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Streit um Stürmerstar: BVB dementiert Absprachen mit Lewandowski

Borussia Dortmund hat den Vorwurf von Robert Lewandowski zurückgewiesen, sich nicht an Versprechen gehalten zu haben. Nach Angaben des Stürmers soll er bereits die Zusage vom BVB gehabt haben, im Sommer zu Bayern München wechseln zu dürfen. Es droht ein offener Konflikt zwischen Profi und Club.

BVB-Boss Watzke, -Sportdirektor Zorc, -Stürmer Lewandowski (v.l.): Gegensätzliche Aussagen Zur Großansicht
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BVB-Boss Watzke, -Sportdirektor Zorc, -Stürmer Lewandowski (v.l.): Gegensätzliche Aussagen

Hamburg - Der Streit über den Wechsel von Torjäger Robert Lewandowski zu Bayern München wird immer persönlicher: Nachdem der Dortmunder Stürmer seinen Vereinsbossen vorgeworfen hatte, sich nicht an gemachte Zusagen zu halten, weisen diese einen Wortbruch von sich. "Eine solche Zusage gab es nicht",

sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der Online-Ausgabe der "Ruhr Nachrichten".Lewandowski hatte am Vortag bei einem Sponsorentermin in Polen gesagt: "Er (BVB-Chef Hans-Joachim Watzke - die Red.) gab mir das Wort, dass ich gehen könnte, und nun passiert etwas anderes. Ich habe aber die Hoffnung, dass sich das demnächst aufklärt."

Das möchte Zorc nicht auf sich und seinem Kollegen sitzenlassen: "Hätten wir so entschieden, wenn es eine Zusage an Robert geben würde?", fragte Zorc. Gleichzeitig schloss er ein Einlenken des Clubs in der Angelegenheit aus: "Von unserer Seite ist jetzt alles dazu gesagt."

Lewandowski steht in Dortmund bis 2014 unter Vertrag und soll diesen nach Wunsch des Vereins bis zum Ende erfüllen.

psk/dpa

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insgesamt 369 Beiträge
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1. 1 jahr ohne Praxis und bis dahin hat BM 2 andere
ofelas 11.06.2013
wenn es hart auf hart geht, stehen lasse soll er doch alleine trainieren ...aber was soll es, Vertraege gelten nichts mehr siehe Euro, wieso soll sich der kleine Fussballer daran halten
2.
Boesor 11.06.2013
Und genau darum macht man sowas schriftlich. Wer will beurteilen was genau gesagt wurde? Vielleicht wollte der BVb Lewandowski damals besänftigen und gab ihm die Zusage, vielleicht will lewandowski auch nur Druck machen. Unstrittig ist, dass es eine "Absprache" gab. Nur ob die ein versprechen enthält oder doch nur das Zugeständnis im Falle eines Angebots "miteinander zu reden" und das ergebnisoffen? Wobei ja offenbar (von Münchener Seite nicht dementiert) eh kein Angebot aus München vorliegt.
3. verstehe die ganze Problematik nicht.
poweruser12 11.06.2013
Es gibt einen Vertrag zwischen zwei Parteien. Der ist sicher von allen unterschrieben. Wenn sich was am Vertrag ändert, macht man einen Zusatz zum Vertrag, unterschrieben von allen. Oder zumindest eine Gesprächsnotiz, die von allen beteiligten unterschrieben wird. Wenn nicht, gilt der geschriebene Vertrag. So ist das bei Veträgen, ganz einfach.
4. Sommerloch
nummer50 11.06.2013
Oh da hat sich der BVB aber etwas eingebrockt...ist doch schön, dass die Bayern nicht immer die Hauptnummer im Sommerloch spielen müssen und für die Geschichten sorgen......das Gezänk kann ja noch unendlich weitergehen, wahrscheinlich kommt als nächstes ein Tonbandmitschnitt, da Lewa ein Aufzeichnungsgerät am Körper getragen hat...gg
5. Es wird Zeit, dass mal ein Club hart bleibt....
eric1512 11.06.2013
........wozu gibt es schließlich Verträge? Der BVB wäre schön blöd, ihn zum härtesten Liga-Konkurrenten gehen zu lassen. Lieber würde ich ihn die ganze Saison auf die Bank setzen, falls er auf die Idee käme keine Leistung zu bringen. Da schießt er dann wenigstens keine Tore für einen Gegner. Im übrigen zeigt man nicht gerade viel Charakter, wenn man unbedingt zu den Bayern will!!!
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