Bundesliga Hamburg schießt Hoffenheim ab

Nächste Niederlage für 1899 Hoffenheim: Nach dem Aus in der Europa League hat die TSG auch beim Hamburger SV verloren. Der Gastgeber hätte sogar noch deutlicher gewinnen können.

DPA

Der Hamburger SV hat sich im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim mühelos 3:0 (1:0) durchgesetzt. Kevin Akpoguma per Eigentor (6. Minute), Filip Kostic (75.) und Gideon Jung (88.) erzielten die Treffer für den HSV. Durch den Sieg festigen die Hamburger den 15. Tabellenplatz, die TSG ist nun Siebter.

Hoffenheim hatte bereits nach zwei Minuten die Chance zur Führung, allerdings schoss Serge Gnabry nach Vorlage von Steven Zuber aus kurzer Distanz knapp neben das Tor. Besser machte es der HSV: Douglas Santos setzte sich auf der linken Seite gegen mehrere Hoffenheimer durch und spielte den Ball in den Fünfmeterraum. Dort wollte Akpoguma klären, traf jedoch ins eigene Tor.

In der Folge war der HSV das bessere Team - ohne dabei gefährliche Offensivaktionen zu kreieren. Hoffenheims beste Chance war ein Distanzschuss von Mark Uth (42.), dieser landete jedoch neben dem Tor.

Auch nach dem Seitenwechsel war das Team von Trainer Markus Gisdol spielbestimmend. Bobby Woods Schuss aus 16 Metern landete am Pfosten (49.), wenig später schoss der US-Nationalspieler nach Vorlage von Kostic freistehend direkt in die Arme von TSG-Torhüter Oliver Baumann (61.). Zudem vergab Top-Talent Jann-Fiete Arp zwei gute Gelegenheiten (68., 69.).

Hoffenheim erhöhte den Druck am Ende der Partie noch einmal. Doch genau in dieser Phase erhöhte Kostic durch einen direkt verwandelten Freistoß aus rund 30 Metern auf 2:0 für den HSV. Kurz nachdem der eingewechselte Sven Schipplock die Latte traf (87.) erhöhte Jung nach Vorlage von Dennis Diekmeier sogar noch auf 3:0.

Hamburger SV - 1899 Hoffenheim 3:0 (1:0)
1:0 Akpoguma (6./ Eigentor)
2:0 Kostic (75.)
3:0 Jung (88.)
Hamburg: Mathenia - Diekmeier, Papadopoulos, Mavraj, Santos - Jung, Sakai - Hunt (75. van Drongelen), Wood (82. Schipplock), Kostic - Arp (90.+1 Waldschmidt)
Hoffenheim: Baumann - Akpoguma, Vogt, Posch - Zuber (64. Kramaric), Schulz - Demirbay (64. Szalai), Grillitsch - Uth, Gnabry (57. Amiri) - Wagner
Schiedsrichter: Dankert
Gelbe Karten: - / Vogt, Uth, Grillitsch
Zuschauer: 52.000

mru



insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
klaviermann 26.11.2017
1. abschießen
Leute, lasst mal die Kirche im Dorf. Bei einem 3:0 von "abschießen" zu sprechen, halte ich doch für übertrieben. Dafür hatte das Spiel mal mindestens 6:0 ausgehen müssen. Wie soll man denn normale von bedeutenden Ereignissen (sofern man im Fußball überhaupt von Bedeutung sprechen kann...) unterscheiden, wenn selbst für die banalen Dinge die starken Adjektive oder Superlative ausgepackt werden? Demnächst fehlt Ihnen zur Beschreibung wirklich hoher Siege das Vokabular.
acer66 26.11.2017
2.
Da kann der Dino ja gleich wieder die Planung für die direkte Qualifikation für die CL aus der Schublade holen.
kepplerd 26.11.2017
3. Respekt an Hoffenheim
3 Tore gegen den chronisch torungefährlichem HSV zu bekommen, bei dem jetzt sogar ein 17-Jähriger als großer Torjäger herhalten muss, ist wirklich nicht einfach und schaffen nur wenige Bundesligisten. Hoffenheim hat aber auch ordentlich nachgeholfen sonst hätte der HSV auch in diesem Spiel max. 1 Tor erzielt. Ein Eigentor und beim 2. Tor schlicht die Arbeit einstellen, großartige Leistung.
Kurt2.1 27.11.2017
4. #3
Zitat von kepplerd3 Tore gegen den chronisch torungefährlichem HSV zu bekommen, bei dem jetzt sogar ein 17-Jähriger als großer Torjäger herhalten muss, ist wirklich nicht einfach und schaffen nur wenige Bundesligisten. Hoffenheim hat aber auch ordentlich nachgeholfen sonst hätte der HSV auch in diesem Spiel max. 1 Tor erzielt. Ein Eigentor und beim 2. Tor schlicht die Arbeit einstellen, großartige Leistung.
Sie haben recht. Nicht viele Clubs haben so einen tollen Nachwuchs wie der HSV. Leverkusen kann ein Lied davon singen. In anderen Clubs sehen wir auch junge Leute, die sich dort unentbehrlich machen. Warum ist das beim HSV eine abfällige Bemerkung wert? Wie gewohnt, helfen in anderen Spielen immer die Hamburger ordentlich nach, damit man sie mühelos schlagen kann. Maximal 1 Tor hätte auch gereicht. Nehmen Sie es doch einfach hin, dass der HSV gewonnen hat. Der Hoffenheimer war lediglich schneller als Arp, um den Ball ins Tor zu drücken. Drin gewesen wäre er so oder so.
TJDab 27.11.2017
5. dieses gebashe...
Solche Beiträge nerven wirklich langsam. 1) die Erwartungshaltung bei den HSV Fans ist mittlerweile auf Platz 15 ausgerichtet. Da träumt schon seit Jahren keiner ernsthaft von Europa. Man darf sich ja aber Mal über nen verdienten Sieg freuen oder? 2) Tore fallen ganz typisch dann wenn der Gegner nen Fehler macht. Das hat nichts mit dem HSV zu tun. 3) Freude und Hoffnung über eine endlich funktionierende Jugendabteilung ist also nun auch verkehrt. Ja mei, vermutlich kann der HSV machen was er will, für solche Leute ist es immer falsch
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