Von Jan Reschke
Einige Clubs haben es vorgezogen, keine kurzfristigen Transfers mehr zu tätigen. Dabei hätte manch einem Team durchaus noch der ein oder andere neue Spieler gut zu Gesicht gestanden. Besonders Bayern München geht mit nur drei Innenverteidigern (Daniel van Buyten, Martin Demichelis und Holger Badstuber, Breno ist noch verletzt) großes Risiko ein. Zumal auf der linken Abwehrseite Diego Contento noch nicht über einen längeren Zeitraum seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. David Alaba ist ein unerfahrener Vertreter. So könnte Badstuber gezwungen sein, wie in der vergangenen Saison auf links auszuhelfen.
In der Abwehr hätte auch der 1. FC Köln einen weiteren Innenverteidiger vertragen können. Derzeit fehlen die Stammspieler Pedro Geromel und Youssef Mohamad. Als Alternativen bot Trainer Zvonimir Soldo am vergangenen Wochenende Kevin Pezzoni, der sonst im defensiven Mittelfeld spielt, und Kevin McKenna auf, die beide nicht überzeugten. Die chronisch schwache rechte Abwehrseite wird wieder mit Miso Brecko besetzt. Eine Verstärkung hätte sicherlich gutgetan.
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