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Nationalspieler Kramer: "Niemand kann mich zwingen"

Weltmeister Kramer: Hält an Aussagen fest Zur Großansicht
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Weltmeister Kramer: Hält an Aussagen fest

Wer darf über Christoph Kramer entscheiden? Der Nationalspieler will selbst bestimmen, für welchen Verein er spielt - und legt im Streit mit Rudi Völler nach.

Hamburg - Christoph Kramer hat sich in der Diskussion um seine sportliche Zukunft erneut zu Wort gemeldet. "Ich sehe mich da als den Entscheidungsträger. Mir muss der Fußball Spaß machen - sollte das nicht der Fall sein, dann bringt es nichts. Niemand kann mich dann zu einem Schritt zwingen", sagte der 23-jährige Fußballweltmeister im Interview mit "11Freunde". Er bekräftigte damit seine Aussagen aus dem Gespräch mit dem SPIEGEL, die für einigen Wirbel gesorgt hatten.

Der Mittelfeldspieler steht bis 2017 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag und ist derzeit bis 2015 an Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler hatte zuletzt immer wieder betont, dass Kramer nach dem Ende seiner Ausleihe zu Bayer zurückkehren werde. "Es ist nicht schön, hin- und hergeschoben zu werden. Und deshalb entscheide auch nur ich, wie meine Zukunft aussieht", hatte Kramer deshalb gesagt, und auch, dass er sich "wie in einem modernen Menschenhandel" fühle.

Diese Aussagen von Kramer wollte Völler nicht auf die Goldwaage legen. "Ich weiß aus persönlichen Gesprächen, wie er denkt und wie er die Situation sieht. Und das klingt dann ganz anders als seine öffentlichen Äußerungen", hatte er der "Bild"-Zeitung gesagt.

Wann er über seine Zukunft entscheide, ließ Kramer erneut offen: "Ich lasse jetzt erst einmal alles auf mich wirken, dann kann man sich vielleicht Anfang 2015 zusammensetzen. Es gibt noch keine Tendenz. Aber mir ist wichtig, dass man mir vertraut, dass der Verein weiß, was er an mir hat. Das ist bei Borussia gegeben."

psk/sid

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insgesamt 94 Beiträge
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1. Vertrag
dasbeau 19.08.2014
"Und deshalb entscheide auch nur ich, wie meine Zukunft aussieht" - Das hat er ja offenbar schon getan: Sein Vertrag bei Bayer läuft bis 2017. An den wird er sich schon halten müssen.
2. Rosinenpickerei
spon-1309165691221 19.08.2014
Er hat einen Vertrag unterschrieben, der ihm ein im Vergleich zur Normalbevölkerung generöses Gehalt zuverläassig beschwert, aber er will entscheiden was er wirklich macht? Das ist leider noch ein dummer, kleiner Junge.
3. Traumtänzer ........
daslästermaul 19.08.2014
Zitat von sysopAFPWer darf über Christoph Kramer entscheiden? Der Nationalspieler will selbst bestimmen, für welchen Verein er spielt - und legt im Streit mit Rudi Völler nach. http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-nationalspieler-kramer-kontert-kritik-von-voeller-a-986896.html
Glaubt er etwa ernsthaft, dass er mit dieser Arbeitseinstellung einen Blumentopf gewinnen kann ??!. Wenn der - finanziell lukrative - Fussball seinen hohen ethischen Ansprüchen nicht genügt, sollte er vielleicht einen anderen Beruf ergreifen. Aufgrund seines Alters und seiner fehlenden Berufserfahrung ist er beileibe noch nicht in einer Position, in der er so auftreten kann, wie er es derzeit tut.
4. Rebellchen
schmusel 19.08.2014
Wenn dann eine Klage wegen Vertragsbruch auf dem Tisch liegt, schaut Kramers Welt wieder anders aus, wetten?
5. Verträge und so...
stammtischschreck 19.08.2014
Ob meine Lebensversicherung dann im Todefall zahlt, entscheidet dann auch der Sachbearbeiter allein....es muss ja schließlich auch Spaß machen... Ich glaube, der Schlag an den Kopf im Finale war wohl doch heftiger!
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