Sieg gegen Mönchengladbach VfB Stuttgart verschärft Krise der Borussia

Erster Erfolg für Tayfun Korkut als Coach des VfB Stuttgart: Der abstiegsbedrohte Klub hat sich in einer engen Partie gegen Gladbach durchgesetzt. Für die Borussia war es die dritte Niederlage in Folge.

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Der VfB Stuttgart hat mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach den Abstand auf einen direkten Abstiegsplatz vergrößern können. Beim 1:0 (1:0)-Erfolg am 22. Spieltag reichte ein frühes Tor von Daniel Ginczek (5. Minute). Für Gladbach war es die dritte Niederlage in Folge und die siebte in den vergangenen zehn Pflichtspielen. Stuttgart hat sich mit vier Punkten binnen einer Woche stabilisieren können.

Der VfB begann im ersten Heimspiel unter Neu-Trainer Tayfun Korkut druckvoll: Bereits nach fünf Minuten brachte Ginczek sein Team mit einem Schuss ins kurze Eck in Führung, nachdem er von Mario Gomez in Szene gesetzt worden war. Anschließend war Gladbach die Verunsicherung nach zwei Niederlagen in Folge anzumerken. Lediglich Jonas Hofmann versuchte einen Abschluss, sein Schuss wurde aber von Ron-Robert Zieler pariert (26.).

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Stuttgarts Heimsieg: Frühes Tor, beherzter Jubel

Kurz nach Wiederbeginn zeigten sich die Fohlen verbessert: Lars Stindl scheiterte zunächst aus der Distanz an Zieler (46.), wenig später setzte der Nationalspieler den Ball nach einem Pass von Thorgan Hazard links neben das Tor (48.). Der zur Halbzeit eingewechselte Raffael hatte in der 63. Minute nach einem Eckball eine weitere Chance, vergab aber ebenfalls.

Stuttgart blieb harmlos und verwaltete die knappe Führung erfolgreich. Gladbach wartet nun seit 270 Minuten auf einen Torerfolg und rutscht in der Tabelle auf Rang zehn. Am kommenden Wochenende geht es gegen die zuletzt zweimal siegreichen Dortmunder. Der Rückstand auf einen Europapokalplatz beträgt dennoch nur drei Punkte.

VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)
1:0 Ginczek (5.)
VfB Stuttgart: Zieler - Beck, Pavard, Baumgartl, Emiliano Insua - Ascacibar - Thommy, Gentner, Aogo (66. Mangala) - Ginczek, Gomez
Borussia Mönchengladbach: Sippel - Jantschke, Ginter, Vestergaard, Elvedi - Kramer, Zakaria (63. Drmic) - Hofmann, Grifo (46. Raffael) - Stindl, Hazard
Schiedsrichter: Frank Willenborg
Zuschauer: 50.000
Gelbe Karten: Baumgartl

bam



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soundwaves 11.02.2018
1. Grüße aus dem Breisgau
Da ich ja die Hoffnung habe, auch nächste Saison das Derby in der ersten Liga zu haben, freut mich der Sieg für den VfB. Big Points im Absriegskampf!
briancornway 11.02.2018
2. Schwierig
Wenn MGB sich nicht schnell wieder an die Spitzengruppe heranarbeitet ist das auch blöd für die 2-3 Spieler, die sich evtl. Hoffnung auf eine WM-Teilnahme machen. Wenn Stindl wichtige Tore macht, hat er auch die Aufmerksamkeit von Löw und den anderen 80 Mio Trainern. Und Stuttgart fängt an, sich gegen den Abstiegskampf zu wehren. Schwer einzuschätzen, ob es reichen wird.
schlauchschelle 11.02.2018
3. Das alte Leiden
der Fohlen: Entweder ist die Hinrunde eine Katastrophe und die Rückrunde wird gut bis sehr gut oder umgekehrt. Diese Saison war die Hinrunde top, nun kommt scheinbar der langsame Abrutsch, am Ende ist es dann ein Tabellenplatz so zwischen 5 ~ 9. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzen locker 20 Jahre. Da merkt man dann doch, dass es nicht möglich ist, jede Position mehrfach zu besetzen, weil es der Kader nicht hergibt (und die Kasse). Ich drücke den Fohlen die Daumen, dass es für Internationale Teilnahme reicht, denn die Jungs haben den Erfolg redlich verdient und der Vereinskasse tut es allemal gut.
hoppelkaktus 12.02.2018
4. Meine wunderbare Zahnärztin
Die Gladbacher verlieren ihre Spiele nicht, weil das Personal zu schwach ist. Nein, es werden Spiele verschenkt, weil etliche in der Truppe für sich herausgefunden haben: der Zaster stimmt, auch wenn nichts anderes als sportlicher Müll geliefert wird. Deswegen unter anderem sind das auch keine Spieler mit einer Aussicht, jemals das Interesse von Spitzenvereinen für sich zu wecken. Zu viele sind damit zufrieden, Woche für Woche Durchschnitt statt Klasseleistung abzuliefern. Und der Verein bezahlt und bezahlt diese Unwilligen teuer. - Nur gut, dass keiner von denen mein Zahnarzt ist. Au Backe, wäre es anders.
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