Hamburg - Bayern München gegen den FC Arsenal, Borussia Dortmund gegen Schachtjor Donezk und Schalke 04 gegen Galatasaray Istanbul - so lauten die Duelle im Achtelfinale der Champions League mit deutscher Beteiligung. Der BVB muss am 13. Februar zunächst in der Ukraine antreten, das Rückspiel findet am 5. März in Dortmund statt. Die Bayern spielen am 19. Februar 2013 in London, das Heimspiel wurde für den 13. März terminiert. Schalke tritt am 20. Februar in Istanbul an und empfängt Galatasaray am 12. März.
Die Auslosung im schweizerischen Nyon ergab auch zwei Hammer-Duelle: Real Madrid trifft auf Manchester United, zudem muss der AC Mailand gegen den FC Barcelona antreten. Weitere Paarungen sind: Celtic Glasgow gegen Juventus Turin, FC Valencia gegen Paris St. Germain und FC Porto gegen den FC Málaga.
"Wir kennen Arsenal gut. Das ist ein Los, mit dem wir zufrieden sein können. Das Spiel wird kein Selbstläufer, wir dürfen Arsenal nicht unterschätzen", kommentierte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender von Bayern München, die Auslosung. Die Duelle mit Arsenal werden auch ein Wiedersehen mit Lukas Podolski, der von 2006 bis 2009 beim FC Bayern spielte und seit dieser Saison für Arsenal aufläuft.
Der Premier-League-Club hat zwar nach wie vor einen klangvollen Namen, aber nicht mehr die Klasse von einst. In der Liga ist Arsenal Fünfter, aber bereits mit 15 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter ManUnited. In der Vorrunde wurden die Londoner Zweiter hinter dem FC Schalke.
Die Gelsenkirchener sind ebenfalls zufrieden mit ihrem Los. "Wir haben uns gefreut. Galatasaray ist eine Mannschaft, die sich mit uns auf Augenhöhe bewegt. Wenn man sieht, wer sonst noch im Topf war, können wir damit sehr gut leben", sagte Schalkes Sportchef Horst Heldt. "Wir können das Viertelfinale erreichen, wenn wir unsere Leistung bringen", ergänzte der neue S04-Trainer Jens Keller.
Weniger glücklich als Bayern und Schalke ist Borussia Dortmund. "Es war nicht unbedingt der Wunschgegner. Das ist eine sehr schwere Aufgabe, aber wir haben in der Gruppenphase gezeigt, dass wir uns gegen starke Gegner durchsetzen können", kommentierte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke das Donezk-Los. Die Ukrainer erreichten in der vergangenen Saison das Viertelfinale der Champions League, scheiterten dort aber am FC Barcelona.
ham/sid/dpa
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