Kurzpässe: Schmadtke will Hannover verlassen, Ebbers verlängert bei St. Pauli

Hannover 96 muss sich wohl bald einen neuen Sportdirektor suchen, Jörg Schmadtke will den Posten aufgeben. Der FC St. Pauli hat den Vertrag mit Marius Ebbers um ein Jahr verlängert. Und: Deutschland bewirbt sich nicht um die EM 2020.

DPA

Hamburg - Hannovers Sportdirektor Jörg Schmadtke wird den Bundesligisten wohl verlassen. "Ich habe um Auflösung meines Vertrages gebeten. Der Grund dafür ist meine familiäre Situation", sagte Schmadtke und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Gerüchte, dass er beim 1. FC Köln anheuern würde, dementierte er jedoch. Er habe noch mit keinem anderen Verein gesprochen. Nun müsse Clubchef Martin Kind über seine Bitte entscheiden. Schmadtke hat bei Hannover einen unbefristeten Vertrag.

Zweitligist FC St. Pauli hat den auslaufenden Vertrag mit Stürmer Marius Ebbers um ein Jahr bis 2013 verlängert. "Trotz seines schon fast biblischen Alters ist er immer noch in der Lage, für das Salz in der Suppe zu sorgen: für Tore!", sagte Sportdirektor Helmut Schulte. Der 34-jährige Ebbers spielt seit 2008 für St. Pauli und hat in 108 Partien in Bundesliga und Zweiter Liga 42 Tore erzielt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bewirbt sich nicht um die Ausrichtung der EM-Endrunde 2020. Das Präsidium hat beschlossen, keine Interessenserklärung bis zum Stichtag am 15. Mai einreichen zu wollen. "Nachdem wir die Weltmeisterschaften 2006 und 2011 ausgerichtet haben, ist es das gute Recht anderer Länder, die Gastgeberrolle zu übernehmen", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Die Uefa fällt Ende 2013 oder Anfang 2014 die Entscheidung darüber, wer die EM 2020 ausrichten wird. Einziger Bewerber ist bislang die Türkei.

Der Einzug der spanischen Clubs Atlético Madrid und Athletic Bilbao ins Finale der Europa League hat sich für die spanische Primera División ausgezahlt. Durch die Erfolge verkürzte Spanien (83,898 Punkte) seinen Rückstand auf die in der Fünfjahreswertung führende englische Premier League (84,285) auf 0,387 Punkte. In der kommenden Spielzeit wird die Primera División die Führung übernehmen, da England die Punkte aus der starken Saison 2007/2008 verliert. Die Fünfjahreswertung ist maßgebend für die Verteilung der Startplätze der Champions und der Europa League.

Die Bundesliga hat in dem Uefa-Ranking Rang drei vor Italien gefestigt. Durch den Einzug der Bayern in das Champions-League-Finale hat Deutschland nun 75,019 Punkte auf dem Konto, die Serie A folgt auf Rang vier mit 59,981 Zählern. Ab der Saison 2012/2013 stellt die Bundesliga vier Champions-League-Teilnehmer (drei Direktstarter + einen Qualifikanten).

bka/dpa/sid

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