Stadionhefte in der Bundesliga Live-Berichte statt Alibi-Heftchen

Früher gehörte das Stadionheft zu einem Bundesligaspiel wie Bratwurst und Bier. Doch vielen Klubs sind die Kosten zu hoch, die Magazine schrumpfen zu Mitgliederzeitungen oder Faltblättchen. Digitale Angebote sollen die Lücke schließen.

Von Ronny Zimmermann

FC Bayern München

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Das erste Mal ins Stadion ging Marcel Dußling 1981. Mit seinem Großvater schaute er sich ein Spiel des VfB Stuttgart an. Dußling, damals sechs Jahre alt, war aufgeregt - und wenig später enttäuscht. "Das Spiel war so langweilig, dass mich die Stadionzeitung weitaus mehr unterhalten hat", sagt er.

Was als Notlektüre begann, entwickelte sich zu einem Hobby: Seit 1981 hat Dußling mehr als 3000 Hefte gesammelt. Er baute die Internetseite stadionheft.de auf und zeichnet jährlich das beste Klubmagazin aus.

Aber seine große Liebe steht vor dem Aus. Immer mehr Erstligisten stellen infrage, ob ein Stadionheft noch sinnvoll ist: "Man muss aufpassen, dass die Magazine nicht zu einer billigen Sitzunterlage bei schlechtem Wetter verkommen", sagt Dußling.

Als erster Verein hat Hertha BSC vor Saisonbeginn die gedruckte Version seines Magazins eingestellt - "Wir Herthaner" erscheint nur noch online. "Das senkt die Hemmschwelle, dass bald schon andere Vereine nachziehen werden", sagt Dußling. Die Berliner sollen mit der Zeitung zuletzt einen sechsstelligen Minusbetrag gemacht haben. Nun erhalten die Fans im Stadion lediglich eine Art Faltblatt mit Fakten zum Spiel.

"Alibi-Heftchen" kommen in Mode

Der 39 Jahre alte Sammler nennt solche Versuche "dünne Alibi-Heftchen" und klagt, dass immer mehr Klubs ihre Stadionmagazine in Mitgliederzeitungen umwandeln. Den Vorteil haben dann die registrierten Anhänger: Ihnen wird das Heft mehrmals im Jahr zugestellt. Natürlich kostenfrei, als Teil der Mitgliedschaft.

Die gewohnte Variante im Stadion hat dagegen zum Teil weniger Seiten, bietet somit "weniger Informationen und hat kaum noch längere Geschichten", sagt Dußling. Dahinter stecke natürlich der Plan, dass Kosten eingespart werden. Hannover 96 und der SV Werder Bremen lassen ihre Hefte bereits von Medienhäusern finanzieren.

Stadionhefte und digitale Angebote
FC Bayern München – Die größte Auflage

Der Rekordmeister hat auch die Rekordauflage: 200.000 Stadionhefte werden pro Heimspiel gedruckt. Allerdings wird nur ein Bruchteil in der Arena angeboten, die meisten Magazine werden den Mitgliedern per Post zugestellt. Zudem gibt es vor jeder Saison ein fast 300 Seiten starkes Jahrbuch. Auch im digitalen Bereich mischt der FC Bayern mit: Seit Oktober 2013 bietet der Klub ein eigenes E-Magazin namens "Südstern" an.

Borussia Dortmund – Aufholjagd im Digitalen

Der BVB will im digitalen Bereich aufholen. Momentan überlegt der Klub, wie digitale Medienangebote im Stadion gestaltet sein könnten – von Verkehrsinformationen bis hin zu spielbezogenen Themen. Zudem laufen Gespräche mit verschiedenen Anbietern, um etwa schon bald ein E-Paper zu präsentieren. Aktuell erscheint das Stadionmagazin "Echt" als Heft zu jeder Heimpartie in der Bundesliga. Zusammen mit dem Mitgliedermagazin "Borussia" beträgt die Gesamtauflage circa 125.000 Exemplare.

FC Schalke 04 – Das flexible Magazin

Der "Schalker Kreisel" ist ein kleines Chamäleon: Er erscheint zu jedem Pflichtspiel, nimmt aber neun- bis elfmal pro Saison einen dickeren Umfang von bis zu 144 Seiten an. Das Stadionheft verwandelt sich dabei in ein größeres Klubmagazin. Neben der gewohnten Auslage im Stadion wird es dann auch den Mitgliedern per Post zugeschickt. So kommt Schalke bei Spitzenspielen auf eine Auflage von rund 130.000 Exemplaren. Auch die digitalen Angebote in der Arena spielen eine Rolle: Schalke will sich im Bereich der Echtzeitkommunikation verbessern – ohne den Stellenwert des Hefts herabzusetzen.

Bayer 04 Leverkusen – Das Medien-Triple

Magazin, Spieltagszeitung und Live-App – Bayer Leverkusen bietet seinen Fans ein "Triple" an. "Wir wollen hier die Balance zwischen der Tradition und dem Nachrichten-Zeitalter schaffen", sagt Mediendirektor Meinolf Sprink. Der Klub hat das gesamte Stadion mit Wlan ausgerüstet, um speziell die jüngere Generation zu erreichen. Per App können die Fans in Echtzeit Details zum Spielgeschehen abrufen. Für die konservativen Anhänger existieren weiterhin das Stadionheft "BayArena-Magazin" (Auflage 17.000, 84 Seiten) sowie seit dieser Saison eine zusätzliche Spieltagbroschüre (Auflage 12.000, 48 Seiten).

VfL Wolfsburg – Die gendergerechte Lösung

Wie lassen sich alle Seiten gleich behandeln? Indem man einfach drei Hefte herausgibt. So erscheint beim VfL Wolfsburg ein Stadionmagazin für die Frauen-Mannschaft ("Wölfinnen"), für die U23 ("Jungwölfe") und für die Bundesliga-Profis ("Unter Wölfen"). Das letztgenannte Magazin ist mit einer Auflage von 10.000 Stück natürlich das dickste. Es erscheint nicht nur zu den 17 Bundesliga-Heimspielen, sondern auch bei Partien in der Europa League und im DFB-Pokal. Zusätzlich kann das Magazin auch über die Internetseite als E-Paper abgerufen werden.

Borussia Mönchengladbach – Der zweigleisige Plan

Die Borussen bieten gleich zwei Hefte an. Das "FohlenEcho-Magazin" erhalten alle Mitglieder achtmal im Jahr per Post. Es hat mindestens 110 Seiten, eine Auflage von 60.000 Stück und soll als zeitloses Magazin vor allem Platz für Interviews und Portraits garantieren. Die kleinere Auflage (7.500) hat das "FohlenEcho-Spieltagsheft". Es kann für einen Euro zu jedem Heimspiel gekauft werden und liefert die Fakten zur Partie. Das Heft gibt es auch als kostenlose App für Smartphone und Tablet.

1. FSV Mainz 05 – Stöbern im Archiv

"Der Nullfünfer" erscheint zu jedem Heimspiel. Wie schon in der vergangenen Saison beträgt die Auflage 10.000 Hefte pro Partie. Das Stadionmagazin kann nach dem Heimspiel auch als kostenfreies E-Paper im Internet gelesen werden. Die Mainzer bieten ein großes Online-Archiv sämtlicher Ausgaben an. Die digitalen Angebote zum Spiel richten sich momentan nur an "diejenigen, die nicht im Stadion dabei sind", sagt Silke Bannick von der Pressestelle. Mainz setzt dabei auf den Liveticker und das Liveradio.

FC Augsburg – Minimalistisch unterwegs

Der "Stadionkurier" erscheint zu allen 17 Heimspielen, hat eine Auflage von 5.000 Stück und kostet einen Euro. Im Vergleich zur Vorsaison blieb die Auflage stabil. Weitere Publikationen existieren nicht. Auch gibt es keine zusätzlichen Anwendungen, die der Fan beim Live-Erlebnis im Stadion abrufen kann. "Wir beobachten die Entwicklung digitaler Angebote, haben derzeit aber noch keine konkreten Planungen zu einer Umsetzung in diesem Bereich", sagt Matthias Bitzl von der Pressestelle.

TSG 1899 Hoffenheim – Neue Optik für das Heft

Die Hoffenheimer haben ihr Stadionmagazin in der Sommerpause gründlich aufgefrischt. Seit Saisonbeginn erscheint "achtzehn99" im neuen Layout und mit einer Auflage von 8.000 Exemplaren. Es kann zu jedem Heimspiel für einen Euro gekauft werden. Zudem produziert die TSG auch ein Jahrbuch. Gleichzeitig hat der Klub das veränderte Leseverhalten seiner Fans registriert. Hoffenheim beschäftigt sich daher mit digitalen Angeboten, die beim Live-Besuch in der Arena eine ähnliche Rolle wie das Stadionheft einnehmen könnten.

Hertha BSC – Wo es kein Heft mehr gibt

Hertha BSC hält einen traurigen Rekord: Als erster Bundesligist stellte der Klub die Produktion der gedruckten Stadionzeitung ein. "Wir Herthaner" lebt jedoch als E-Paper weiter. Es kann heruntergeladen und auf dem Smartphone mit ins Stadion gebracht werden. Pro Ausgabe – eine zu jedem Heimspiel – sind es circa 30.000 Abrufe. Zudem erhalten die Fans im Stadion ein kleines Faltblatt mit den wichtigsten Fakten zum Spiel. Zusätzlich erscheint zwei- bis dreimal pro Jahr ein umfangreiches Magazin. Im Digitalen haben die Berliner ein besonderes Live-Angebot: Per App können die Fans ihren "Hertha-Helden des Spiels" wählen.

SV Werder Bremen – Die ausgelagerte Produktion, Teil II

Neustart seit dieser Saison: Das Stadionmagazin "WERDER Heimspiel" wird seit dem ersten Bundesliga-Heimspiel von dem Medienpartner "Weser Kurier", einer Tageszeitung, produziert. Die Auflage beträgt 45.000 Exemplare pro Partie. Zudem ist es als E-Paper erhältlich. Der Klub selbst gibt dagegen das "WERDER Magazin" heraus. Es erscheint dreimal pro Jahr und gilt als reine Vereins- und Mitgliederzeitung. Planungen für besondere Live-Infos auf digitalen Kanälen im Stadion gibt es derzeit keine.

Eintracht Frankfurt – Mit Print vorne dabei

Ein Heft auf Champions-League-Kurs: Bei der Wahl von Stadionheft.de belegte Eintracht Frankfurt in den letzten zwei Jahren stets den dritten Platz (hinter dem FC Bayern und dem mittlerweile abgestiegenem 1. FC Nürnberg). Das Eintracht-Magazin punktet mit langen Interviews und vielen Portraits. Die Auflage beträgt circa 10.000 Stück. Zusätzlich bringt der Klub ein Jahrbuch zum Saisonende heraus. Leere herrscht dagegen im Digitalen: Frankfurt bietet den Fans im Stadion keine besonderen Live-Infos zum Spiel an.

SC Freiburg – Wo die Romantik regiert

Charmante Fußballromantik in Freiburg: Im Stadion gibt es weder digitale Angebote zur Partie noch sind sie geplant. Warum? "Für wenigstens 90 Minuten sollte das Spiel im Mittelpunkt stehen und nicht das Smartphone", sagt Sascha Glunk von der Pressestelle. Die Stadionzeitung "Heimspiel" erscheint 17-mal pro Saison. Wie bei den meisten Bundesligisten beträgt die Auflage 10.000 Stück.

VfB Stuttgart – Voll auf das Gedruckte

"Stadion aktuell" wird zu jedem Heimspiel kostenlos an die Zuschauer verteilt. Das Magazin hat, abhängig vom Gegner, eine Auflage von 35.000 bis 50.000 Hefte und kann auch im Internet heruntergeladen werden. Des Weiteren produziert der VfB einmal im Quartal ein spezielles Mitgliedermagazin. Spezielle digitale Angebote gibt es im Stadion noch nicht. "Wir prüfen immer wieder Dinge, derzeit ist in dieser Form jedoch nichts geplant", sagt Steffen Lindenmaier, Leiter Media Relations beim VfB.

Hamburger SV – Vorteil nur für Mitglieder

Das Stadionheft erscheint zu jedem Heimspiel, hat aber nur noch eine Auflage von 5.000 Stück. Dies hängt zum Teil damit zusammen, dass der HSV elfmal pro Jahr ein Mitgliedermagazin ("HSV Live") herausgibt. Dies ist mit mindestens 100 Seiten deutlich umfangreicher als die Stadionzeitung. Das Magazin kann auch als E-Paper abgerufen werden und wird mit multimedialen Inhalten angereichert. Digitale Angebote für das Live-Erlebnis im Stadion existieren bislang nicht, der HSV prüft aber Konzepte für Mobil und Online.

1. FC Köln – Die digitale Offensive

Das erste "GeißbockEcho" erschien 1957 zum Oberliga-Spiel gegen Westfalia Herne mit acht Seiten, mittlerweile ist das Stadionheft um die 90 Seiten dick und erscheint zu jedem Heimspiel. Aber immer weniger Fans lesen es tatsächlich in der gedruckten Version. Die Kölner bieten ihr Magazin seit Jahresanfang für Tablet, Smartphone oder Computer an – mit vielen Zusatzelementen wie Bildergalerien, Videos und Grafiken. Die Abrufzahlen sind höher als die Auflage des Printprodukts (20.000). Der FC denkt zudem über Modelle nach, durch die der Stadionbesucher in Echtzeit weitere Informationen zum Spiel erfährt.

SC Paderborn 07 – Klein und kostenlos

Kleinstes Stadion der Liga, eine der kleinsten Auflage der Liga: Auf die 15.000 Zuschauer warten pro Heimspiel mindestens 5.000 Hefte. Sie werden kostenfrei verteilt. Zudem kann der Fan die "arenaNEWS" auf der Internetseite herunterladen. Weitere Angebote gibt es jedoch nicht. Und auch digitale Zusätze für das Live-Erlebnis im Stadion sind nicht geplant.

Hannover 96 – Die ausgelagerte Produktion, Teil I

Das Stadionmagazin "96 Matchplan" erscheint zu jedem Heimspiel von Hannover. Es hat eine Auflage von 10.000 Stück, zudem können es die Mitglieder im Internet herunterladen. Der Klub produziert das Heft jedoch nicht selbst, sondern hat die Mediengruppe "Madsack" damit beauftragt. Digitale Angebote parallel zum Spiel gibt es nicht, auch in nächster Zeit ist keine Umsetzung geplant.

Für Fans geht damit ein Teil der Identifikation verloren. "Das Stadionheft ist ein Kulturgut, es gehört seit Jahrzehnten zum Fußball", argumentiert Dußling. Tatsächlich scheint es inzwischen nur noch eine nette Dienstleistung für den Besucher zu sein. Was aber tun, wenn die Verkaufszahlen zurückgehen? Wie lässt sich die Balance zwischen Tradition und verändertem Nachrichten-Konsum schaffen? Wie erreicht ein Klub konservative Stadiongänger und die jüngere Generation im Fanblock gleichermaßen?

Eine mögliche Lösung liegt in der Digitalisierung. Der 1. FC Köln bietet seit Jahresbeginn sein Magazin für Tablet, Smartphone und Computer an - mit Zusatzelementen wie Bildergalerie, Videos und Grafiken. Online gebe es inzwischen mehr Abrufe, als gedruckte Magazine verkauft werden, heißt es vom FC.

Neue Versuche mit einer Live-App

Rekordmeister FC Bayern produziert zusätzlich zum Stadionheft ein komplett eigenes E-Magazin namens "Südstern". Etwa die Hälfte der 18 Vereine stellt die Stadionzeitung zumindest als E-Paper ins Netz oder bietet einzelne Artikel auf der Internetseite an. "Diese Doppelschiene ist völlig normal geworden", sagt Dußling: "Ich glaube, dass das in Zukunft noch zunehmen wird."

Bayer Leverkusen geht noch einen Schritt weiter: Während der Partie kann der Zuschauer über eine App spezielle Statistiken oder Geschichten erhalten - sie ergänzen das Geschehen auf dem Rasen.

Einen anderen Weg wählt Freiburg. Und das ganz bewusst. Beim SC werde es keine derartigen Angebote während des Spiels geben, für 90 Minuten soll das Sportliche im Mittelpunkt stehen und nicht das Smartphone, teilt der Klub mit.

Dußling glaubt noch immer an das Stadionheft: "Ein gutes Magazin ist das Bindeglied zwischen Verein und Fans", sagt er: "Meinungen austauschen, Spieler porträtieren, für Transparenz sorgen, ja sogar den Sponsoren eine weitere Werbefläche bieten - all das kann eine gute Stadionzeitung leisten."

Ein Fan will im Stadion immer noch ein Stück näher an seinen Bundesligisten heran, an die Mannschaft, und an die Spieler. Überall will er hinter die Kulissen blicken, vielleicht sogar mitmachen. In Zukunft wird er dafür jedoch zunehmend ein Smartphone benötigen.

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insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
marxtutnot 27.01.2015
1. Live app?
Äh jaaa,da gehe ich doch gerne ins Stadion um dort in ein winziges Smartphon zu glotzen,damit ich live und aktuell bin? Infos und Geschichten würde ich mir doch lieber vorher oder nacher holen,insofern mich das Spiel interessieren täte. Passt aber schon für immer mehr Hardcore-Fans die sich lieber selbst mit dem Rücken zum Spiel abfeiern.
williondo 27.01.2015
2. 200.000 ?
Daß Bayern bei jedem Heimspiel genau 200.000 Exemplare druckt kann aber nicht stimmen, denn jedes Mitglied bekommt das Stadionheft zugeschickt. Ich kenne die aktuelle Zahl jetzt nicht, aber wenn ich mich nicht irre haben die Bayern haben so an die 220.000 Mitglieder.
gaxe04 27.01.2015
3. Ich liebe
den Schalker Kreisel genauso lange wie den S04. Das sich die Zeitung im lauf der der Zeit den Gegebenheiten anpasst nehme ich gern in Kauf. Der " Kreisel" gehoert zu Schalke und ich bin froh das Alex Jobst das auch so sieht
tobo5824-09 27.01.2015
4. Selfie-Manie
Zitat von marxtutnotÄh jaaa,da gehe ich doch gerne ins Stadion um dort in ein winziges Smartphon zu glotzen,damit ich live und aktuell bin? Infos und Geschichten würde ich mir doch lieber vorher oder nacher holen,insofern mich das Spiel interessieren täte. Passt aber schon für immer mehr Hardcore-Fans die sich lieber selbst mit dem Rücken zum Spiel abfeiern.
Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Die bereits jetzt zu beobachtende "Selfie-Manie" im Stadion ist schrecklich. Statt Stadien mit WLAN auszustatten und diesen Smartphone-Humbug so auch noch zu unterstützen, sollte man lieber eine paar mehr Bierverkäufer einstellen, die mit dem "Fass im Rucksack" auf die Tribünen kommen.
nurso2015 27.01.2015
5. Die Stadionzeitschrift ist nur der Anfang
ist doch klar, dass das kommen wird. Jeder hat ein Handy in der Tasche. Für die Fans wird der Verein noch viel mehr anbieten das Spiel dauert halt nur 90 Minuten und die Zeit bis zum nächsten Spiel ist lang. Was geht machen eher die kleinen Vereine in anderen Sportarten vor.
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