DFL-Entscheidung Erstmals vier Bundesligaspiele an einem Sonntag

Die DFL reagiert auf die vier deutschen Teams in der Europa League. In der Bundesliga wird es am 28. Februar zum ersten Mal in der Geschichte vier statt wie üblich zwei Sonntagsspiele geben. Neu ist auch die Anstoßzeit.

Schalke gegen Frankfurt: Zum ersten Mal an einem Sonntag um 19.30 Uhr
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Schalke gegen Frankfurt: Zum ersten Mal an einem Sonntag um 19.30 Uhr


Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 21 bis 25 der Bundesliga terminiert. Damit reagiert der Verband auf den Umstand, dass mit Borussia Dortmund, FC Augsburg, FC Schalke und Bayer Leverkusen noch vier Mannschaften in der Europa League dabei sind. Erstmals wird es an einem Sonntag vier Bundesligaspiele geben.

Am 23. Spieltag werden daher nur vier Samstagspartien ausgetragen. Neu ist auch die Anstoßzeit der vierten Partie am Sonntag. Eintracht Frankfurt und der FC Schalke treffen um 19.30 Uhr aufeinander. Augsburg spielt um 15.30 Uhr gegen Mönchengladbach, es folgen zwei Partien um 17.30 Uhr (Dortmund gegen Hoffenheim und Mainz gegen Leverkusen).

"Es ist uns ein Anliegen, für Entlastung vor allem mit Blick auf die Spieler zu sorgen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. "Damit sind die Klubs in der Lage, in beiden Wettbewerben in Bestbesetzung zu spielen. Unseren Medienpartnern gilt es ausdrücklich für ihr Entgegenkommen zu danken."

Das bedeutet im Weiteren für die englische Woche am 24. Spieltag, dass es nur zwei Dienstags-, dafür aber sieben Mittwochsspiele geben wird. Zudem wird es am 25. Spieltag kein Freitagsspiel geben. Stattdessen finden sechs Begegnungen am Samstag um 15.30 Uhr statt.

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PeterPan95 21.12.2015
1.
Super Nachricht für alle Fernsehzuschauer. Wer braucht schon (Auswärts-)Fans im Stadion...
crma 21.12.2015
2. Liebe DFL
Das hat aber lange gedauert und war längst überfällig. Gute Entscheidung für unsere internationalen, hätte ich mir früher gewünscht. Auf das sie es auch umsetzen können!
maxehaxe 21.12.2015
3. Imteressant
..Ist die Aussage des DFL-Sprechers, die hier leider nicht aufgeführt wird: "Grundsätzlich unterstreicht die Situation erneut: Auf Grund der Gestaltung des internationalen Spielkalenders benötigen nationale Ligen schon aus sportlichen Gründen zusätzlichen Spielraum bei der Terminierung. [...] Diese Situation erfordert nicht nur von den Medienpartnern Flexibilität, sondern auch von Clubs und Fans. Im Sinne der sportlichen Wettbewerbsfähigkeit ist dies die richtige Maßnahme?, erklärt Ansgar Schwenken, DFL-Direktor ?Fußball & Fan-Angelegenheiten? sowie Mitglied der DFL-Geschäftsleitung." Quelle: dfl Heißt, der Spielplan muss auseinander gerissen werden. Aus sportlicher Sicht auch absolut nachvollziehbar, allerdings bin ich der Meinung, dass das hier als willkommener Vorwand genutzt wird. Für die Medienpartner bedeutet das keine Flexibilität, sondern Profit. Eine Anstoßzeit mehr an diesem Wochenende, am Sonntag, wo ohnehin mehr Menschen mit Sky zuhause sind, bzw sich viele bei Wiederholung solcher Situationen sicherlich über die Anschaffung Gedanken machen. Unnötigerweise wird auch noch die zweite Liga entzerrt, in der darauffolgenden englischen Woche, in der kein Montagsspiel, dafür aber ein Spiel am Donnerstag ausgetragen wird (St.Pauli - Eintracht). Sehr dubios, auch wenn sich Spieler und Trainer berechtigterweise freuen. Für viele Fans ist es wahrlich keine Freude, Sonntag abends noch quer durch die Republik zu reisen. Das ist dann wohl die geforderte "Flexibilität"...
hitcher 21.12.2015
4. na und?
wer donnerstags abends deinen Club in der EuropaLeague bei Anstoßzeiten von 19 und 21 Uhr begleiten kann, der wird auch einen Sonntagabend pro Saison mal 19.30 Uhr aushalten... Also Auswärtsfans, stellt euch nicht so an!
kopi4 21.12.2015
5.
Da kann man ja von Glück reden das nicht auch noch Gladbach und Wolfsburg in der Europa League gelandet sind.
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