Fußball-Bundesliga Labbadia verlässt Wolfsburg zum Saisonende

Sportlich hat er den Verein wieder nach oben geführt, dennoch hört Bruno Labbadia als Trainer des VfL Wolfsburg zum Saisonende auf. Er konnte sich mit dem Verein nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Bruno Labbadia
LUKAS BARTH-TUTTAS/EPA-EFE/REX

Bruno Labbadia


Bruno Labbadia hört nach dieser Saison als Trainer beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg auf. Das sagte der 53-Jährige nach dem Training am Dienstag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Personalie berichtet.

Der Ex-Profi führte das abstiegsbedrohte Team in der vergangenen Saison über den Umweg Relegation zum Klassenerhalt. In der laufenden Spielzeit zählt der VfL wieder zum Kreis der Europacup-Anwärter, liegt mit 39 Punkten zurzeit auf dem siebten Platz - und hat angesichts von nur drei Zählern Rückstand gute Chancen auf die internationalen Plätze.

Labbadias Abgang war seit einiger Zeit erwartet worden. Trotz der Rettung vor dem Abstieg war der in diesem Sommer auslaufende Vertrag nicht vorzeitig verlängert worden. Bis zuletzt hatten Labbadia und Sportchef Jörg Schmadtke beteuert, im April über eine mögliche weitere Zusammenarbeit sprechen zu wollen.

Dementsprechend überrascht reagierte Schmadtke nun. "Der Zeitpunkt der Entscheidung von Bruno Labbadia hat uns überrascht, da wir gerne das von beiden Seiten geplante ergebnisoffene Gespräch mit ihm geführt hätten. Dass es dazu jetzt nicht kommt, ist schade, aber wir respektieren seine Entscheidung", sagte Schmadtke.

Erst vor zwei Wochen hatte der VfL-Sportchef selbst erstmals das schwierige Verhältnis zu Labbadia öffentlich betätigt. "Es ist nicht so, dass wir eine enge freundschaftliche Verbindung haben. Ich werde sicher mit ihm keine Kochrezepte austauschen oder einen gemeinsamen Urlaub planen", hatte Schmadtke der "Bild" gesagt: "Manchmal stimmt die Chemie einfach nicht."

aha/sid/dpa



insgesamt 26 Beiträge
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Seite 1
der_dr_Nickel 12.03.2019
1. Sinnvoll...
...denn der Klassenerhalt war seine Stellenbeschreibung und das hat er erreicht. BL kann eine Mannschaft sicherlich motivieren und auf ein Ziel einschwören, aber sein Pulver ist auch recht schnell verschossen. Fragt nach bei B04, VFB, HSV. Außerdem, BL ist keiner für den systematischen Auf- resp. Umbau einer Mannschaft, da bringt Rose sicherlich bessere Qualitäten (und Netzwerke) mit. Aber keine Angst um BL er wird sicherlich immer eine Anstellung finden. So wie früher halt Neururer.
schlemo 12.03.2019
2. Wen wundert das schon,
den wo Jörg Schmadtke mitmischt geht halt über kurt oder lang alles kaputt. War bei Alemannia Aachen so, in Hannover Theater weil Er Slomka nicht mochte, hat sich in Köln durch Kündigung aus der Affäre gezogen und nun ist halt Bruno Labbadia dran. Wie heißt das ? Torwart und Linksaußen haben immer einen weg. Scheint sich hier zu bewahrheiten.
solosola 12.03.2019
3. Naechsten Montag bei Schalke
Besser als Tedesco , der immer gute Gespräche führt aber keine Ergebnisse einfaehrt alle Male
Freud 12.03.2019
4. Oha, das ist stark, Bruno
Respektive, es ist stark, die Einsicht auf Zwecklosigkeit des Unterfangens, einen selbstverliebten Manager zu bändigen. Bruno, das war ein starkes Signal.
mussich 12.03.2019
5.
Zitat von solosolaBesser als Tedesco , der immer gute Gespräche führt aber keine Ergebnisse einfaehrt alle Male
Breitenreiter war auch besser als Tedesco. Schalke kann nur noch Magath retten. Der Bruno wird sich einen Verein mit hübscheren Spielerfrauen als in Wolfsburg suchen bzw. hat ihn schon gefunden.
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