Hamburg - "Das Stadion liegt irgendwo am Arsch. Zwischen ihm und dir ist noch der lange Marsch", heißt es in einem Lied über den Hamburger SV, gesungen von der Band Norbert und die Feiglinge. Das Stadion in dem Lied war das Hamburger Volksparkstadion im Westen der Stadt, berühmt vor allem für zwei Dinge: laue Stimmung und die Westkurve, wo die treuesten Fans standen.
Die frühere Heimat der HSV-Anhänger ist auch Namensgeber für das Buch "Kinder der Westkurve - Die Geschichte der HSV-Fans". Sieben Autoren der Hamburger Textmanufaktur beleuchten die 125-jährige Geschichte des Clubs einmal anders. Nicht als bloßes Nacherzählen der Ereignisse, sondern aus Sicht der Anhänger, die zahlreich zu Wort kommen: Ultras, Rocker, Hooligans.
Auf den 660 Seiten darf die Westkurve natürlich ebenso wenig fehlen wie das legendäre Rothenbaum-Stadion, die eigentliche Heimat des HSV. Erfolge und Misserfolge des Clubs sind gleichbedeutend mit der Liebe und dem Leiden seiner Anhänger. Die Autoren präsentieren dabei zahlreiche Fotos von Fans, die bislang noch nie veröffentlicht wurden - eine Auswahl sehen Sie hier.
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