Zwischenfall nach Mainz-Spiel: Augsburger Fans greifen Schalke-Bus an

Schalke-Fans: Nach dem Auswärtsspiel von Augsburger Anhängern angegriffen Zur Großansicht
Bongarts/Getty Images

Schalke-Fans: Nach dem Auswärtsspiel von Augsburger Anhängern angegriffen

Fan-Attacke auf einem Autobahn-Rastplatz: Auf der Rückkehr vom Auswärtsspiel in Mainz sind Schalker Anhänger in einem Bus von Fans des FC Augsburg angegriffen worden. Die Schalker kamen dabei mit dem Schrecken davon.

Hamburg - Fans des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg haben am Samstagabend an einer Autobahnraststätte im Westerwald Anhänger von Schalke 04 angegriffen. "Gegen 19.10 Uhr fuhr der Schalke-Bus auf den Autohof Mogendorf an der A3, wo schon zwei Augsburger Busse standen. Der Schalker Bus wurde mit Bierflaschen beworfen, eine Scheibe ging zu Bruch", sagte ein Sprecher von der zuständigen Polizeidirektion Montabaur. Verletzte habe es nicht gegeben.

Anstatt anzuhalten, reagierte der Gelsenkirchener Busfahrer schnell und startete gleich wieder auf die Autobahn durch, bevor die Situation eskalieren konnte. Die Augsburger Busse wurden anschließend von einer Polizeieskorte über die hessische Grenze begleitet, um einen Gegenangriff auszuschließen.

aha/sid

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1.
ovoso 17.02.2013
Meine Güte wegen ein paar fliegenden Bierflaschen eine solche Schlagzeile zu machen... sowas kommt doch bei jeder Großveranstaltung vor, aber wenn Fußballfans daran beteiligt sind wird dann wieder von randalierenden Anhängern gesprochen
2. @ovoso
Lunatic206 17.02.2013
Finden Sie das etwa normal? Entschuldigung, aber wie sollte man diese Menschen, die Sachen beschädigen und Menschen bedrohen denn Ihrer Meinung nach nennen? "Nette Jungs, die nur spielen wollen"??? Ihnen gehört mal eine Bierflasche gegen Ihr Auto geworfen, dann möchte ich Ihre Reaktion sehen. Selten so ein infantiles und dummes Geschwätz gehört. Sie sollten sich was schämen!
3.
frietz 17.02.2013
Zitat von ovosoMeine Güte wegen ein paar fliegenden Bierflaschen eine solche Schlagzeile zu machen... sowas kommt doch bei jeder Großveranstaltung vor, aber wenn Fußballfans daran beteiligt sind wird dann wieder von randalierenden Anhängern gesprochen
als was soll amn diese "fans" denn bezeichnen. als randalierende anhänger würde ich sie aber auch nicht bezeichnen. ich würde sie als das bezeichnen was sie sind: verblödete dumme arschlöcher. warum man die busse mit einer polizeieskorte über die hessische grenze begleitet hat, anstatt diese deppen festzusetzen, erschliesst sich mir nicht wirklich. anscheinend ist noch zuwenig passiert. wenn es mal tote gibt, dann wird das geschrei wieder groß sein und alle verantwortlichen werden sich wie immer in ausreden und ausflüchten üben.
4. Es fehlen mir die Worte
k.r.schalke 17.02.2013
Zitat von frietzals was soll amn diese "fans" denn bezeichnen. als randalierende anhänger würde ich sie aber auch nicht bezeichnen. ich würde sie als das bezeichnen was sie sind: verblödete dumme arschlöcher. warum man die busse mit einer polizeieskorte über die hessische grenze begleitet hat, anstatt diese deppen festzusetzen, erschliesst sich mir nicht wirklich. anscheinend ist noch zuwenig passiert. wenn es mal tote gibt, dann wird das geschrei wieder groß sein und alle verantwortlichen werden sich wie immer in ausreden und ausflüchten üben.
Es ist schon sehr verwunderlich, wenn ein Reisebus, der mit Schalke Fans vom Spiel gegen Mainz nach Hause fährt, von Augsburg Fans angegriffen und mit Bierflaschen beschmissen wird. Die Insassen hatten Angst, da die Augsburger ( die aus Leverkusen kamen) den Bus der Schalker ohne jeden Grund angegriffen haben. Friedliche Fanbegegnungen sehen anders aus. Unabhängig von den Beschädigunge am Reisebus (Scheibe zersplittert und Lackbeschädigungen durch Fußtritte) bestand eine echte Gefahr für die Fahrgäste. Für mich ist unverständlich wiso der im Bus der Augsburger befindliche Fanbeauftragte nichts mit bekommen hat......oder hatte er Angst vor Eskalationen durch die eigenen Fans ? danke nochmal FC Augsburg. Ich war der Busfahrer der Schalke Fans......Da macht Fußball echt Spaß
5. Gutes Beispiel
salonpuro 17.02.2013
Das ganze ist mal wieder ein gutes Beispiel dafür, warum Gewalttaten aus Gruppen heraus (nicht nur beim Fußball) immer mehr zuzunehmen scheinen. Die Täter haben in der Regel einfach nichts zu befürchten, da sie einerseits von den Gleichgültigen der eigenen Gruppe gedeckt werden und andererseits die Behörden den Taten meist nicht nachgehen. Mit mehreren Reisebussen voll Zeugen sollte es im Normalfall nicht allzu schwer sein, die Randalierer konkret zu benennen. Will aber keiner was von wissen, statt dessen werden die Idioten auch noch mit einer "Eskorte" belohnt, was bestimmt bald bei youtube per Handyvideo als coole Rückfahrt zu sehen ist. Mein Vorschlag: Alle Businsassen der Augsburger mit dauerhaftem Stadionverbot belegen, bis sich ausreichend Zeugen gemeldet haben, damit die Täter belangt werden können. Vielleicht weckt so was ja mal die tumbe Masse auf, die durch ihre passive Deckung den Kriminellen ihre Taten erst ermöglicht.
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