Sieg gegen Werder Mainz kann doch noch gewinnen

Sechs Spiele war Mainz 05 in der Bundesliga ohne Sieg - bis Werder zum FSV kam. Bremen enttäuschte zum zweiten Mal in Folge. Mainz setzt sich von den Abstiegsrängen ab.

Jean-Philippe Gbamin (von rechts) und Jean-Philippe Mateta
DPA

Jean-Philippe Gbamin (von rechts) und Jean-Philippe Mateta


Werder Bremen hat nach einem starken Saisonstart die zweite Niederlage in der Bundesliga in Folge hinnehmen müssen. Bei Mainz 05 verlor die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt 1:2 (0:1). Jean-Philippe Mateta (25. Minute) und Jean-Philippe Gbamin (51.) teilen sich nicht nur die Vornamen, sondern auch ihre Einträge in die Torschützenliste. Den Bremer Treffer erzielte Claudio Pizarro (78.). Für Mainz war es erst das zweite Spiel in dieser Saison, in dem sie mehr als ein Tor erzielten.

Werder machte nach der 2:6-Klatsche gegen Bayer Leverkusen ein schwaches Spiel. Mainz hatte von Beginn an die besseren Chancen: Pierre Kunde prüfte nach 16 Minuten das erste Mal Bremens Torhüter Jiri Pavlenka. Neun Minuten später war der Keeper chancenlos. Nach einer Flanke von Daniel Brosinski schlug Niklas Moisander über den Ball - und ließ Mateta vor Pavlenka allein. Der Mainzer Sommerzugang verwandelte zur Führung.

Auch nach dem Gegentor kam Bremen nicht ins Spiel. Vielmehr konnten sich die Gäste glücklich schätzen, dass sie nur mit einem Gegentor in die Pause gegangen sind. Nach einer Unsicherheit von Pavlenka hielt der Torhüter erst gegen Stefan Bell und musste dann zusehen, wie Danny Latza einen Kopfball nur knapp am Tor vorbeisetzte.

Florian Kohfeldt
Getty Images

Florian Kohfeldt

In der zweiten Hälfte spielte Werder dominant, hatte phasenweise über 70 Prozent Ballbesitz. Das nächste Tor erzielten aber wieder die Mainzer: Gbamin zog sechs Minuten nach dem Seitenwechsel von der rechten Strafraumkante in die Mitte und schoss mit dem linken Fuß ins kurze Eck. Wieder war Pavlenka ohne Chance - und Werder schien schon kurz nach der Halbzeit geschlagen.

Werder-Trainer Kohfeldt wechselte mit Pizarro, Johannes Eggestein und Martin Harnik drei zusätzliche Stürmer ein. Mehr als den Anschlusstreffer durch den 40-jährigen Pizarro brachten die Bremer aber nicht zustande.

Mainz 05 - Werder Bremen 2:1 (1:0)
1:0 Mateta (25.)
2:0 Gbamin (51.)
2:1 Pizarro (78.)
Mainz: Zentner - Brosinski, Bell, Niakhate, Martin - Kunde - Latza (85. Maxim), Gbamin - Boetius - Quaison (81. Onisiwo), Mateta (74. Ujah)
Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Bargfrede (73. Harnik) - Maximilian Eggestein, Klaassen - Osako (56. Pizarro), Kainz (56. Johannes Eggestein) - Kruse
Schiedsrichter: Guido Winkmann
Gelbe Karten: - / Bargfrede, Moisander
Zuschauer: 27.000

hba



insgesamt 4 Beiträge
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aurichter 04.11.2018
1. Shadè
aber wenn man im Grunde eine HZ nur hinterher läuft, nur 50% Zweikämpfe gewinnt, der darf sich nicht über diese Niederlage beschweren. Anderseits hat Mainz sehr gut gepresst in der 1.HZ und Werder nicht entfalten lassen. Die stehen tatsächlich vom Potential her zu weit unten. Was Werder aber wirklich kann, das haben die letzten 18 min gezeigt. Jetzt B'MG Zuhause - wird schwer, aber jetzt kommen die Gegner, die auch Ambitionen haben und in Freiburg wird auch kein Zuckerschlecken. Im Pokal hätte ich mir auch etwas anderes gewünscht, dann halt im SIP gewinnen.
spon1899 04.11.2018
2.
Wenn man 75 Minuten gegen einen eher limitierten Gegner so spielt, verliert man eben verdient. Mainz war gut, Werder nicht.
miklerk 04.11.2018
3. Zuschauer 25121
Zu Beginn des Spiels:war es Platz 6 gegen Platz 15. Von diesem Unterschied hat man nichts bemerkt. Mainz hat das Potential für einen Einstelligen Tabellenplatz.
kloppskalli 05.11.2018
4. Oi ropa
..mich hat dieser Hype um Werder schon arg gewundert - gegen Maiz haette die Truppe zeigen muessen was in ihr steckt. Man hatte schliesslich etwas gut zu machen nach dem 2:6 ... aber da kam ja ma absolut gar nix. Erreicht der trainer die Mannschat noch? ;-) .. so kanns net weider gehn, sonst findet sich der SVW zur Winterpause in der unteren Tabellenhaelfte wieder.
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