Vor Spiel gegen Hertha Titz krempelt HSV-Kader um

Hahn raus, Diekmeier raus, Walace raus: Der neue HSV-Trainer Christian Titz hat vor dem Spiel gegen Berlin einige Etablierte aus dem Kader geworfen, insgesamt erwischte es fünf Profis.

HSV-Trainer Titz
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HSV-Trainer Titz


Sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16, 13 Spiele ohne Sieg, nur noch acht Partien, um sich doch noch zu retten. Von Christian Titz, dem neuen Trainer des Hamburger SV, hörte man vor seinem ersten Spiel am Samstag gegen Hertha BSC (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) die üblichen Mutmacher: "Riesenchance","gutes Gefühl","Zuversicht". Einerseits.

Andererseits kündigte Titz auch Konkretes an. "Es wird Veränderungen in der Startaufstellung geben, so viel steht fest", sagte der bisherige Trainer der HSV-U21. Er wolle einen "Mix aus jungen und erfahrenen Spielern herstellen".

Titz ließ Taten folgen, im Vergleich zur 0:6-Niederlage bei Bayern München veränderte er den 18er-Kader auf sechs Positionen. Sven Schipplock, André Hahn, Walace, Dennis Diekmeier, Vasilije Janjicic und der 17-jährige Josha Vagnoman müssen zuschauen.

Zurückgekehrt sind Stürmer Bobby Wood, der zuletzt zweimal auf der Tribüne gesessen hatte, Lewis Holtby, Tatsuya Ito und Fiete Arp. Erstmals dabei in dieser Saison sind Abwehrspieler Young-Jae Seo und Mittelfeldakteur Matti Steinmann aus der U21-Mannschaft. Steinmann hatte bereits 2014 eine Bundesliga-Partie für die Hamburger absolviert.

Unter der Woche hatte Titz mit bis zu 33 Spielern trainiert, um den Konkurrenzkampf im Team neu zu entfachen. "Es hat dazu geführt, dass sich die Spieler voll reingehängt haben", sagte er. In den vergangenen Tagen habe er vor allem versucht, die Mannschaft wieder aufzubauen: "Fußball entscheidet sich auch im Kopf. Es gibt viele, die Qualität haben, aber nicht die nötigen PS auf den Platz kriegen."

luk/sid/dpa



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