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Bremens Rechnung an die DFL: 425.818,11 Euro für ein Risikospiel

Bremer Fans: Bei Risikospielen erhöhter Polizeieinsatz Zur Großansicht
DPA

Bremer Fans: Bei Risikospielen erhöhter Polizeieinsatz

Die Stadt Bremen macht Ernst: Wie schon mehrmals angekündigt, hat Innensenator Ulrich Mäurer der Deutschen Fußball Liga eine Rechnung über erhöhte Polizeikosten bei einem Spiel von Werder Bremen versandt.

Als erstes Bundesland hat Bremen der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Rechnung für einen Polizeieinsatz bei einem Bundesligaspiel zukommen lassen. Wie eine Sprecherin von Innensenator Ulrich Mäurer mitteilte, hat das Land eine Rechnung über 425.818,11 Euro an die DFL verschickt.

Dabei geht es um zusätzliche Kosten für die als Risikospiel eingestufte Bundesligapartie zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (1:0) vom 19. April. Im Rahmen des Nordderbys waren insgesamt 950 Polizisten aus vier Bundesländern im Einsatz.

Eine weitere Abrechnung ist in Arbeit. Mäurer hatte angekündigt, der DFL auch die Zusatzkosten beim Werder-Heimspiel vom 16. Mai gegen Borussia Mönchengladbach (0:2) zuzuschicken.

Die Liga hatte mehrfach betont, sich mit allen juristischen Mitteln gegen die Rechtsauffassung des Bremer Senats wehren zu wollen. Die Entscheidung, Mehrkosten bei Risikospielen zukünftig von der DFL einzufordern, war in der Hansestadt bereits im Sommer vergangenen Jahres getroffen worden.

krä/sid/dpa

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 96 Beiträge
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1. und was passiert
dotter101 18.08.2015
mit den Steuereinnahmen der Stadt Bremen vom Fußballverein, der Spieler und weiteren Angestellten des Vereins? Sind es nicht diese Steuern die für sowas bestimmt sind?
2. Finde ich richtig so
Mieze Schindler 18.08.2015
Warum soll der Verursacher von solch hohen Kosten nicht belangt werden? Endlich macht da mal jemand Ernst und wälzt diese Kosten nicht auf den Steuerzahler ab.
3. Absagen
Ein_denkender_Querulant 18.08.2015
Diese Art Risikoveranstaltungen, bei denen Innenstädte und Bahnhöfe von wilden Horden belagert werden, sollte kategorisch abgesagt werden. Vielleicht lernen die Hooligans dann irgendwann, dass sie einen Sport kaputt machen. Warum soll der Staat dafür bezahlen, dass sich wenige eine goldene Nase verdienen können? Es wäre ein leichtes, bei den gezahlten Gehältern im Fussballprofigeschäft und bei den erhaltenen Werbemilliarden, die Einsätze der Polizei zu bezahlen.
4. Und wenn du nicht willst
joha0412 18.08.2015
so gebrauch ich Gewalt: die Liga soll für den Polizeischutz bezahlen, das ist eine Grundvoraussetzung! Wieso soll der Steuerzahler für das Milliardengeschäft aufkommen, eine längst überfällige Farce muss beendet werden.
5. Höchste Zeit
klaus.robert.wagner 18.08.2015
Das Beispiel Bremen sollte Schule machen. Es geht nicht an, dass Kosten, die durch den Profifussball verursacht werden, der Allgemeinheit angelastet werden. Stattdessen sollte der Jugendsport mehr gefördert werden.
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