Bundesliga-Vorschau "Und dann kommt die Nachricht, dass Wolfsburg führt"

Kann sich der 1. FC Köln in Wolfsburg noch einmal motivieren? Was passiert im Volkspark? Und wer kommt in die Champions League? Die Fan-Experten und die SPON-Redaktion tippen das Bundesliga-Finale.

Köln v Wolfsburg (16.12.2017)
Getty Images

Köln v Wolfsburg (16.12.2017)

Von


Hoffenheim
-
3 : 1
Dortmund
Endstand
TORE und KARTEN
26. Min. -
A. Kramarić
(Hoffenheim)
58. Min. -
M. Reus
(Dortmund)
63. Min. -
Á. Szalai
(Hoffenheim)
73. Min. -
P. Kadeřábek
(Hoffenheim)
Alexander Gusovius
Hoffenheim-Experte
Alexander Gusovius
Schriftsteller und Philosoph. In Nordhessen geboren, in Osthessen zur Schule gegangen. Studium Germanistik, Romanistik und Philosophie in Freiburg (Breisgau) und Berlin. Danach in Berlin und Bonn abwechselnd Lektor, Unternehmensberater, Kurierfahrer, Kinderbetreuer, Gärtner… Seit 2010 im Kraichgau. Foto: Christian Dammert
Alexander Gusovius
Schriftsteller und Philosoph. In Nordhessen geboren, in Osthessen zur Schule gegangen. Seit 2010 im Kraichgau. Foto: Christian Dammert

Stimmung

Und immer wieder Dortmund, wenn es am Ende um viel geht! Einst sicherte sich Hoffenheim gegen Schwarz-Gelb den Klassenerhalt, im Vorjahr schnappte uns der BVB den Sonnenplatz in der CL weg, jetzt ist die TSG wieder dran. Die Mannschaft wird alles, aber auch wirklich alles daran setzen, den notwendigen Sieg mit zwei bis drei Toren Unterschied klar zu machen!

Form

Das Problem: Mit den verletzten Gnabry, Demirbay, Geiger und Rupp fehlen entscheidende Gestalter in Mittelfeld und Offensive. Die Nachrücker haben in Stuttgart eine Lehrzeit durchlaufen, die gegen Dortmund hoffentlich in Wert tritt.

Gefühlslage

Ein dumpfes Unbehagen bleibt: Gegen Dortmund steht, wie schon öfter, ein Schicksalsspiel an. Da geht es um viel mehr als drei Punkte. Es geht um den Wettkampf zwischen Tradition und Zukunft - und den wird diesmal Hoffenheim für sich entscheiden!

Maurice Morth
Dortmund-Experte
Maurice Morth
1988 in Nordhessen geboren und dank der Trikotfarbe und dem AJ Auxerre seit Kindertagen Fan von Borussia Dortmund. Studierte VWL, Amerikanistik und Geschichtswissenschaft in Göttingen. Von 2010 bis heute ehrenamtlicher Redakteur beim größten BVB-Online-Fanmagazin schwatzgelb.de. Seit Anfang des Jahres 2017 beruflich im Bereich Social Media unterwegs.
Maurice Morth
1988 in Nordhessen geboren und dank der Trikotfarbe und dem AJ Auxerre seit Kindertagen Fan von Borussia Dortmund.

Stimmung

Die Champions-League-Qualifikation entscheidet sich in diesem finalen Spiel. Sollte es wieder so ein lustloser und unverschämter Auftritt wie gegen Mainz werden, dann ist niemandem mehr zu helfen.

Form

Wundertüte, Wundertüte, Wundertüte. Zum Abschluss der Saison wollte ich das noch wenigstens dreimal geschrieben haben. Vielleicht hätte ich mir für die Spielzeit auch schlicht einen Shortcut anlegen sollen. Es wird spannend, ob Toprak noch rechtzeitig fit wird. Ansonsten muss improvisiert werden.

Gefühlslage

Nur selten hat der BVB in wichtigen Spielen gegen die Hopp-Boys geliefert - so zum Beispiel letztes Jahr. Wieso das am Samstag wieder klappen sollte? Das weiß ich nicht. Profitieren könnte der BVB davon, dass Hoffenheim die Tore machen muss.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

BVB gegen Hoffenheim am letzten Spieltag. Da hat die TSG schon beste Erfahrungen gemacht. Aber Geschichte wiederholt sich ja bekanntlich nicht. Der BVB wurschtelt sich mit einem glücklichen Remis in die Champions League und darf sich danach endlich wieder mit Verve der Trainerfrage widmen. Es wird schwierig.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Hertha BSC
-
2 : 6
RB Leipzig
Endstand
TORE und KARTEN
2. Min. -
D. Upamecano
(RB Leipzig)
4. Min. -
V. Ibišević
(Hertha BSC)
8. Min. -
A. Lookman
(RB Leipzig)
22. Min. -
J. Augustin
(RB Leipzig)
37. Min. -
A. Lookman
(RB Leipzig)
46. Min. -
F. Lustenberger
(Hertha BSC)
49. Min. -
T. Werner
(RB Leipzig)
54. Min. -
J. Augustin
(RB Leipzig)
64. Min. -
S. Kalou
(Hertha BSC)
82. Min. -
Bruma
(RB Leipzig)
Hertha BASE
Hertha BSC-Experten
Hertha BASE
Wir sind ein Blog aus leidenschaftlichen Hertha-Fans, die aus einer kritisch-analytischen Perspektive den täglichen Wahnsinn Hertha BSC mit unserer Community teilen. Unser Blog bringt Vorberichte, Nachberichte und Einzelkritiken zu allen Wettbewerben, sowie tages- und wochenaktuelle Beiträge zu verschiedensten Themen rund um unsere „alte Dame“. Um zu zeigen, dass wir neben dem Schreiben und Lesen auch das Sprechen beherrschen, sind wir in regelmäßigen Abständen auch über unseren hausgebrauten Podcast zu hören.
Hertha BASE
Wir sind ein Blog aus leidenschaftlichen Hertha-Fans, die aus einer kritisch-analytischen Perspektive den täglichen Wahnsinn Hertha BSC mit unserer Community teilen.

Stimmung

Durch die Niederlage gegen Hannover wurden die minimalen Hoffnungen auf Europa begraben. Am Samstag gilt es nur noch, den zehnten Tabellenplatz zu verteidigen. Ob dieses Ziel Feuer in den Spielern entfacht, ist zu bezweifeln.

Form

Die vergangenen beiden Partien waren absolut grausig. Sie bestätigten einmal mehr, dass Hertha BSC keine Rückrunden kann. Die Mannschaft wirkt bis auf Davie Selke ausgelaugt, ideen- und motivationslos. Es scheint, als hätten Spieler und Fans seit Wochen keine Lust mehr auf diese Saison.

Gefühlslage

Für Hertha geht es um nichts mehr, für Leipzig um viel. Zudem lässt sich Hertha gerne am letzten Spieltag verprügeln, sodass die Gefühlslage von Angst und Resignation dominiert wird. Jungs, macht bitte nicht den Abschied von Publikumsliebling Julian Schieber kaputt!

Matthias Kießling
RB Leipzig-Experte
Matthias Kießling
Seit 2010 blogge ich unter rotebrauseblogger.de über alles, was rund um RB Leipzig passiert. Aus einer spinnerten Idee, entstanden in der Elternzeit, wurde eine umfängliche Begleitung des Clubs und all seiner Nebengeräusche. Nüchtern im Ton, emphatisch in der Sache. Seit Clubgründung vom interessierten Beobachter zum Fan des sportlichen Teils des Vereins geworden und trotzdem interessierter Beobachter geblieben. Seit 2012 bei fast jedem Spiel zu Hause oder auswärts dabei.
Matthias Kießling
Seit 2010 blogge ich unter rotebrauseblogger.de über alles, was rund um RB Leipzig passiert.

Stimmung

Ein echtes Finale: RB Leipzig hat es selbst in der Hand, sich zumindest Platz sechs und einen Europapokalrang zu sichern. Alles, was aus dem Verein heraustönt, klingt auch danach, dass man das als sehr reizvolles Ziel empfindet und den Sieg in Berlin deswegen mit jeder Faser will.

Form

Trainer Hasenhüttl betont unter der Woche, wie gut es tue, ohne englische Wochen zu arbeiten und wie frisch die Spieler dadurch wieder geworden seien. Bis auf Halstenberg und Sabitzer dürften auch wieder alle an Bord sein. Keita will eine große Abschiedsparty feiern. Ganz vergessen sind die schwachen Auftritte der jüngeren Vergangenheit aber nicht.

Gefühlslage

Endspiel. In Berlin. Zwar eine Woche zu früh, aber man muss als Fußballfan nehmen, was man kriegen kann. Das 4:1 gegen Wolfsburg hat die Zuversicht, dass das Saisonfinale zum Erfolg wird, noch mal steigen lassen. Hertha wird es den RasenBallsportlern aber sicher nicht so einfach machen wie der VfL.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Das Ostderby. Mehr Bosheiten Richtung Hertha wird es an dieser Stelle aber nicht mehr geben. Schließlich spielen hier ja im Grunde zwei Westvereine gegeneinander. Die Berliner verabschieden sich mit einem Heimsieg aus der Saison. Davie Selke wird die Partie vermutlich zu Ungunsten seines Ex-Vereins entscheiden. Und überall wird stehen: Solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Wolfsburg
-
4 : 1
Köln
Endstand
TORE und KARTEN
1. Min. -
J. Guilavogui
(Wolfsburg)
32. Min. -
J. Hector
(Köln)
54. Min. -
D. Origi
(Wolfsburg)
59. Min. -
R. Steffen
(Wolfsburg)
69. Min. -
V. Koziello
(Köln)
70. Min. -
J. Hector
(Köln)
71. Min. -
R. Knoche
(Wolfsburg)
78. Min. -
M. Arnold
(Wolfsburg)
89. Min. -
Jorge Meré
(Köln)
90. Min. -
J. Brekalo
(Wolfsburg)
Antonia Menge
Wolfsburg-Expertin
Antonia Menge
Ich bin Antonia, 19 Jahre alt und leidenschaftlicher Fan vom VfL Wolfsburg. Ich bin im Revier der Wölfe aufgewachsen und habe mich von Jahr zu Jahr mehr als Teil des Rudels gefühlt. Mir ist es egal, was andere über Wolfsburg denken – für mich ist die Stadt Heimat und das Stadion ein zweites Zuhause.
Antonia Menge
Mir ist es egal, was andere über Wolfsburg denken – für mich ist die Stadt Heimat und das Stadion ein zweites Zuhause.

Stimmung

Die Chance, aus eigener Kraft 15. zu werden hat der VfL durch einen katastrophalen Auftritt in Leipzig verschenkt. Jetzt darf nur noch eins zählen: punkten und damit dem Direktabstieg entgehen. Man kann (und darf) sich nicht ewig auf Schützenhilfe verlassen.

Form

Didavi - oder wie wir ihn hier liebevoll nennen: "der einzige Spieler, der wenigstens halbwegs fähig ist, ab und zu mal ein Tor zu schießen" - kann vielleicht nicht gegen Köln antreten. Das ist ungefähr so schlecht wie die aktuelle Form des VfL.

Gefühlslage

Ich will nur noch, dass es einfach vorbei ist. Am besten, ohne direkt abzusteigen. Bitte.

David Schmitz
Köln-Experte
David Schmitz
David Schmitz ist schon länger FC-Fan als er denken kann. Und um dieser Zuneigung Ausdruck zu verleihen, betreibt er bereits seit Jahren das Fanzine effzeh.com, mit dem er die Entwicklung seines Herzensclubs aus Fanperspektive begleitet. Durch dick un durch dünn - janz ejal wohin!
David Schmitz
David Schmitz ist schon länger FC-Fan als er denken kann.

Stimmung

Die Messe ist gelesen, der 1. FC Köln zum sechsten Mal abgestiegen. Endlich steht also fest, was eh alle wussten. Das einzig Gute daran: Am letzten Spieltag können wir nur gewinnen! Schlagen wir Wolfsburg, schießen wir vielleicht einen Retortenklub in die zweite Liga. Verlieren wir, beschert uns das erneut eine Auswärtstour zum HSV in der kommenden Zweitligasaison. Gibt schlimmere Aussichten.

Form

Wenn es nach Stefan Ruthenbeck geht, sollen gegen Wolfsburg vor allem Spieler auflaufen, die im Klub bleiben. Was dabei fußballerisch herauskommt, lässt sich kaum vorhersagen. Aber schlechter als Wolfsburg kann es eigentlich kaum werden.

Gefühlslage

Abschied nehmen - wir kennen das. Es ist der sechste Abstieg der Vereinsgeschichte, eine ganze Fan-Generation ist mit den wiederkehrenden Misserfolgen aufgewachsen. Aber es tut natürlich jedes mal erneut weh... Wir kommen wieder. Maach et joot, Bundesliga!

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Der VfL Wolfsburg – die toteste Mannschaft der Liga. So konnte man in dieser Woche überall hören und lesen. Was man dabei vergessen hat: Der 1. FC Köln weilt auch schon nicht mehr unter den Lebenden. Die Labbadia-Elf wird sich noch ein einziges Mal zusammenreißen und gewinnen. Für die Relegationsspiele reicht die Energie dann natürlich nicht mehr.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Mainz 05
-
1 : 2
Werder
Endstand
TORE und KARTEN
12. Min. -
J. Gbamin
(Mainz 05)
23. Min. -
F. Kainz
(Werder)
79. Min. -
T. Gebre Selassie
(Werder)
84. Min. -
J. Gondorf
(Werder)
Thierry Misamer
Mainz 05-Experte
Thierry Misamer
Geboren im FCK-Land führte der heute 44-Jährige lange ein einsames Dasein bis er dann Ende des letzten Jahrtausends, während des BWL Studiums in Mainz, endlich seine fußballerische Heimat fand. Gerade noch rechtzeitig also, um die Spielerlegende Jürgen Klopp kennengelernt zu haben. Der langjährige Mitherausgeber des Mainzer Fanzines „Die TORToUR“ bezeichnet als seinen größten sportlichen Erfolg, dass im Pass seiner Tochter „geboren in Mainz, (20)05“ steht.
Thierry Misamer
Der langjährige Mitherausgeber des Mainzer Fanzines „Die TORToUR“ bezeichnet als seinen größten sportlichen Erfolg, dass im Pass seiner Tochter „geboren in Mainz, (20)05“ steht.

Stimmung

Die sportliche Brisanz des Duells ist überschaubar. Doch nach all dem Hoffen und Bangen der vergangenen Wochen fühlt sich die Aussicht auf einen entspannten Sommerkick an wie ein Tag am Badesee nach einer stressigen Arbeitswoche.

Form

Nein, Sandro Schwarz hat im Anschluss an den Kurztrip nach Ibiza keinen Alkoholtest bei seinen Spielern durchgeführt, aber ebenso sicher auch nicht die Laktatwerte gemessen.

Gefühlslage

Es ist verrückt. Kaum sprießt nach dem gemeisterten Klassenerhalt das Narrativ "Hier wächst etwas zusammen" aus dem Boden, wird es von (vermeintlichen) Abwanderungsgelüsten plattgewalzt. Ich möchte aber noch etwas auf meinem rosaroten Wölkchen bleiben. Heimsieg.

Johanna Göddecke
Werder-Expertin
Johanna Göddecke
Johanna Göddecke, 25 Jahre alt, seit elf Jahren Werder-Fan, gebürtig aus dem Sauerland und wohnt seit vier Jahren in Bremen. Vorsitzende des Werder Fanclubs #twerder  (Twitter: @WFCTWERDER), welcher im Frühjahr 2016 die #greenwhitewonderwall initiiert hat und eine der Stimmen vom @Weserfunk, einem Werder Podcast.
Johanna Göddecke
Johanna Göddecke, 25 Jahre alt, seit elf Jahren Werder-Fan, gebürtig aus dem Sauerland und wohnt seit vier Jahren in Bremen.

Stimmung

Saisonabschluss, das war's mal wieder. Ein Spiel, in dem es für beide um nichts mehr geht, kommt da wohl allen recht. Was nicht heißt, dass Werder sich nicht anstrengen wird. Noch mal alles geben, begeistern - und dann ab in die Sommerpause.

Form

Ludwig Augustinsson kehrt zurück, bei Niklas Moisander sieht's auch gut aus, Milos Veljkovic fällt aus. Die Abwehr muss also abermals über den Haufen geschmissen werden.

Gefühlslage

Wir Fans runden die Saison mit einer Sonderzug-Fahrt ab. Den Tag feiern, uns feiern, Werder feiern. Und das Team wird uns bestimmt gebührend verabschieden wollen. Mit einem Auswärtssieg!

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Sonnenschein, gut gelaunte Zuschauer und zwei Mannschaften, für die es um rein gar nichts mehr geht. Die klassischen Zutaten für eine Partie am 34. Spieltag, die dann 4:3 für die Gastgeber endet. In der Sky-Konferenz wird daher immerhin sieben Mal kurz nach Mainz geschaltet.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Hamburg
-
2 : 1
M'gladbach
Endstand
TORE und KARTEN
10. Min. -
D. Zakaria
(M'gladbach)
11. Min. -
A. Hunt
(Hamburg)
28. Min. -
J. Drmić
(M'gladbach)
44. Min. -
Douglas Santos
(Hamburg)
63. Min. -
L. Holtby
(Hamburg)
71. Min. -
B. Wood
(Hamburg)
Christian Maaß
Hamburg-Experte
Christian Maaß
Jahrgang 1974. Mit fünf Jahren habe ich angefangen Fußball zu spielen. Zum gleichen Zeitpunkt wurde ich auch Fan des HSV. Mein erstes Spiel war 1982 HSV gegen Eintracht Braunschweig (4:0). Mein größtes Erlebnis war der DFB-Pokalsieg 1987 in Berlin. 2014 habe ich mit zwei Freunden den Blog blog-perlen.de gegründet. Seit Sommer 2017 betreibe ich außerdem den Podcast HSV Klönstuv (Twitter: @HSVKloenstuv).
Christian Maaß
Jahrgang 1974. Mit fünf Jahren habe ich angefangen Fußball zu spielen. Zum gleichen Zeitpunkt wurde ich auch Fan des HSV.

Stimmung

Letztes Spiel der Saison, Heimspiel, ausverkauft: Es wird ein Nervenspiel. Der Gegner ist im Aufwind und kommt mit Ex-Wolf Hecking an der Seitenlinie. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und irgendwie drei Punkte einfahren.

Form

Ich glaube, die Form wird nicht entscheidend sein. Der Kopf wird das Spiel entscheiden. Beide Mannschaften müssen auf Sieg spielen. Kämpfen, kratzen, beißen! Und auf den 1. FC Köln hoffen.

Gefühlslage

Mit dem letzten Heimspiel der Saison wird vermutlich die Ära "unabsteigbar" zu Ende gehen. Das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga gibt seinen Ausstand. Es wird hart werden. Sehr hart.

Marc Basten
M'gladbach-Experte
Marc Basten
Geboren 1967 in Aachen, wurde er im Kindesalter mit dem Borussia-Virus infiziert, als er Netzers legendäres Tor im Pokalfinale '73 sah. Seitdem verfolgt er Borussia Mönchengladbach mit großer Leidenschaft. Im Jahr 2000 gründete er das Online-Magazin TORfabrik.de, für welches er seitdem als verantwortlicher Chefredakteur unter dem Motto „fachlich, sachlich, kritisch, fair“ über die Fohlenelf schreibt.
Marc Basten
Geboren 1967 in Aachen, wurde er im Kindesalter mit dem Borussia-Virus infiziert, als er Netzers legendäres Tor im Pokalfinale '73 sah.

Stimmung

Letzter Spieltag in der Liga, Borussia kann mit einem Sieg die Chance auf die Europa League wahren und gleichzeitig den Abstieg des HSV besiegeln - die Frage nach der Motivation stellt sich nicht.

Form

Borussia hat sich weiter stabilisiert und durch die Ergebnisse der vergangenen Wochen etwas Selbstverständlichkeit in ihrem Spiel zurückerlangt. In Hamburg kehren zudem mit Vestergaard, Kramer und Zakaria drei Stützen zurück.

Gefühlslage

Dass es am 34. Spieltag noch mal kribbelt, war nicht zu erwarten. Doch die eigene Chance auf Europa und gleichzeitig die Verpflichtung, dem HSV nichts zu schenken, sorgt für eine freudige Anspannung. Ich gehe davon aus, dass am Samstag in Hamburg Bundesligageschichte geschrieben wird.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Mein Szenario: Ein frühes Tor für die Gäste durch Raffael. Dann kommt die Nachricht, dass Konkurrent Wolfsburg bereits 2:0 führt, und der HSV ergibt sich. Endresultat 0:3, und der Rest ist Tränen. Möglicherweise bin ich bei dem Tipp aber auch leicht befangen.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Schalke
-
1 : 0
Frankfurt
Endstand
TORE und KARTEN
26. Min. -
G. Burgstaller
(Schalke)
44. Min. -
C. Salcedo
(Frankfurt)
66. Min. -
Mascarell
(Frankfurt)
Hassan Talib Haji
Schalke-Experte
Hassan Talib Haji
Ich bin Hassan Talib Haji, Jahrgang 1981, geboren in Mombasa (Kenia). Der FC Schalke 04 hat mich 1986 als Fünfjährigen im altehrwürdigen Parkstadion in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.
Hassan Talib Haji
Der FC Schalke 04 hat mich 1986 als Fünfjährigen im altehrwürdigen Parkstadion in seinen Bann gezogen und seither nicht mehr losgelassen.

Stimmung

Schalke 04 ist Vizemeister: Endlich ist der Neid der Konkurrenz zurück! Frankfurt hat S04 aus dem Pokal gekickt, begünstigt durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Eine offene Rechnung steht aus. Der Kovac-Elf den Einzug in den Europapokal zu versauen, wäre wohl angemessen.

Form

Schalke 04 hat die Ziele erreicht, sogar übertroffen. Disziplin und Kampfgeist, vor allem aber der großartige Zusammenhalt, haben dazu beigetragen. Die Elf von Trainer Domenico Tedesco wird auch gegen die Eintracht ein unangenehmer Gegner sein.

Gefühlslage

Ich bin happy, es gibt nichts zu beklagen. Dass ich das nach drei Jahren mal wieder vor dem letzten Spieltag der Saison sagen kann, freut mich natürlich. Das Ergebnis am Samstag ist zweitrangig. Die S04-Fans werden ihre Mannschaft feiern und sie gebührend aus der Saison verabschieden.

Eintracht Podcast
Frankfurt-Experten
Eintracht Podcast
Das Team vom Eintracht Frankfurt Podcast, bestehend aus Alex (@odoratio), Basti (@basti_red), Marvin (@Marv2punkt0), Dennis (@Duke1203) und René (@Ruesseltier) bietet seit 2010 mit wöchentlichen Audio-Sendungen eine Art Therapie für Fans. Kaum eine Sendung dauert weniger als 60 Minuten, da es eigentlich immer Dinge gibt, die hoch emotional diskutiert werden. Genau das ist es, was viele Hörer zur Verarbeitung oder zur Vorbereitung eines Spieltages brauchen.
Eintracht Podcast
Das Team vom Eintracht Frankfurt Podcast bietet seit 2010 mit wöchentlichen Audio-Sendungen eine Art Therapie für Fans.

Stimmung

For a moment like this. Alex Meier erinnert uns daran, warum wir uns das alles immer wieder antun, und lässt uns mit Freudentränen Richtung Schalke blicken. Hoffentlich kann auch die Mannschaft diesen Moment für sich nutzen und das "Projekt Sieben" erfolgreich beenden.

Form

Rebic wird auf Schalke zurückkehren und sich fürs Pokalfinale warmschießen. Haller zeigt sich stark verbessert und einen Jovic haben wir noch in der Hinterhand. Zumindest in der Offensive kann die Eintracht aus allen Rohren ballern.

Gefühlslage

Trotz aller Meier-Feierei: Die Situation in der Liga ist weiterhin sehr heikel. Schalke wird vor eigenem Publikum die Vizemeisterschaft standesgemäß mit einem Sieg feiern und sich fürs Halbfinale revanchieren wollen. Es könnte ein Spieltag für die Radiokonferenz werden. Eintraaaaaaaaaaacht!

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Der Trainer des Jahres gegen den künftigen Trainer des Jahres. Schalke besäuft sich an der Vizemeisterschaft, die Eintracht ist sorgsam darauf bedacht, das Personal vorm Pokalendspiel verletzungsfrei zu halten. Irgendwie bekommt Guido Burgstaller den Ball doch noch ins Tor, 88. Minute. Schalke 04 sollte sich in Schalke einsnull umbenennen.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Freiburg
-
2 : 0
Augsburg
Endstand
TORE und KARTEN
27. Min. -
M. Hinteregger
(Augsburg)
49. Min. -
N. Höfler
(Freiburg)
65. Min. -
T. Kleindienst
(Freiburg)
82. Min. -
M. Terrazzino
(Freiburg)
87. Min. -
S. Córdova
(Augsburg)
Sven Metzger
Freiburg-Experte
Sven Metzger
Beschäftigt sich tagsüber mit Online Marketing und abends mit drei verrückten Weibern. Twittert zu eigentlich allem. Seit über zehn Jahren Mitglied beim SC Freiburg, moderiert mit dem Füchsletalk den Podcast zum SCF und ist nach Dauerkarten trotz 400 Kilometer pro Heimspiel mittlerweile seltener an der Dreisam im Stadion.
Sven Metzger
Seit über zehn Jahren Mitglied beim SC Freiburg, moderiert mit dem Füchsletalk den Podcast zum SCF und ist nach Dauerkarten trotz 400 Kilometer pro Heimspiel mittlerweile seltener an der Dreisam im Stadion.

Stimmung

Letzter Spieltag, mit einem Unentschieden im Heimspiel kannst du den sicheren Klassenerhalt nach einer schwierigen Saison selbst schaffen. Reicht.

Form

Wollen wir wirklich noch über Form reden? Am Samstag zählt einfach nur das Ergebnis nach neunzig Minuten, es zählt, vor Wolfsburg zu stehen. Das heißt: Nicht nur die Spieler müssen in Form sein, sondern auch die Fans. Und dann klappt das auch! (Rede ich mir einfach mal ein).

Gefühlslage

Je näher es auf Samstag zugeht, desto schneller schlägt das Herz. Von trotzigem Selbstbewusstsein bis zu innerem Nägelkauen ist momentan alles zu haben. Aber der SC hält die Klasse. Ohne Relegation. Ob mit einem Unentschieden oder einem Sieg, das ist mir vollkommen egal.

Kristell Gnahm
Augsburg-Expertin
Kristell Gnahm
Augsburg-Anhängerin seit 2006. Zunächst durchlitt ich mit dem Team drohende Abstiege zurück in die dritte Liga und Trainer wie Fach. Dann kam Luhukay und der Aufstieg in die Bundesliga. Ich war sicher, mit dem FCA alles erreicht zu haben, aber Weinzierl strafte mich Lügen. Mölders schoss uns zum 1:0-Heimsieg gegen Bayern, Bobadilla ein Jahr später in die Europa League, wo uns #keineSau etwas zutraute. Kurzum, der FCA und ich, das ist eine ganz große Liebe.
Kristell Gnahm
Augsburg-Anhängerin seit 2006. Seitdem pilgere ich regelmäßig ins Augsburger Rosenaustadion, wo der FC Augsburg seinen Weg nach oben begonnen hatte.

Stimmung

Das letzte Heimspiel ist gespielt, das Saisonziel schon lange erreicht - am 34. Spieltag geht's für Augsburg um nichts, für Freiburg um alles. Also wird der FCA noch mal den Hintern zusammenkneifen und sich anständig präsentieren.

Form

Auch für Philipp Max ist die Saison vorbei: Er sah gegen Schalke die fünfte gelbe Karte. Ansonsten kann Trainer Manuel Baum auf seine Stammkräfte zurückgreifen.

Gefühlslage

Wahrscheinlich ist beim FCA die Luft raus, aber beim letzten Auftritt der Saison wird sich keiner eine Blöße geben. Mindestens eine Punkteteilung sollte drin sein.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Alle wollen bekanntlich, dass der SC Freiburg in der Bundesliga bleibt. Der FC Augsburg, dieses wackere Team, tut ihnen den Gefallen. Mein Tipp: Freiburg gewinnt durch einen umstrittenen Treffer per Videobeweis. Einfach nur, um Trainer Christian Streich zu ärgern.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Leverkusen
-
3 : 2
Hannover
Endstand
TORE und KARTEN
3. Min. -
L. Alario
(Leverkusen)
14. Min. -
T. Hübers
(Hannover)
18. Min. -
L. Alario
(Leverkusen)
34. Min. -
M. Ostrzolek
(Hannover)
55. Min. -
J. Brandt
(Leverkusen)
65. Min. -
T. Jedvaj
(Leverkusen)
79. Min. -
D. Kohr
(Leverkusen)
90. Min. -
N. Füllkrug
(Hannover)
90. Min. -
M. Harnik
(Hannover)
Bastian Hahne
Leverkusen-Experte
Bastian Hahne
Bastian Hahne, 35 Jahre alt, Journalist aus Bergisch Gladbach. Bayer-Fan seit Mitte der 90er Jahre. Mein erstes Livespiel war das Abstiegsendspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern 1996 und hatte direkt alles drin, was einen als Fan binden kann. Enttäuschung nach dem 0:1 durch Pavel Kuka und dem damit drohenden Abstieg, Riesenjubel nach dem Ausgleich durch Markus Münch und dem damit erreichten Klassenerhalt. Seitdem habe ich viel mit dem Verein erlebt: Die erfolgreiche Daum-Ära, die Triple-Vize-Saison, ein weiterer Fast-Abstieg, viele großartige Spieler (der Größte: Dimitar Berbatov), unzählige, teils legendäre Europapokalspiele und ebenso viele zweite Plätze. Seit 2002 ununterbrochen Dauerkarten-Besitzer und leidensfähig.
Bastian Hahne
Seit 2002 ununterbrochen Dauerkarten-Besitzer und leidensfähig.

Stimmung

Letzter Spieltag, Heimspiel, die Chance auf die Champions-League-Teilnahme - und das letzte Spiel von Bayer-Legende Stefan Kießling. Wer da nicht motiviert ist, sollte sich einen anderen Sport suchen.

Form

Eine Tor- und Ergebnisflaute zur Unzeit hat die Champions-League-Teilnahme leider noch einmal in Gefahr gebracht. Zu allem Überfluss fehlt mit Kevin Volland der beste Torschütze dieser Spielzeit aufgrund einer Gelbsperre. Die Chance für Kießling?

Gefühlslage

Sieht man mal von Unterhaching (1999/2000) ab, hat Leverkusen diese "Endspiele" in der Liga meist erfolgreich bestritten. Mit einem 5:0 wäre man sicher in der Champions League. Irgendein Spieler muss also am Samstag dringend seinen Torinstinkt wiederfinden.

Gunnar Lott
Hannover-Experte
Gunnar Lott
Gunnar Lott macht was mit Medien. Wenn er nicht auf dem 96-Blog niemalsallein.de über Fußballtaktik fachsimpelt, gibt er auf stayforever.de seiner Liebe zu alten Computerspielen Ausdruck. 96-Fan seit Anfang der 90er.
Gunnar Lott
96-Fan seit Anfang der 90er.

Stimmung

Für 96 geht's um nichts mehr - denken sich die Leverkusener und rechnen schon mal aus, dass ein 5:0 zum CL-Einzug reicht. Aber hey, wir können noch am punktgleichen Werder vorbeiziehen und die Norddeutsche Meisterschaft holen! Außerdem ist es ein Vorteil, dass wir ruhig spielen können, während Bayer angreifen muss.

Form

An der Form der Spieler gibt es nichts zu kritteln, die Mannschaft funktioniert. 96 braucht aber, das ist halt der Fluch einer Liga, in der alle ähnlich spielen, immer ein bisschen Match-Glück, einen Standard, einen Geistesblitz, um ein Spiel zu entscheiden. Füllkrug muss es machen!

Gefühlslage

Hier kann alles passieren! Das Hinspiel war ein wildes Auf und Ab mit ständiger taktischer Improvisation und zahlreichen Umstellungen. Es gibt wenig Grund anzunehmen, dass es diesmal viel ruhiger wird. Wir freuen uns auf ein 3:1 für 96, das Leverkusen sicher die Champions League verhageln wird.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

An sich ein Spiel wie gemalt für einen hohen Heimsieg. Vor vier Wochen wäre das auch noch so gekommen, aber Bayer kriecht über die Ziellinie, und Torjäger Kevin Volland fehlt. Das angestrebte 5:0 , um sich in die Champions League zu ballern, braucht es ja auch gar nicht, da der punktgleiche Rivale Hoffenheim (siehe oben) ja nur Remis spielt.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Bayern
-
1 : 4
Stuttgart
Endstand
TORE und KARTEN
5. Min. -
D. Ginczek
(Stuttgart)
21. Min. -
C. Tolisso
(Bayern)
42. Min. -
A. Donis
(Stuttgart)
52. Min. -
C. Akolo
(Stuttgart)
55. Min. -
D. Ginczek
(Stuttgart)
86. Min. -
M. Hummels
(Bayern)
Miasanrot
Bayern-Experten
Miasanrot
Wir sind Bayern-Fans und wollen unseren Lesern durch Spielberichte, Taktikanalysen, Podcasts und regelmäßige Round-ups zu Profis, Frauen und Amateuren ein komplettes Bild des FC Bayern München vermitteln. Uns eint die Leidenschaft für den FC Bayern und der Wunsch nach unaufgeregten, fundierten Analysen jenseits von reißerischen Schlagzeilen und Schwarz-Weiß-Denken.
Miasanrot
Wir sind Bayern-Fans und wollen unseren Lesern durch Spielberichte, Taktikanalysen, Podcasts und regelmäßige Round-ups zu Profis, Frauen und Amateuren ein komplettes Bild des FC Bayern München vermitteln.

Stimmung

Die Übergabe der Meisterschale steht wie jedes Jahr an. 2017 übertrieben es die bayrischen Organisatoren mit Halbzeitshow und Action-Cams. Hoffentlich rückt dieses Jahr wieder der Fußball in den Mittelpunkt.

Form

Lediglich die Personalie Manuel Neuer wurde diese Woche diskutiert. Ein Einsatz gegen Stuttgart kommt zu früh. Jupp Heynckes wird eine Aufstellung wählen, die er auch für das DFB-Pokalfinale im Kopf hat.

Gefühlslage

Heynckes, dreimal Guardiola, Ancelotti und jetzt wieder Heynckes. Der jüngste Erfolg beim FC Bayern kennt viele Architekten. Heynckes hatte dennoch eine herausragende Rolle. Sein letztes Bundesligaspiel bringt ihm einen weiteren Sieg - und einen krönenden Abschluss.

Christian Prechtl
Stuttgart-Experte
Christian Prechtl
Christian Prechtl geht seit 1977 ins Neckarstadion. Er ist Mitglied, Dauerkarteninhaber und Fan des VfB Stuttgart. In seinem Blog By the way schreibt er wöchentlich über Fußball und Gesellschaft im Allgemeinen und den VfB im Besonderen. Dafür nominierte ihn die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur für die Shortlist bei der Wahl zum Fußball-Blog des Jahres. Als Vorstand des FC PlayFair! engagiert er sich für mehr Integrität und weniger Profitgier im Profifußball. Prechtl ist verheiratet und hat drei Kinder.
Christian Prechtl
Christian Prechtl geht seit 1977 ins Neckarstadion. Er ist Mitglied, Dauerkarteninhaber und Fan des VfB Stuttgart.

Stimmung

Nicht in die Bayern-Falle tappen! Die wollen, dass #mirgwinnet, damit wir uns für irgendeinen europäischen Wettbewerb qualifizieren. Damit wir abgelenkt und überfordert sind in der kommenden Saison. Damit sie in Ruhe wieder Meister werden können. Aber da haben sie sich getäuscht! Denn nächstes Jahr sind wir dran, darum lassen wir sie heute gewinnen.

Form

Es gilt, sich ordentlich in die Sommerpause zu verabschieden. Für den VfB - wie auch für den Fan-Experten.

Gefühlslage

Wir werden gepflegt mitspielen und verlieren. Wir werden gar nicht erst versuchen, den Bayern die Lederhosen auszuziehen. Denn lieber werden wir nächstes Jahr Meister, als in der dritten Runde der Europa League auszuscheiden. Freundlich Spalier stehen heute – und in der nächsten Saison eiskalt zuschlagen.

So tippt der SPON-Experte
Von Peter Ahrens

Allerletztes Bundesligaspiel von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer (zumindest bis zum Herbst). Da wollen sich die Profis für ihren Coach noch einmal so richtig ins Zeug legen. Der VfB Stuttgart wird darunter zu leiden haben und damit auch die Teilnahme an der Europa League verpassen. Das Spannendste an der Partie wird sein, wie lange die Halbzeitshow im Stadion dauert. Klarer Heimsieg.

Peter Ahrens
Geboren 1966 in Paderborn, studierte Geschichte, Germanistik und Sportwissenschaft. Von 1994 bis 1999 als Volontär und Redakteur bei der "Ostfriesen-Zeitung", danach fünf Jahre lang Redakteur für Landespolitik bei der "taz" in Hamburg. Ab 2004 freier Autor für Politik und Sport in Berlin, seit Dezember 2009 Sportredakteur bei SPIEGEL ONLINE.
  • E-Mail: Peter.Ahrens@spiegel.de
  • Twitter:
Mehr Artikel von Peter Ahrens
Peter Ahrens
ist Redakteur im Sport-Ressort bei SPIEGEL ONLINE.
  • Peter.Ahrens@spiegel.de
Mehr Artikel von Peter Ahrens


insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
DD77 12.05.2018
1. Tippkönig
8 von 9 identisch mit dem SPON-Experten. Aber eigentlich egal, Hauptsache der HSV gewinnt nicht und Wolfsburg vergeigt die Relegation.
fanasy 12.05.2018
2. Danke, Herr Ahrens
für eine Saison mit mehr oft weniger unzutreffenden Tipps und Prognosen, die aber durchaus wahlweise mit Humor, Sarkasmus oder verschleierter Abneigung garniert und textlich erläutert wurden. Leider half auch eine antizyklische Tipperei meinerseits nicht, um in den oberen Rängen meiner Tipprunde mitzumischen. Scheint, als wäre der Fußball immer noch so unberechenbar wie früher. Ich wünsche Ihnen viel bzw. endlich mal überhaupt Glück für die kommende Saison oder bereits für die WM.;-)
Karsten Kriwat 12.05.2018
3. HSV 2. Liga!
Wenn ich ganz ehrlich bin: Ich hoffe auf einen Abstieg des HSV, damit dieses ganze "Dino"-Gelaber endlich mal ein Ende hat! Der HSV gehört in die 2. Liga!
mghi 12.05.2018
4. Spannende Saison
Wenn Köln, Hamburg und Wolfsburg endgültig absteigen, trifft es schon die Richtigen. Die so genannten Nicht-Traditionsvereine wie Hoffenheim, Leipzig oder Leverkusen werden oft deswegen schlecht gemacht, sie spielen aber besseren und schöner anzusehenden Fußball. Wolfsburg wird sich ein oder zwei Jahre noch in Liga 1 oder 2 halten, danach geht es abwärts.
TscheffichheißeTscheff 12.05.2018
5. Hsv
Was ich nicht so recht verstehe ist, wieso so viele Leute das Gefühl zu haben scheinen, sie hätten irgendwie ein persönliches Recht auf den Abstieg des HSV. Als würde der ihnen das schulden. Finde ich persönlich sehr arrogant.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.