige Erfolge gefeiert und charakterlich einen großartigen Menschen in unseren Reihen gehabt", sagte Watzke. Für den 29 Jahre alten Verteidiger sollen die Dortmunder laut "Kicker" keine Ablöse verlangen. Sein Vertrag wäre zum Saisonende ausgelaufen. (chh/dpa)

Paderborn verliert seinen Torjäger

Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn verliert seinen besten Stürmer, darf sich aber mit reichlich Schmerzensgeld trösten. Dennis Srbeny wechselt zu Norwich City in die zweitklassige englische Championship. Für den 23-Jährigen, der im Sommer ablösefrei vom BFC Dynamo aus Berlin kam und in 15 Einsätzen auf neun Tore sowie elf Vorlagen kam, sollen die Westfalen rund 1,5 Millionen Euro Ablöse kassieren. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, profitieren aber in finanzieller Hinsicht enorm von diesem Transfer", sagte Geschäftsführer Markus Krösche, ohne die Ablösesumme zu bestätigen. Srbeny ist neben Marco Stiepermann, Tom Trybull und Christoph Zimmermann der vierte deutsche Spieler in Norwichs Team. Der Tabellen-13. hat in Daniel Farke auch einen deutschen Trainer. (aha/sid)

+++ VOR DEM NEUANFANG +++

Bayern-Talent zieht es in den Norden

Bundesligist Werder Bremen leiht Bayern Münchens Abwehrtalent Marco Friedl aus. Das bestätigte Werder-Manager Frank Baumann. Der 19 Jahre alte Friedl erhält laut Baumann einen Vertrag über anderthalb Jahre ohne Kaufoption. Der österreichische U21-Nationalspieler kam bei den Bayern-Profis in dieser Saison einmal in der Bundesliga und einmal in der Champions League zum Einsatz. (aha/dpa)

Van Marwijk ist jetzt in Down Under

Der frühere Bundesliga-Trainer und ehemalige Oranje-Coach Bert van Marwijk ist neuer Trainer der australischen Fußball-Nationalmannschaft und wird die Socceroos bei der WM in Russland betreuen. "Wir fahren nicht nach Russland, um dabei zu sein. Ich möchte unsere Spiele gewinnen", wurde van Marwijk zitiert. Australien spielt bei der WM in der Vorrunde gegen Frankreich, Peru und Dänemark. Van Marwijk hatte zuletzt die Auswahl Saudi-Arabiens zur Weltmeisterschaft geführt. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation war sein Vertrag ausgelaufen. (aha/dpa)

Walace bleibt jetzt doch in Hamburg

Mittelfeldspieler Walace vom Hamburger SV hat seine Wechselabsichten aufgegeben und bleibt in Hamburg. Der Brasilianer ist für den neuen Trainer Bernd Hollerbach ein Kandidat für das Spiel am Samstag bei RB Leipzig. "Walace will sich bei uns voll reinhauen, möchte hier bleiben. Wir sind sehr froh über seine Entscheidung", sagte Sportchef Jens Todt. "Wir haben alles, was zwischen uns stand, ausgeräumt." Der 22 Jahre alte Nationalspieler war zum Trainingsstart Anfang Januar verspätet ins Vorbereitungscamp der Mannschaft nach Spanien gereist und ließ wissen, dass er den HSV verlassen möchte. (aha/dpa)

Zwei Millionen Euro für einen 16-Jährigen

Der Transfer des erst 16 Jahre alten dänischen Junioren-Nationalspielers Mads Bidstrup zu RB Leipzig ist perfekt. Das teilte sein bisheriger Verein FC Kopenhagen am Donnerstag mit. Die Leipziger twitterten, dass Bidstrup in den Nachwuchs des Fußball-Bundesligisten wechseln wird. Der Mittelfeldspieler wird am 25. Februar 17 Jahre alt. Medienberichten zufolge soll die Ablösesumme bei zwei Millionen Euro liegen. (aha/dpa)

+++ VOR DER RÜCKKEHR +++

Baba kommt wieder zum FC Schalke

Die Rückkehr von Abdul Rahman Baba vom englischen Meister FC Chelsea zu Schalke 04 steht unmittelbar bevor. Der Linksverteidiger absolviert beim DFB-Pokal-Viertelfinalisten den Medizincheck. Das verkündete Manager Christian Heidel. Der 23 Jahre alte Baba war bereits in der vergangenen Saison an die Gelsenkirchener ausgeliehen und bestritt 21 Pflichtspiele. Beim Afrika-Cup zog sich der Ghanaer im Januar 2017 einen Kreuzbandriss zu und kam seitdem nicht mehr zum Einsatz. (aha/sid)

Weitere Transfers und Spekulationen aus dieser Woche finden Sie hier.



insgesamt 43 Beiträge
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Seite 1
dr.joe.66 25.01.2018
1. doch ein Holländer...
Dann fährt ja doch noch ein Holländer zur WM. Naja, immerhin ist er als Trainer 2010 fast Weltmeister geworden. Danach gings allerdings ziemlich nach unten. Erst bei der EM 2012 drei Niederlagen, dann gefeuert. Danach beim HSV, dann Saudi-Arabien. Und jetzt Australien.
markus.w77 25.01.2018
2.
machs gut Neven und danke für tolle Jahre. Ein großer Charakter auch neben dem Platz.
gibmichdiekirsche 25.01.2018
3. Dank einem großen Borussen!
Zitat von markus.w77machs gut Neven und danke für tolle Jahre. Ein großer Charakter auch neben dem Platz.
Dem schliesse ich mich gern nahtlos an. Neven Subotic wird einen Ehrenplatz im Borusseum erhalten, und ich hoffe sehr, wir werden am Samstag im Westfalenstadion Gelegenheit haben, diesen wunderbaren Borussen gebührend verabschieden zu können. Viel Gesundheit und eine erfolgreiche Zeit in St. Etienne! Ich hatte die Freude und Ehre, ihn mal kurz persönlich kennenzulernen und war von der Begegnung sehr beeindruckt. Vor allem von dem richtig starken Engagement seiner Stiftung, die sich für's Brunnengraben und sauberes Wasser u.a. in Äthiopien verdient macht.
doppelnass 25.01.2018
4. Schade
Schade dass Subotic geht. Ich mochte ihn sehr. Bei aller Rivalität. Er ist ein Top Profi.
Turbo 26.01.2018
5. Ciao
Unter Klopp wie so viele über sich hinaus gewachsen und Teil einer mitreissenden Mannschaft. Seine Aktion, in einem Spitzenspiel einen Gegenspieler nach einem verschossenen Elfmeter voller Hohn anzubrüllen, geht er als einer der unsportlichsten Aktionen der jüngeren Sportgeschichte ein. Danach ging es für ihn auch recht schnell bergab und übrig blieb zuletzt nicht mehr als ein personelles Trauerspiel. Hätte sich damals vermutlich besser an die Worte seines Förderers halten sollen: Wer sich im Erfolg korrekt verhält...
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