Niederlage gegen Gladbach Harmlose Bremer weiter sieglos

Borussia Mönchengladbach hat einen mühelosen Sieg gegen Bremen eingefahren. Beim 2:0 im Weserstadion verhinderte Werder-Keeper Pavlenka sogar noch Schlimmeres.

DPA

Durch zwei Tore in der ersten Halbzeit ist Mönchengladbach ein ungefährdeter Auswärtssieg gegen Werder Bremen gelungen. Ein Geistesblitz von Lars Stindl (27. Minute) brachte die Borussia in Führung, der Ex-Werderaner Jannik Vestergaard köpfte wenig später das 2:0 (34.). Bremen blieb fast über die komplette Spielzeit hinweg ungefährlich und durfte sich bei Torwart Jiri Pavlenka bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Dabei startete Werder mutig in die Partie und presste direkt weit in der gegnerischen Hälfte. Mönchengladbach schien irritiert vom forschen Auftreten und hatte zunächst Mühe, sich zu befreien.

Den ersten gefährlichen Torschuss gab Raffael ab. Dieser schien in seinem 250. Bundesligaspiel besonders heiß auf ein Tor zu sein - hätte er den Doppelpass mit Kramer gespielt, wäre noch mehr drin gewesen.

Gladbach hielt das Tempo in der Folge hoch, besonders Thorgan Hazard wurde immer zielstrebiger. Seinen Torschuss in der 27. Minute konnte Pavlenka noch abwehren, den Abpraller legte Stindl jedoch gedankenschnell mit der Hacke an Robert Bauer vorbei und schoss ihn ins lange Eck. Die verdiente Führung für die Borussia.

Werder-Keeper Pavlenka präsentierte sich erneut stark, als er einen Kopfball von Matthias Ginter parierte. Die anschließende Ecke konnte jedoch der Ex-Bremer Vestergaard vom Elfmeterpunkt aus zum 2:0 ins lange Eck köpfen (34.).

Philipp Bargfrede versuchte, direkt im Gegenzug zu antworten, scheiterte jedoch. Mit einer verdienten 2:0-Führung für die Gäste verabschiedeten sich die Teams in die Pause.

Jiri Pavlenka
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Jiri Pavlenka

Nach dem Wiederanpfiff kam die Borussia gleich mehrfach durch Oskar Wendt zu Torchancen. Dem Linksverteidiger fehlte es jedoch an Präzision. Damit war er nicht allein auf dem Platz: Beide Teams blieben über weite Strecken ungefährlich.

Stindl sorgte kurz vor Spielende noch einmal mit einem wuchtigen Kopfball für ein wenig Unterhaltung, scheiterte jedoch am Pfosten. Dadurch blieb es beim 2:0 für Mönchengladbach. Die Borussia klettert durch den Sieg auf Platz fünf der Tabelle, Werder bleibt weiter ohne Sieg auf dem vorletzten Rang.

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 0:2 (0:2)
1:0 Stindl (27. Minute)
2:0 Vestergaard (34.)
Bremen: Pavlenka - Veljkovic (46. Hajrovic), Lamine Sané, Moisander - Bauer, Bargfrede (46. Kainz), Augustinsson (75. Eggestein) - Junuzovic, Delaney - Bartels, Belfodil
Mönchengladbach: Sommer - Elvedi, Ginter, Vestergaard, Wendt - Kramer, Zakaria - Hazard, Johnson (74. Traoré) - Stindl, Raffael
Schiedsrichter: Markus Schmidt
Gelbe Karten: Hajrovic / -
Zuschauer: 42.100 (ausverkauft)

tip/sid



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Nonvaio01 15.10.2017
1. erst Hamburg nun Bremen
die 2 teams die das bisher schlechteste spiel abgeliefert haben stehen zurecht unten, und werden auch zurecht absteigen. Auch Trainerwechsel werden daran nichts aendern. Beide Teams sind einfach nicht 1 Liga tauglich, von kader her.
Andalusier 16.10.2017
2. Ich drücke Pizzaro beide Daumen
Ich wünsche mir, das Pizzaro nächste das Spiel entscheidet und Nouri - am besten mit einem Hattrick - in den vorzeitigen Ruhestand schickt. Das sage ich als Werder-Sympatisant. Nouri hat sich verhoben als er seinen Co-Trainer entließ. Das roch damals schon danach, dass er keinen guten Mann neben sich dulden kann. Abgesehen vom noch neuen Torwart erfüllt ihm die ganze Mannschaft seinen Wunsch.
WahrerBremer 16.10.2017
3. Warum ich weiterhin zu Nouri halte
Nouri hatte es zuletzt geschafft, die Abwehr von Werder so zu verbessern, dass wir nicht gleich wieder den Titel "Schießbude der Liga" mit uns herum tragen müssen. Jetzt gilt es den Offensivdrang wieder zu fördern. Auch das wird ihm hoffentlich bald gelingen. Eine Trainerentlassung wirkt vielleicht für ein oder zwei Spiele. Da Werder aber die finanziellen Mittel für einen erfahrenen Trainerfuchs fehlen, würde es wieder ein Newcomer machen müssen. Deshalb würde ich lieber an Nouri festhalten, zumal die Spieler dann auch keine Gelegenheit haben sich weiter zu verstecken. Neuer Trainer, neues System Anpassungsschwierigkeiten. Und übrigens hat Florian Bruns mit Freiburg am Samstag mit 0:5 verloren. Nouri hatte mit Weder das Spiel gegen Bayern bis zur 74. Minute im Griff und letzten Endes nur 0:2 verloren. Pizarro hat letzte Saison wirklich schlecht gespielt und war kein Torgarant mehr. Insofern kann ich beide Entscheidungen, gegen Bruns und gegen Pizarro noch nachvollziehen. Höhnische Bemerkungen gegen den aktuellen Bremer Trainer dagegen nicht.
andromeda793624 16.10.2017
4.
Zitat von WahrerBremerNouri hatte es zuletzt geschafft, die Abwehr von Werder so zu verbessern, dass wir nicht gleich wieder den Titel "Schießbude der Liga" mit uns herum tragen müssen. Jetzt gilt es den Offensivdrang wieder zu fördern. Auch das wird ihm hoffentlich bald gelingen. Eine Trainerentlassung wirkt vielleicht für ein oder zwei Spiele. Da Werder aber die finanziellen Mittel für einen erfahrenen Trainerfuchs fehlen, würde es wieder ein Newcomer machen müssen. Deshalb würde ich lieber an Nouri festhalten, zumal die Spieler dann auch keine Gelegenheit haben sich weiter zu verstecken. Neuer Trainer, neues System Anpassungsschwierigkeiten. Und übrigens hat Florian Bruns mit Freiburg am Samstag mit 0:5 verloren. Nouri hatte mit Weder das Spiel gegen Bayern bis zur 74. Minute im Griff und letzten Endes nur 0:2 verloren. Pizarro hat letzte Saison wirklich schlecht gespielt und war kein Torgarant mehr. Insofern kann ich beide Entscheidungen, gegen Bruns und gegen Pizarro noch nachvollziehen. Höhnische Bemerkungen gegen den aktuellen Bremer Trainer dagegen nicht.
Dann ist man doch lieber Schießbude und dafür besser Platziert. Außerdem hätte Bremen in München ähnlich hoch verloren wie Freiburg. Werder hat zu hause gegen Bayern gespielt und das war am Saisonanfang. Bisher spielt Werder grottenschlecht und womöglich brauchen die Bremer Jahr für Jahr einen neuen Trainer wie es aussieht. Natürlich kann man sich auch einen Fuchs holen. Denn mit Vereinsinternen Lösungen ist man Langfristig schlecht gefahren. Was ist eigentlich mit der Jugendarbeit an der Weser?Werder II die stärkste Zweitabteilung aller Profiklubs. Wofür gibt es diese,wenn man dadurch keine Supertalente entwickeln kann? Wenn das so weitergeht dann sehe ich Holstein Kiel in den nächsten Jahren vor Werder.
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