"Verstoß gegen Verhaltenskodex" Augsburg stellt Verteidiger Opare frei

Daniel Opare und der FC Augsburg gehen in Zukunft getrennte Wege. Der Klub wirft dem Verteidiger vor, bewusst und wiederholt gelogen zu haben.

Daniel Opare (l.)
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Daniel Opare (l.)


Der FC Augsburg hat ein Angebot zur Vertragsverlängerung für Rechtsverteidiger Daniel Opare zurückgezogen und sich mit sofortiger Wirkung vom Nationalspieler aus Ghana getrennt. "Darüber hinaus hat der FCA dem 27-Jährigen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er sich kurzfristig einen neuen Verein suchen kann", hieß es in einer auf der Homepage des Klubs veröffentlichten Mitteilung.

"Daniel Opare hat uns bewusst und trotz der Konfrontation mit Fakten wiederholt belogen. Des Weiteren hat er mehrfach gegen den Verhaltenskodex innerhalb der Mannschaft verstoßen", begründete FCA-Sportgeschäftsführer Stefan Reuter die Maßnahme.

Opare, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, hatte sich mit Schalke-Trainer Domenico Tedesco und Manager Christian Heidel getroffen. Ein Leserreporter einer Boulevardzeitung hatte das Treffen, das damit öffentlich wurde, fotografiert.

"Wir beschäftigen uns mit sehr vielen Spielern. Wir wollten ein Bild von ihm bekommen", hatte Heidel am Donnerstag in Gelsenkirchen über das Treffen gesagt, das am Montag am Düsseldorfer Flughafen stattgefunden hat. "Es war uns nicht recht, dass es rausgekommen ist", sagte der Manager. Es gebe aber kein Angebot an den Verteidiger.

Dass sich Heidel und Tedesco mit dem Spieler trafen, sei auch mit den Augsburgern abgesprochen gewesen, bemerkte der Schalke-Manager. Opare selbst hat sich zu den Vorwürfen noch nicht öffentlich geäußert.

bam/dpa



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