Fußball-Bundesliga Dank Gomez - Stuttgart dreht Partie in Köln

Lange war in Köln nichts vom VfB zu sehen. Dann schlug Mario Gomez zu.

Mario Gomez (rechts)
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Mario Gomez (rechts)


Der VfB Stuttgart ist unter Trainer Tayfun Korkut nicht zu schlagen. Der VfB gewann in Köln 3:2 (2:1) und bleibt damit im fünften Spiel unter dem neuen Coach ohne Niederlage. Köln war in der ersten Hälfte das klar bessere Team und führte durch einen Treffer von Claudio Pizarro (siebte Minute). Das Korkut-Team reagierte mit einem Doppelpack von Mario Gomez (45., 45.+2). Andreas Beck legte nach (57.) Milos Jojic traf zum 3:2-Endstand (87.)

Die Stuttgarter Defensive konnte dem Kölner Angriff in der ersten Halbzeit kaum etwas entgegensetzen und gewährte dem FC nach dem frühen Tor von Pizarro eine weitere gute Chance: Nach Vorarbeit durch Vincent Koziello, der in der vergangenen Partie gegen Leipzig sein Startelf-Debüt gab, verfehlte Simon Terodde knapp das Tor (30.). Yuya Osako traf für die Kölner zwar ins Netz, der Treffer zählte jedoch nicht, da VfB-Keeper Ron-Robert Zieler zweimal beim Versuch, den Ball festzuhalten, behindert wurde (37.).

Kurz vor der Halbzeitpause meldeten sich die Gäste eindrucksvoll zurück: Gomez drehte innerhalb von 126 Sekunden das Spiel (45, 45.+2). Dem zweiten Treffer hätte Köln-Keeper Timo Horn eigentlich halten können, als er einen harmlosen Schuss von Gomez über sich ins Tor gleiten ließ. Nach einer Vorlage von Erik Thommy, der an allen drei VfB-Toren beteiligt war, legte Beck nach (57.). Der Kölner Treffer, ein durch Jojic direkt verwandelter Freistoß zum 3:2-Endstand (86.), konnte an den drei Punkten für Stuttgart nichts mehr ändern.

Der VfB springt von Tabellenplatz zwölf auf Rang neun und liegt mit 33 Punkten hinter Borussia Mönchengladbach (35 Punkte). Der FC bleibt mit 17 Punkten Tabellenletzter.

1. FC Köln - VfB Stuttgart 2:3 (1:2)
1:0 Pizarro (7.)
1:1 Gomez (45.)
1:2 Gomez (45.+2)
1:3 Beck (57.)
2:3 Jojic (86.)
Köln: Horn - Sörensen (69. Cordoba), Mere, Heintz, Hector - Koziello (83. Jojic), Höger - Risse, Osako - Terodde, Pizarro (60. Bittencourt)
Stuttgart: Zieler - Beck, Baumgartl, Pavard, Insua - Ascacibar, Badstuber - Gentner, Thommy (77. Akolo) - Gomez, Ginczek (90.+2 Kaminski)
Gelbe Karten: Badstuber, Baumgartl, Gomez - Sörensen
Schiedsrichter: Storks
Zuschauer: 50.000

ngo



insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
Schlaflöwe 04.03.2018
1. Bitter für den Gegner,
sollte er am Ende wegen zweier individueller Fehler absteigen.
irobot 04.03.2018
2.
Meine Güte, wie kann man so ein Spiel verlieren? Stuttgart hatte in der ersten Hälfte eine Chance und führt dann 2:1. So wird das nichts mit dem Klassenerhalt.
rosmarino 04.03.2018
3. Zartbitter
Selbst als VfB-Fan empfinde ich heute Mitleid mit dem FC. Nicht das bessere, sondern das effizientere Team hat heute gewonnen. Korkut hat es offenbar hinbekommen, die individuellen Stärken jedes einzelnen hervorzukitzeln und dem Team dadurch enorm viel Stabilität zu geben. Ich denke, der VfB ist so gut wie durch und dem FC Köln drücke ich die Daumen, dass er neben dem HSV noch ein anderes Team hinter sich lassen wird. Noch sind 27 Punkte zu vergeben und mit der Leistung der ersten Halbzeit gehört der FC definitiv nicht auf einen direkten Abstiegsplatz, im Gegensatz zum HSV.
privatbahn 04.03.2018
4. Eiskalt im Abschluss
Habe das Spiel gesehen. Erste Halbzeit gehörte dem FC. Aber dann waren meine Stuttgarter eiskalt. Meine FC Kumpels sind niedergeschlagen. Ehrlich gesagt wäre eine Unentschieden gerecht gewesen und hätte uns auch geholfen.
gis 04.03.2018
5. Damit ist
mein VFB wohl durch. Ich hatte auch Vorbehalte gegen Trainer Korkut, aber er hat mich eines Besseren belehrt. Mit Zieler, Pavard und Baumgartl hat man eine solide Innenverteidigung und mit Gomez und Ginczek zwei Stürmer, von denen einer fast immer trifft. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre im Jahr eins nach dem Aufstieg sehr gut.
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