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Bundesliga-Ranking: Ribéry dreht auf, Fährmann fängt ab - das beste Team des Spieltags

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Bayern-Star Ribéry (l): Starke Rückkehr Zur Großansicht
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Bayern-Star Ribéry (l): Starke Rückkehr

Monatelang war er verletzt, am Wochenende hat Bayerns Franck Ribéry sein Comeback gefeiert: Der Franzose erspielte sich einen Platz in der SPON11 - neben vier Teamkollegen. Die Bundesliga-Rankings.

Tor

Viele Schalker Fans waren nach dem Spiel gegen Stuttgart frustriert. Durch das 1:1 gegen den VfB hatte ihre Mannschaft den Sprung auf Platz drei verpasst. Dabei hätte Schalke das Duell auch locker verlieren können. Die Niederlage verhinderte vor allem Ralf Fährmann . Der Torwart bewahrte sein Team mit einem spektakulären Reflex gegen Christian Gentner vor dem Rückstand (6. Minute). Insgesamt parierte er acht Abschlüsse, und nicht nur der von Gentner war besonders gut platziert und damit schwierig zu halten. Allein Darmstadts Christian Mathenia wehrte noch bessere Abschlüsse ab - kassierte aber auch drei Gegentore.

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Innenverteidigung

Der FC Ingolstadt ist ein Phänomen. Der Aufsteiger hat 16 Tore erzielt - der schwächste Wert der Liga. Aus seinen Treffern generiert der FCI jedoch regelmäßig Punkte. Der Grund: die starke Defensive von Trainer Ralph Hasenhüttl. Achtmal spielte Ingolstadt zu null, so auch beim 2:0-Sieg über Werder Bremen. Mittendrin stand Benjamin Hübner . Der Verteidiger gewann sechs seiner sieben Kopfballduelle und erreichte mit zehn Klärungen den Spieltagsbestwert. Zudem traf er selbst nach einem Eckball zum 1:0. Für eine Überraschung sorgt der zweite Innenverteidiger der SPON11: Ceyhun Gülselam . Mit Hannover 96 verlor der Abwehrspieler gegen Augsburg 0:1 . Das lag aber nicht an der Defensive, die kaum Abschlüsse aus gefährlichen Zonen zuließ. Gülselam kam auf starke 15 Abwehraktionen. Zwar unterliefen ihm einige Fehlpässe, doch das machte der 28-Jährige mit zwei Torschussvorlagen wett.

Außenverteidigung

36:6 Schüsse - selten war ein Bundesligist einem Gegner derart überlegen wie der FC Bayern beim 3:1 gegen Darmstadt 98 . Das lag auch an Rafinha. Der Brasilianer war an sechs Abschlüssen beteiligt, bereitete das wichtige 1:1 durch Thomas Müller direkt vor. Rafinhas ungewöhnliche Rolle als Außenverteidiger, den es ins Zentrum zog, ermöglichte ihm hohe Spielanteile. So kam der 30-Jährige auf 129 Ballaktionen und 114 erfolgreiche Pässe bei 118 Versuchen. Dortmunds Erik Durm schafft es ebenfalls in die SPON11, überzeugte allerdings in ganz anderen Bereichen. Er kam im Vergleich mit Rafinha nur auf knapp halb so viele Ballaktionen, glänzte dafür aber im Kopfball, dem Abfangen gegnerischer Pässe und Balleroberungen im Zweikampf.

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Mittelfeld defensiv

Der Herrscher des Zentrums: Bayerns Arturo Vidal kontrollierte gegen Darmstadt die Mitte des Feldes. Von dort verteilte er Bälle, schloss selbst ab, oder er warf sich in Zweikämpfe und unterband damit Gegenstöße. Das Ergebnis waren eine Torvorlage, sechs Balleroberungen und 130 erfolgreiche Pässe - ganz Darmstadt kam nur auf 114.

Mittelfeld außen

Er ist wieder da! Franck Ribéry feierte gegen Darmstadt sein Comeback beim FC Bayern. Der Franzose, der aufgrund verschiedener Verletzungen in dieser Saison erst auf zwei Einsätze gekommen war, wurde nach 53 Minuten für Kingsley Coman eingewechselt - und drehte auf. Während er auf dem Platz stand, spielte er 19 erfolgreiche Pässe im Angriffsdrittel, darunter eine Tor- und drei weitere Torschussvorlagen. Außerdem in der SPON11: Der Mainzer Jairo Samperio , der gegen Hoffenheim auf ein Tor, einen Assist und fünf erfolgreiche Dribblings kam.

Mittelfeld offensiv

Thomas Müller kennt das schon. Der 26-Jährige ist zum zweiten Mal in Folge der beste offensive Mittelfeldspieler des Spieltags. Müller war gegen Darmstadt aus Bayern-Sicht der entscheidende Mann: Erst besorgte er den Ausgleich, dann schoss er per Fallrückzieher das 2:1. Den ästhetischen Wert von Toren lässt der SPIX zwar außer Acht, dafür gewichtet er Müllers erfolgreiche Pässe im Angriffsdrittel und seine Rolle in der effektiven Bayern-Offensive besonders stark.

Angriff

Vier Punkte aus zwei Spielen: Seit Julian Nagelsmann Trainer ist, wirkt Hoffenheim wie ausgewechselt. Der 28-Jährige überrascht mit seinen Maßnahmen. Eine davon war es, Mark Uth gegen Mainz in der Startelf aufzubieten. Der 24-Jährige, dem zuvor nur ein Tor in zwölf Einsätzen gelungen war, wurde zum Matchwinner. Als rechter Außenstürmer gelangen ihm zwei Treffer, zudem präsentierte er ungeahnte Stärken im Dribbling. Knapp hinter Uth und deutlich vor dessen Sturmpartnern Eduardo Vargas (Platz drei) und Kevin Volland (Platz vier) landet Bayerns Robert Lewandowski . Der Pole überzeugte mit seiner schieren Offensivpräsenz. An insgesamt zehn Abschlüssen war Lewandowski gegen Darmstadt beteiligt - nur elf Bundesligateams brachten an diesem Spieltag mehr zustande.


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Die SPON11

Und das ist die Elf des 22. Spieltags in der taktischen Aufstellung.

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insgesamt 3 Beiträge
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1. Schön
gnarze 22.02.2016
Freut mich, dass Ribery wieder fit zu sein scheint - damit kommt noch mehr Qualität in die Offensive.
2.
pb-sonntag 22.02.2016
Der Franck hat gespielt? Die ganze Zeit? Da hoffen wir doch, dass sich das nicht wieder schnell ändert.
3. Genau zum richtigen Zeitpunkt gegen Juve.
prince62 22.02.2016
Zitat von gnarzeFreut mich, dass Ribery wieder fit zu sein scheint - damit kommt noch mehr Qualität in die Offensive.
Endlich wieder muß man wohl sagen und genau zum richtigen Termin, nämlich dem CL-Spiel in Turin, da die Verteidigung durch die vielen Verletzten wohl arg geschwächt ist, wer dafür eine starke Offensive hat, kann und wird den Gegner vom eigenen Strafraum fern halten.
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