Die neue Champions League Die Jagd auf den Pott ist eröffnet

Heute Abend geht es wieder los: Die Champions League startet, sie soll größer und aufregender werden als je zuvor. Die deutschen Clubs treten als Quartett an, die Konkurrenz hat aufgerüstet. Favoriten, Außenseiter und Superstars im Überblick.

Jubel von Wembley: Alle wollen sie den Bayern den Pokal abnehmen
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Jubel von Wembley: Alle wollen sie den Bayern den Pokal abnehmen

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Die Saison 2001/2002 in der Champions League war für die deutsche Bundesliga so etwas wie der Ritterschlag: Vier deutsche Teams durften in der Champions League ran, so viele wie vorher nie. Ein Ausweis, wie stark die Liga war. Die Clubs damals hießen Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Schalke 04.

Zwölf Jahre später ist es wieder so weit: Ein Quartett aus der Bundesliga nimmt Anlauf, um im Jahr nach dem deutschen Finale die Königsklasse aufzumischen. Die Teams heißen: Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Schalke 04.

Die Krönungsmesse von Wembley ist ab sofort ruhmreiche Vergangenheit. Für den FC Bayern beginnt am Abend gegen ZSKA Moskau (20.45 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky) die neue Zeitrechnung, die Zeit des Gejagten. Den Titel zu verteidigen - das kann nur das Ziel von Josep Guardiola und seiner Mannschaft sein. Gelungen ist das noch niemanden, seit es die Champions League gibt.

Bayer Leverkusen eröffnet am Abend bei Manchester United - quasi eine Reminiszenz an jene Saison 2001/2002, als Bayer über United das Endspiel erreichte. Am Mittwoch ziehen der BVB beim SSC Neapel und Schalke gegen Steaua Bukarest nach.

Noch dürfen 32 Teams vom Endspiel in Lissabon träumen. Selten war die Champions League solch eine elitäre Veranstaltung wie in diesem Jahr. Die Big Seller des europäischen Fußballs sind fast unter sich, Außenseiter gibt es nur wenige, Favoriten dafür umso mehr.

SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Teams, Stars und Fakten zur kommenden Champions-League-Saison vor:

  • Die Titelkandidaten: Sie sind die Top-Clubs Europas und wollen alle den ganz großen Triumph. Bayern, Real, Manchester United - die Favoriten auf den Champions-League-Triumph kommen in diesem Jahr wieder aus den großen Ligen. Doch es gibt auch einige ambitionierte Außenseiter. Klicken Sie sich durch die ambitionierten Königsklassen-Teilnehmer.

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Champions-League-Titelkandidaten: Rot? Weiß? Gelb? Blau?

  • Superstars im Fokus: Sie passen genau, dribbeln schnell oder schießen viele Tore - die Champions League ist eine Ansammlung der Mega-Stars des Fußballs. Doch welche Spieler werden in der kommenden Saison eine wichtige Rolle für ihre Clubs spielen - abseits der Messis, Ronaldos und Robbens? Hier finden Sie die Profis, die die Königsklasse aufmischen werden.

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CL-Spieler im Fokus: Dribbler, Künstler und der Hundert-Millionen-Euro-Mann

  • Die Außenseiter: Die Champions League ist in dieser beginnenden Spielzeit noch exklusiver geworden als bisher. Fast alle Großen Europas sind in diesem Jahr dabei, Konstellationen wie die Gruppe F mit Dortmund, Marseille, Neapel und Arsenal oder die Gruppe H mit Barcelona, Ajax Amsterdam, AC Mailand und Celtic Glasgow sind Stücke aus dem Delikatessengeschäft. Die wenigen Kleinen wirken dagegen noch ein bisschen kleiner. Selten waren Außenseiter so marginalisiert wie in dieser Saison. Hier sind die Teams, die trotzdem die Top-Vereine ärgern wollen.

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Die Außenseiter: Es gibt doch noch die Kleinen

  • Geld, Geld, Geld: Gelddruckmaschine Champions League. 1,34 Milliarden Euro sollen auch in der kommenden Saison in die Kassen der Clubs gespült werden. Das entspricht exakt dem Vorjahresniveau. Die teilnehmenden Vereine profitieren dabei vor allem von dem ausgeklügelten Prämiensystem. Kritikern des Systems wie Eintracht Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen dürfte die neue Spielzeit wieder neue Nahrung verschaffen. Die Reichen werden erneut ein Stückchen reicher. Wie viel es in der Königsklasse zu verdienen gibt, lesen Sie hier.

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Geldquelle Champions League: Cash as Cash can

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insgesamt 18 Beiträge
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LapOfGods 17.09.2013
1. Das kommt davon wenn man nur auf Namen guckt
.... Celtic Glasgow sind Stücke aus dem Delikatessengeschäft. Die meisten deutschen Zweitligisten sind stärker.
phrasenmaeher 17.09.2013
2. Nur für die Statistik
Borussia Dortmund: 2 Titel (1966, 1997).
Levator 17.09.2013
3. Endlich rollt die Murmel wieder
Für Bayer Leverkusen und Dortmund wird es schwer, Bayern München wird die Vorrunde auf jeden Fall packen und in der Schalker Gruppe E ist für mich der FC Basel die große Unbekannte ob es den Schalkern gelingen wird, das Weiterkommen zu sichern...
Vampiresclub 17.09.2013
4. deutsche Eitelkeit
Zitat von LapOfGods.... Celtic Glasgow sind Stücke aus dem Delikatessengeschäft. Die meisten deutschen Zweitligisten sind stärker.
Ich glaube nicht dass ein Club wie St.Pauli hätte Barca schlagen können. so geschehen in der abgelaufenen CL Saison. (Celtic Barca 2:1)
carvas 17.09.2013
5. @phrasenmaeher
leider muss ich sie enttäuschen. der spiegel liegt mit dem einen titel bei borussia dortmund völlig richtig. 1966 holte der bvb den europapokal der pokalsieger.
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