Sieg in Stuttgart Bayern stürmt an die Tabellenspitze

Ein Tor und eine Vorlage beim ersten Startelf-Einsatz: Leon Goretzka hat im Spiel gegen Stuttgart gezeigt, warum der FC Bayern ihn verpflichtet hat. Die VfB-Fans pfiffen den eigenen Trainer aus.

DANIEL MAURER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Bayern München hat am zweiten Spieltag die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga übernommen. Der Rekordmeister gewann beim VfB Stuttgart 3:0 (1:0). Leon Goretzka (37. Minute), Robert Lewandowski (62.) und Thomas Müller (76.) erzielten die Tore für die Münchner, die im vierten Pflichtspiel unter Trainer Niko Kovac den vierten Sieg feierten.

Goretzka, der im Sommer vom FC Schalke nach München gewechselt war, feierte ein gelungenes Startelf-Debüt für die Bayern. In einer zähen ersten Hälfte sorgte der Mittelfeldspieler für das einzige Highlight, als er nach Vorarbeit von Müller mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck traf (37.).

Nach der Pause bewies Goretzka, dass er nicht nur einen starken Abschluss, sondern auch das Auge für seine Mitspieler hat. Wieder wurde er von Müller angespielt, legte diesmal am Strafraum aber auf Lewandowski ab, der mit links flach unten rechts einschob (62.). Beim dritten Treffer hatte Goretzka seine Füße nicht im Spiel. Diesmal war es Lewandowski, der eine Flanke von Joshua Kimmich per Hacke auf Müller weiterleitete. Müller verwertete aus zehn Metern ohne Mühe (76.).

Während die Münchner sich über einen weiteren souveränen Sieg freuten, ist bei Stuttgart von der Aufbruchstimmung der Vorsaison nicht viel geblieben. Nach zwei Niederlagen mit 0:4 Toren stehen die Schwaben vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Trainer Tayfun Korkut, der den VfB in der vergangenen Rückrunde aus der Abstiegszone fast in die Europa League geführt hätte, wurde sogar ausgepfiffen, als er in der 57. Minute den bis dahin starken Anastasios Donis auswechselte und für ihn Erik Thommy in die Partie brachte.

Nach der Länderspielpause gastiert der VfB beim ebenfalls noch punktlosen SC Freiburg. Der FC Bayern empfängt am 15. September Bayer Leverkusen.

VfB Stuttgart - FC Bayern München 0:3 (0:1)
0:1 Goretzka (37.)
0:2 Lewandowski (62.)
0:3 Müller (76.)
Stuttgart: Zieler - Maffeo, Baumgartl, Pavard, Insua - Aogo - Donis (57. Thommy), Castro (78. Akolo), Ascacibar, Gentner (64. Didavi) - Gomez
Bayern: Neuer - Kimmich, Boateng, Hummels, Alaba - Thiago - Robben (78. James), Müller (80. Tolisso), Goretzka, Ribéry (77. Gnabry) - Lewandowski
Zuschauer: 60.000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Harm Osmers

mmm



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Seite 1
maxgil 01.09.2018
1. Dann
Ist die Rdnung in der BL ja wieder hergestellt, heute ohne Schiedrichterhilfe, BL hat fertig, FCB neuer Meister!
Freifrau von Hase 01.09.2018
2. @1
Oh du süßer Bayern-Frust, lieblicher Nektar mein.
grätscher 01.09.2018
3.
Korkut? Lachhafte Taktik und Angsthasenfussball ohne Ende. Peinlich devote Darstellung, sag ich als VfB Mitglied. Kann man mit dem 0-3 froh sein
maxgil 01.09.2018
4. @2
Pffff, so what? Ihr werdet wieder von Real, Barca oder jetzt Juve verhauen, freu mich drauf!! ?
verruca 01.09.2018
5. Schlau (Kovac) vs. unschlau (Korkut)
Leon Goretzka war vielleicht der Spieler des Spiels, der MANN des Spiels war aber Niko Kovav! Seine Idee wie die beiden massiven Abwehrketten geknackt werden sollten war bei allen drei Toren deutlich erkennbar: Flache kurze Pässe zwischen den Ketten mit Abschluss von dort. Keine Standards, keine Durchstecker, keine Flanken von der Grundlinie ... nein, schnelles Spiel vor der letzten Kette und Abschluss in die Lücke haben das Spiel entschieden! Ein Genuss mal wieder eine Hasenfuß-Taktik zerlegt zu sehen. Und das auf eine - zumindest für die Bayern - eher innovative Weise! Bei allem Respekt für eine eher auf Sicherung gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner ausgelegte VfB Strategie: Wenn das eigene Publikum außer dem stoischen Absingen der Standards nichts anderes tun kann, als eine Grätsche zu einem Einwurf zu bejubeln, dann kann's das auch nicht sein. Vor allem nicht im eigenen Stadion! Was wäre denn passiert, wenn der VfB statt sich komplett einzuigeln, versucht hätte mitzuspielen? Ein 0:4? Nicht schlimm! Hätten die Fans akzeptiert! Hauptsache hoch erhobenen Hauptes für einen begeisternden Fight gesorgt. So allerdings bleibt eine sehr schaler Nachgeschmack, wenn man trotz kompletter Offensivabschenkung chancenlos 0:3 im eigenen Stadion absäuft. Kein wirklich schlauer Schachzug von Korkut.
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