Fußball-Bundesliga Duda schießt Hertha zum Sieg in Nürnberg

Der Letzte bleibt Letzter: Nürnberg hat es verpasst, die Niederlagen der Konkurrenz zu nutzen. Gegen Hertha BSC lag das an der eigenen Defensivschwäche - und Ondrej Duda.

Ondrej Duda
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Ondrej Duda


Wenn der Tabellenletzte mit einem Heimspiel in die Bundesliga-Rückrunde startet, sind die Erwartungen groß. Insofern war das, was der 1. FC Nürnberg nun gegen Hertha BSC erlebte, ein heftiger Dämpfer. 1:3 (1:1) unterlag der Klub, der damit weiter Letzter bleibt. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt weiter drei Punkte, weil auch die direkte Konkurrenz ihre Spieler verlor. Hertha verbesserte sich auf Rang sieben.

Vedad Ibisevic brachte Berlin nach einem Doppelpass mit Davie Selke in der 15. Minute in Führung, und schon bei diesem Treffer wurde deutlich, wie anfällig die Nürnberger Defensive ist. Insgesamt steht sie nun bei 41 Gegentoren nach 18 Spieltagen. Im Anschluss an einen Eckball verlängerte Hanno Behrens einen Schuss von Eduard Löwen ins Tor (42. Minute). Dann schlug die Stunde von Ondrej Duda, der Hertha in Hälfte zwei mit zwei Treffern zum Sieg schoss (50., 70.). Für den 24-Jährigen waren es die Ligatore acht und neun in dieser Saison.

"Punkte wären das Wichtigste gewesen, das haben wir nicht geschafft, aber die Mannschaft hat Kampfgeist und Herz gezeigt", sagte Nürnbergs Trainer Michael Köllner nach der Partie.

"Die zweite Halbzeit war richtig gut. Und die erste war auch okay", sagte Hertha-Trainer Pál Dárdai bei Sky, der seiner Mannschaft "ein Lob, aber kein großes Lob" aussprach. Schließlich sei die Saison noch lang. Mit der Leistung seines Team in der zweiten Hälfte konnte er tatsächlich zufrieden sein. Spätestens nach dem 2:1 kontrollierte Berlin die Partie und vergab in der Schlussphase gute Gelegenheiten auf ein viertes Tor. So scheiterte etwa Selke am Pfosten (81.).

1. FC Nürnberg - Hertha BSC 1:3 (1:1)
0:1 Ibisevic (15.)
1:1 Behrens (42.)
1:2 Duda (50.)
1:3 Duda (70.
Nürnberg: Mathenia - Valentini, Margreitter, Ewerton, Leibold - Petrak - Behrens, Löwen (82. Knöll) - Misidjan, Pereira (82. Kubo) - Ishak. - Trainer: Köllner
Berlin: Jarstein - Stark, Lustenberger, Rekik - Lazaro, Grujic (57. Darida), Arne Maier, Plattenhardt - Duda - Selke (89. Köpke), Ibisevic. - Trainer: Dárdai
Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 36.112
Gelbe Karten: Löwen (3), Misidjan (3) - Duda (4)

mon/dpa/sid



insgesamt 1 Beitrag
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Seite 1
kreuzberger36 20.01.2019
1. Und jedesmal
Kurz bevor es bei Hertha mal zur CL reicht gehts abwärts! Berlin halt! Blackjack und Nutten! ( von Bender, Futurama) vielleicht das Gehalt erst am Saisonende zahlen? Haha
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