Bundesliga Werder 0, Hertha 0, Video-Assistent 1

Viele Chancen, keine Tore: Werder hat im Heimspiel gegen Hertha zwei wichtige Punkte liegenlassen. Getroffen haben die Bremer nur einmal, doch das Tor zählte nicht.

Schiedsrichter Bastian Dankert (links) diskutiert mit Werder-Spielern
Bongarts/Getty Images

Schiedsrichter Bastian Dankert (links) diskutiert mit Werder-Spielern


Werder Bremen ist trotz einer Reihe guter Chancen nicht über ein 0:0 gegen Hertha BSC hinausgekommen. In der ersten Hälfte wurde ein Treffer der Gastgeber nach Eingreifen des Video-Assistenten aberkannt. Damit haben es die Bremer (Platz 16) verpasst, sich vom Hamburger SV (17.) und dem 1. FC Köln (18.) abzusetzen und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen.

Werder begann offensiv und wäre schon in der zweiten Minute fast in Führung gegangen, doch Jérôme Gondorf traf nach einem schön vorgetragenen Angriff nur den linken Pfosten. Wenig später schlug der Ball dann im Berliner Tor ein. Maximilian Eggestein traf zum vermeintlichen 1:0, doch der Jubel wurde von Schiedsrichter Bastian Dankert unterbunden, der den Treffer nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten nicht gab. Thomas Delaney hatte im vorangegangenen Angriff ein Foul begangen hatte (11. Minute).

In der zweiten Hälfte scheiterte zunächst Zlatko Junuzovic mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (66.). Auf der anderen Seite hätte der eingewechselte Vedad Ibisevic fast Hertha in Führung gebracht, schoss den Ball aber nach sehenswerter Vorarbeit von Valentino Lazaro aus vier Metern übers Tor (67.).

Der Bremer Theodor Gebre Selassie vergab eine weitere große Möglichkeit für Werder, als Hertha-Keeper Thomas Kraft seinen Kopfball aus fünf Metern parierte. Der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Gondorf, der aus spitzem Winkel erneut den Pfosten traf (74.). Auch der eingewechselte Ishak Belfodil scheiterte mehrfach am starken Kraft (81. und 84.). In der Nachspielzeit war der Berliner Torwart tatsächlich geschlagen, als Eggestein aus sechs Metern zum Abschluss kam, doch Jordan Torunarigha kratzte den Ball von der Linie.

Nach dem Unentschieden hat Werder 17 Punkte auf dem Konto, drei weniger als der VfB Stuttgart auf Rang 15. Hertha bleibt durch den Punktgewinn mit nun 26 Zählern Tabellenelfter.

Werder Bremen - Hertha BSC 0:0
Bremen: Pavlenka - Augustinsson, Moisander, Veljkovic, Gebre Selassie - Bargfrede (72. Kainz), Eggestein - Junuzovic (88. Jóhannsson), Delaney, Gondorf (80. Belfodil) - Kruse
Hertha: Kraft - Plattenhardt, Lustenberger (22. Torunarigha), Stark, Pekarik - Skjelbred, Maier - Kalou, Duda (60. Leckie), Lazaro - Selke (67. Ibisevic)
Schiedsrichter: Bastian Dankert
Zuschauer: 40.030
Gelbe Karten: Augustinsson, Bargfrede, Delaney / Selke, Ibisevic

mmm



insgesamt 16 Beiträge
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Seite 1
der_wirtschaftswaise 27.01.2018
1. Videoschiri
Wieso hab es für das Spiel in Bremen einen Videoschiri, für das Spiel in Leipzig aber offenbar nicht...???
hansa54 27.01.2018
2. Videoassi
Ich dachte, es gibt jetzt keine Abseitstore mehr! Trifft wohl nur auf ausgewählte Mannschaften zu! Und heftige Fouls, welche der Schieri übersieht, werden vom Assistenten auch übersehen! Man hätte auch fragen können, weshalb T. Werner rumliegt und dann blutend minutenlang behandelt wird! Oder gab es bei RBL/HSV gar keinen! Oder war es nicht gewollt, daß er sich meldet! Wer ist der Entscheider in solchen Situationen? Mal ja, mal nein, mal vielleicht, schaunmermal! Spielmanipulation ist nicht viel anders!
DerSchiller 27.01.2018
3. Unnötig
Wirklich schade, dass nicht drei Punkte zum Schlusspfiff zu Buche standen. Das Tor von Eggestein wurde vollkommen zu recht aberkannt, aber abgesehen davon ein wirklich unglückliches Ergebnis...da war nicht zu sehen, warum Werder auf 16 und Berlin auf 11 steht...
joe.micoud 27.01.2018
4.
Ja, so ist das mit dem Videoschiri. In Bremen war er aktiv und in Leipzig wollte er wohl nicht aktiv sein. Reine Willkür und am Ende wahrscheinlich entscheidend.
CancunMM 27.01.2018
5. @DerSchiller
Warum zu Unrecht ? War das kein Foul ?
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