+++ Fußball-Transferticker +++ Ancelotti soll Juve herausfordern

Am Ende fehlten Neapel in der Serie A vier Punkte auf Serienmeister Juventus. Nächste Saison will die SSC wieder angreifen - am liebsten mit Carlo Ancelotti als Trainer. Die Transfers und Gerüchte des Tages.

Carlo Ancelotti
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Es geht das Gerücht, dass...

+++ Ancelotti in Neapel im Gespräch +++

Nach seiner Entlassung beim FC Bayern wurde Carlo Ancelotti bereits bei mehreren Klubs gehandelt, den Job als italienischer Nationaltrainer schlug er selbst aus. Nun steht der 58-Jährige laut "Gazzetta dello Sport" vor einem Engagement bei der SSC Neapel. Der italienische Vizemeister ist auf Trainersuche, weil Erfolgscoach Maurizio Sarri zu Zenit St. Petersburg wechseln möchte.

Die Zeitung berichtet von einem ersten Treffen Ancelottis mit Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis, die Entscheidung soll in den kommenden Tagen getroffen werden. Neapel war in dieser Saison lange Zeit auf Meisterkurs, musste sich am Ende aber Juventus geschlagen geben. De Laurentiis hofft mit Ancelotti, der von 1999 bis 2001 Juve-Coach war, auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Jahre unter Sarri und die erste Meisterschaft seit 1990.

+++ Wendell dementiert PSG-Interesse +++

Der brasilianische Linksverteidiger Wendell von Bayer Leverkusen hat eine Kontaktaufnahme seitens Paris Saint-Germain für einen Wechsel in die Ligue 1 dementiert. "Ich habe nichts von PSG gehört", sagte der 24-Jährige der "Bild"-Zeitung. Zuvor hatte die französische Zeitung "L'Équipe" von einem Interesse des französischen Meisters, neuer Klub von Trainer Thomas Tuchel, an Wendell berichtet. Bayer-Sportchef Rudi Völler will den Südamerikaner ohnehin "nicht abgeben, und es gibt auch keine offizielle Anfrage", sagte der 58-Jährige. Wendell besitzt einen Vertrag bis 2021.

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Verlängerung möglich

+++ Holtby denkt über Verbleib beim HSV nach +++

Lewis Holtby könnte auch in der 2. Bundesliga ein Gesicht des Hamburger SV bleiben. "Ich habe den Verein liebgewonnen", sagte der 27-Jährige, dessen Vertrag zum 30. Juni ausläuft, der "Sport Bild". Holtby blühte im Abstiegskampf unter Trainer Christian Titz auf und schoss in acht Spielen fünf Tore. Der Topverdiener müsste allerdings deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. "Ich bin kein Geld-Geier", sagte Holtby: "Sonst hätte ich auch jetzt schon woanders unterschrieben."

Jetzt schon sicher

+++ Leverkusen verpflichtet Hradecky +++

DFB-Pokalsieger Lukas Hradecky verlässt Eintracht Frankfurt und schließt sich dem Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen an. Der 28 Jahre alte finnische Nationaltorhüter erhält einen Fünfjahresvertrag. Hradecky wird voraussichtlich die Nachfolge des Nationaltorhüters Bernd Leno antreten, der mit einem Wechsel ins Ausland liebäugelt. Leno soll Leverkusen für eine festgeschriebene Ablöse von rund 25 Millionen Euro verlassen können, als Interessenten gelten bei einem Abgang von Jan Oblak Atlético Madrid und der FC Arsenal.

+++ Balogun wechselt in die Premier League +++

Der nigerianische Nationalspieler Leon Balogun verlässt nach der WM 2018 in Russland den Bundesligisten FSV Mainz und wechselt zum englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion. Der 29 Jahre alte Verteidiger kommt ablösefrei und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre. "Er wird unseren Optionen in der Defensive mehr Tiefe verleihen", sagte sein künftiger Trainer Chris Hughton. Balogun spielte seit Sommer 2015 in Mainz. Er steht im vorläufigen Aufgebot Nigerias für die WM in Russland. Dort treffen die "Super Eagles" in der Gruppe D auf Argentinien, Island und Kroatien.

+++ Mainz verstärkt sich mit Mwene +++

Einen neuen Spieler kann Mainz 05 jedoch auch vorstellen: Phillipp Mwene vom Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern verstärkt den Bundesligisten. Der 24 Jahre alte Außenverteidiger kommt ablösefrei von den Roten Teufeln. Der gebürtige Wiener mit kenianischen Wurzeln erhält in Mainz einen Dreijahresvertrag bis 2021.

+++ Roter Teufel für den HSV +++

Während Lewis Holtby noch überlegt, hat sich Mittelfeldspieler Christoph Moritz entschieden: Er wird der dritte Zugang von Bundesliga-Absteiger Hamburger SV. Der 28-Jährige wechselt ablösefrei vom Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern an die Elbe und erhält einen Zweijahresvertrag bis 2020. Zuvor hatte der HSV David Bates und Manuel Wintzheimer verpflichtet.

+++ Kölner Zugang für Freiburg +++

Abwehrspieler Dominique Heintz verlässt Bundesliga-Absteiger Köln und wechselt zum SC Freiburg. "Ich habe gegen Freiburg zuletzt sehr emotionale Vergleiche erlebt und war beeindruckt von der Art und Weise, wie hier gespielt und gearbeitet wird", sagte der 24 Jahre alte Innenverteidiger. An dem Linksfuß, der in seinem bis 2021 laufenden Vertrag in Köln eine Ausstiegsklausel hatte, sollen zuletzt mehrere Bundesligisten interessiert gewesen sein.

krä/dpa/sid



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