Zweiter Sieg in Folge Werder gewinnt souverän gegen Wolfsburg

Zweiter Sieg in Folge: Gegen den VfL Wolfsburg hat Werder Bremen seine offensiven Qualitäten gezeigt. Auch nach einem Rückschlag behielten die Bremer dieses Mal die Nerven.

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Werder Bremen hat sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gewonnen und seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz auf drei Punkte ausgebaut. Die Gastgeber spielten mutig und trafen beim 3:1 (2:0)-Erfolg durch Ludwig Augustinsson (4. Minute) und Florian Kainz (40., 72.) gleich dreifach. Paul Verhaegh (49.) hatte den Rückstand zwischenzeitlich verkürzt.

Die klare Führung zur Halbzeit hatten sich die Gastgeber durch ihr zielstrebiges Offensivspiel verdient. Während Wolfsburg die Bälle oft verschleppte, hatte Werder deutlich mehr Zug zum Tor. Nach der frühen Führung durch Augustinsson (4.) attackierte Bremen weiter. Besonders Maximilian Eggestein kam zu zahlreichen Chancen, scheiterte aber an der Wolfsburger Abwehr (16.) und Keeper Koen Casteels (29.).

Auch in der 31. Minute suchte der Mittelfeldspieler den Abschluss, den Abpraller setzte Niklas Moisander ans Lattenkreuz. Besser machte es Kainz, der den Ball nach Doppelpass mit Junuzovic ins lange Eck schlenzte und die 2:0-Pausenführung besorgte (40.).

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Bremer Sieg gegen Wolfsburg: Der doppelte Kainz

Wolfsburg kam erst in der zweiten Hälfte zur ersten richtigen Torchance. Doch Victor Osimhen scheiterte aus kurzer Distanz an Torwart Jirí Pavlenka. Bei der anschließenden Ecke foulte Moisander Robin Knoche im Strafraum. Den Elfmeter verschoss Verhaegh zunächst, traf aber im Nachschuss zum 1:2-Anschluss für sein Team (49.).

Die Partie verlief lange ereignislos, bis Max Kruse Kainz in Szene setzte. Der vollstreckte und sorgte für die Entscheidung (72.).

Werder vergrößerte damit wie der VfB Stuttgart, der in der früheren Partie gegen Mönchengladbach gewonnen hatte, den Abstand zu den Abstiegsrängen und schließt zu Wolfsburg auf.

Werder Bremen - VfL Wolfsburg 3:1 (2:0)
1:0 Augustinsson (4.)
2:0 Kainz (40.)
2:1 Verhaegh (49.)
3:1 Kainz (72.)
Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Maximilian Eggestein, Bargfrede (57. Delaney) - Johannsson (65. Gondorf), Kainz - Kruse, Junuzovic
Wolfsburg: Casteels - Verhaegh, Bruma, Knoche, William - Guilavogui (69. Steffen), Arnold - Brekalo (69. Origi), Malli, Mehmedi - Osimhen
Schiedsrichter: Deniz Aytekin
Gelbe Karten: Augustinsson - Guilavogui
Zuschauer: 38.000

tip



insgesamt 4 Beiträge
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experte1305 11.02.2018
1. Junge, Junge, der VfL Wolfsburg
ist unter Martin Schmidt eine richtige Gurkentruppe geworden! Schnell die Reissleine zeihen, sonst findet sich der Verein am Ende in der 2. Liga wieder! Schmidt ist ein absoluter Schaumschläger und hat maximal 3. Liga- Niveau!
wetzer123 11.02.2018
2. Klasse
Und 6 Punkte vor dem HSV ist noch besser.
hamburger.jung 11.02.2018
3.
Wann wachen sie beim HSV endlich auf? Stuttgart gewinnt zuhause fast jedes Spiel und Werder fängt wie schon 2015 und 2017 auf einmal an, in der Rückrunde einem nach dem anderen wegzuhauen. Horrorspieltag für uns. Werder, Stuttgart Wolfsburg und Freiburg schon weit weg.
kloppskalli 12.02.2018
4. @ hamburger.jung
der wahre Horror steht dem HSV erst noch bevor: Am 23sten Spieltag kommt Leverkusen nach Hamburg - Leverkusen ist nicht gerade Laufkundschaft, Niederlage durchaus moeglich.. am 24sten Spieltag gehts nach Bremen, danach das "Endspiel" am 25sten Spieltag zu Hause gegen Mainz - wenn der HSV dort auch verliert is schon fast das Licht aus ... :)
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