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Bundesliga: Werder trennt sich von Trainer Dutt

Kein Sieg aus neun Spielen, Platz 18: Werder Bremen hat den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. Nun hat der Klub Konsequenzen gezogen, Trainer Robin Dutt muss gehen. Sein Nachfolger ist Viktor Skripnik.

Robin Dutt: Gefeiert in Freiburg, gescheitert in Leverkusen und Bremen Fotos
DPA

SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - Werder Bremen hat sich von Trainer Robin Dutt getrennt. Nachfolger wird der bisherige U23-Coach Viktor Skripnik, teilte der Fußballbundesligist mit. Skripnik ist seit 1996 im Verein, zunächst als Spieler, dann als Trainer verschiedener Jugendmannschaften. Seit 2013 war der Ukrainer Chefcoach der Bremer U23-Mannschaft. Ex-Nationalspieler Torsten Frings wird Assistent von Skripnik.

"Nach den letzten Ergebnissen sind wir der Überzeugung, dass die Mannschaft einen neuen Impuls braucht, um aus der gegenwärtigen Lage herauszukommen", sagte Sportchef Thomas Eichin. Zuvor hatten die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat des kriselnden Traditionsklubs über das Ende der Ära Dutt entschieden.

Dutt hatte das Amt im Sommer 2013 von Thomas Schaaf übernommen. Ihm wurde bei Werder am Ende seine katastrophale Bilanz zum Verhängnis. In 43 Ligaspielen holte Dutt 43 Punkte. Mit neun Partien ohne Sieg in der laufenden Spielzeit hat Werder unter dem früheren DFB-Sportdirektor den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. In der Liga ist Bremen mit vier Punkten Tabellenletzter.

Am vergangenen Freitag hatte Werder 0:1 gegen den 1. FC Köln verloren. Die Partie war zuvor von Eichin als "Endspiel" ausgegeben worden.

Die Beurlaubung Dutts, der in Bremen einen Vertrag bis 2016 besessen hatte, ist die dritte Trainerentlassung der laufenden Bundesligasaison. Zuvor mussten bereits Jens Keller bei Schalke 04 und Mirko Slomka beim Hamburger SV ihre Posten räumen.

mon/dpa/sid

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