Champions-League-Gruppenphase Deutschen Teilnehmern drohen schwere Lose

Der FC Bayern ist bei der Auslosung der Gruppenphase der Champions League unter den besten acht Teams gesetzt. Auf Dortmund, Schalke und Hoffenheim könnten schwere Aufgaben warten. Die Lostöpfe im Überblick.

Trophäe der Uefa Champions League
VALENTIN FLAURAUD/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Trophäe der Uefa Champions League


Vier deutsche Teilnehmer werden in der kommenden Champions-League-Spielzeit starten. Die besten Chancen auf ein Weiterkommen wird dabei erneut der FC Bayern München haben. Der deutsche Rekordmeister ist als regelmäßiger Teilnehmer in der späten Phase des Wettbewerbs im Top der besten acht Teams gesetzt. Damit wird das Team in der Gruppenhase nicht auf Hochkaräter wie Real Madrid, den FC Barcelona, Manchester City oder Juventus treffen.

Die übrigen drei deutschen Teilnehmer verteilen sich auf die weiteren drei Töpfe, wenn am Donnerstag in Monaco die Gruppenphase ausgelost wird (18 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE; TV: Sky/DAZN). Borussia Dortmund befindet in Topf zwei, der FC Schalke 04 ist in Topf drei und Königsklassen-Debütant 1899 Hoffenheim im Topf vier. Eine reine Bundesliga-Gruppe ist dennoch nicht möglich, denn Duelle unter Teilnehmern aus einem Land sind in der Gruppenphase ausgeschlossen.

Denkbar wäre hingegen eine Wiederholung des letztjährigen Champions-League-Finales bereits in der ersten Hauptrunde. Der Vorjahres-Finalist FC Liverpool wurde aufgrund seines Uefa-Koeffizienten nur in Topf drei eingeordnet. Damit wäre auch ein frühes Aufeinandertreffen von Trainer Jürgen Klopp mit seinem ehemaligen Klub Borussia Dortmund möglich.

Die vier Lostöpfe im Überblick:

Topf eins: Real Madrid, Atlético Madrid, FC Barcelona, FC Bayern München, Manchester City, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Lok Moskau

Topf zwei: Borussia Dortmund, FC Porto, Manchester United, Schachtjor Donezk, SSC Neapel, Benfica Lissabon, Tottenham Hotspur, AS Rom

Topf drei: FC Liverpool, FC Schalke 04, Olympique Lyon, AS Monaco, Ajax Amsterdam, ZSKA Moskau, PSV Eindhoven, FC Valencia

Topf vier: Viktoria Pilsen, FC Brügge, Galatasaray Istanbul, Young Boys Bern, Inter Mailand, 1899 Hoffenheim, Roter Stern Belgrad, AEK Athen

Die Gruppenphase der Champions League beginnt am 18. und 19. September mit dem ersten Spieltag. Der Erste und Zweite aus jeder der acht Gruppen ziehen in das Achtelfinale ein. Das Finale findet am 1. Juni des kommenden Jahres im Wanda Metropolitano, dem Stadion von Atlético Madrid, in der spanischen Hauptstadt statt.

tip/dpa



insgesamt 37 Beiträge
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prince62 30.08.2018
1. Hier gilt das olympische Motto
Nach den Leistungen der Vereine aus dem selbst ernannte Premiumprodukt Bundesliga in den europäischen Wettbewerben der letzten Jahren - außer FCB - gilt ja für alle übrigen Teilnehmer das olympische Motto: "Dabei sein ist alles" und mehr ist auch nicht zu erwarten.
muellerthomas 30.08.2018
2.
Sind im Topf 1 nicht die Meister + Titelverteidiger also unabhängig von Koeffizienten!
!!!Fovea!!! 30.08.2018
3. Naja
Hoffenheim & Schalke fliegen als erste heraus dann folgt Dortmund. Was mit den Bayern ist, das ist mir egal. Ich würde es ihnen gönnen, wenn die Löws Beispiel folgen. Dann ist mal richtig Ruhe im pausenlosen Selbstbeweihräucherungsmodus. Dann können die nämlich das machen, was die wirklich am besten können: Buli spielen.
Greg84 30.08.2018
4.
Zitat von muellerthomasSind im Topf 1 nicht die Meister + Titelverteidiger also unabhängig von Koeffizienten!
So ist es. Seit der letzten Saison (wenn ich mich nicht täusche) sind in Topf 1 die Meister der bestbewerteten Ligen, der Titelverteidiger der Champions League und der Sieger der Europa League. Wären Schalke oder Hoffenheim Meister geworden, wären die also in Gruppe 1 gelandet.
doppelnass 30.08.2018
5. Ist doch super
Nun kann man ja schon den obligatorischen "Bayern hat Losglück"-Artikel vorbereiten
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