Champions League Dortmund verliert und zieht ins Viertelfinale ein

Borussia Dortmund folgt dem FC Bayern ins Viertelfinale der Champions League. Zwar verlor der BVB zu Hause gegen Zenit St. Petersburg, der Vorsprung aus dem Hinspiel reichte jedoch. Im Hinspiel der nächsten Runde fehlt allerdings der torgefährlichste Dortmunder.

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Hamburg - Der Kür folgte die Pflicht. 4:2 hatte Borussia Dortmund das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Zenit St. Petersburg gewonnen und dabei begeisternden Fußball geboten. Im Rückspiel zu Hause reichte dieser Vorsprung, der BVB zog trotz einer 1:2 (1:1)-Niederlage wie im vergangenen Jahr in die Runde der besten Acht ein. Die schlechten Nachrichten für die Dortmunder an diesem Abend: Top-Stürmer Robert Lewandowski (sechs Tore in acht Champions-League-Spielen) sah seine dritte Gelbe Karte und ist im Viertelfinal-Hinspiel gesperrt. Zudem verletzte sich Marcel Schmelzer und musste ausgewechselt werden.

"Wichtig ist: Wir sind weiter", sagte Lewandowski, dessen Team die erste große Chance des Spiels hatte. Nach Flanke von Schmelzer köpfte Pierre-Emerick Aubameyang aus fünf Metern freistehend am leeren Tor vorbei (5. Minute). Zenit-Torwart Wjatscheslaw Malafejew war im Rücken des BVB-Profi ins Leere gehechtet.

Weitaus schwieriger war die Ausgangsposition von Hulk - doch der Stürmer-Star der Gäste machte es besser als Aubameyang. Der Brasilianer zog nach einer Viertelstunde aus rund 25 Metern mit links ab, der Ball schlug unhaltbar für Dortmunds Keeper Roman Weidenfeller neben dem linken Pfosten ein.

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St. Petersburg hätte für ein Weiterkommen zwei weitere Tore benötigt, doch der BVB wollte sich nicht auf seinen Vorsprung verlassen. Der Gegentreffer war wie ein Weckruf für die Gastgeber, fortan bestimmte die Borussia das Spiel. Den Rechtsschuss von Kevin Großkreutz lenkte Malafejew gekonnt über die Latte (22.). Auf der anderen Seite vergab Oleg Shatov eine gute Möglichkeit für Zenit (37.), sein Schuss ging knapp am Dortmunder Tor vorbei.

Es hätte das 2:0 für St. Petersburg sein können, womit es in der Dortmunder Arena richtig spannend geworden wäre - stattdessen fiel eine Minute später der Ausgleich. Allerdings hätten wohl nicht wenige Torhüter eines Champions-League-Teilnehmers den Kopfball von Sebastian Kehl nach Flanke von Schmelzer gehalten. Malafejew aber schaufelte den Ball ins eigene Netz, anstatt ihn zur Seite zu lenken.

Das Gegentor schien Zenit jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen geraubt zu haben. Drei Treffer hätten die Russen nun noch erzielen müssen. Zu viel gegen defensiv gut sortierte Borussen, die nach dem Seitenwechsel nicht mehr als nötig machten. Dabei agierte der BVB allerdings ein wenig zu sorglos. Nach Pass von Domenico Criscito stand José Rondón völlig frei vor Weidenfeller und erzielte in der 73. Minute per Kopf das 2:1 für Zenit - zugleich der Endstand.

Mit dem BVB und dem FC Bayern, der den FC Arsenal ausschaltete, stehen zwei Bundesligisten im Viertelfinale. Ebenfalls für die Runde der besten Acht qualifiziert haben sich Manchester United, das sich doch noch gegen Olympiakos Piräus durchsetzte, der FC Chelsea, Atlético und Real Madrid, der FC Barcelona sowie Paris St. Germain. Die Auslosung für das Viertelfinale findet am Freitag in Nyon statt (12 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). "Jetzt gibt es nur noch Hammerlose. Ein Wunschlos gibt es nicht", sagte Kehl.

Borussia Dortmund - Zenit St. Petersburg 1:2 (1:1)
0:1 Hulk (16.)
1:1 Kehl (38.)
1:2 Rondon (73.)
Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Sokratis, Hummels, Schmelzer (77. Durm) - Sahin, Kehl - Aubameyang (90.+1 Hofmann), Mchitarjan (69. Jojic), Großkreutz - Lewandowski
St. Petersburg: Malafejew - Anjukow, Hubocan, Lombaerts (46. Neto), Criscito - Witsel, Faisulin (84. Smolnikow) - Hulk, Schatow, Danny - Kerschakow (62. Rondon)
Schiedsrichter: Undiano Mallenco (Spanien)
Zuschauer: 65.829 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Lewandowski (3), Kehl (2), Jojic - Lombaerts (2)
Torschüsse: 11:10
Ecken: 8:1
Ballbesitz in Prozent: 48:52

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ham

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insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
bvbler1990 19.03.2014
1. Unsicher
Ich weiß nicht was zz mit der Mannschaft los ist. Heute wie auch gegen Gladbach wirkt sie unglaublich unsicher, unkonzentriert und ungeordnet. Da sind teilweise Lücken da, bälle werden vertendelt, Laufwege stimmen nicht und Fehlpässe en Maße... Ich hoffe sie kommen da bald wieder raus!
Der_Master 19.03.2014
2.
Zitat von sysopGetty ImagesBorussia Dortmund folgt dem FC Bayern ins Viertelfinale der Champions League. Zwar verlor der BVB zu Hause gegen Zenit St. Petersburg, der Vorsprung aus dem Hinspiel reichte jedoch. Im Hinspiel der nächsten Runde fehlt allerdings der torgefährlichste Dortmunder. http://www.spiegel.de/sport/fussball/champions-league-dortmund-zieht-ins-viertelfinale-ein-a-959722.html
Insgesamt ein sehr schwaches Spiel. Viele viele Fehlpässe, Kampf und Krampf auf beiden Seiten. Dortmund hat sehr clever gespielt und ist ohne großen Kraftaufwand eine Runde weiter. Der Ausfall von Lewandowski könnte noch sehr teuer werden, wird man sehen. Bei St.Petersburg nur Witsel und Hulk mit internationalem Format, der Rest erschreckend schwach. Wieso dieser Rondon nicht von Anfang an gespielt hat, bleibt mir ein Rätsel.
moorkind 19.03.2014
3. Super Jungs,
nicht den Kopf hängen lassen Kevin. Ihr könnt stolz auf das Erreichte sein!
axelmueller1976 19.03.2014
4. Freue mich für den BVB
Zitat von sysopGetty ImagesBorussia Dortmund folgt dem FC Bayern ins Viertelfinale der Champions League. Zwar verlor der BVB zu Hause gegen Zenit St. Petersburg, der Vorsprung aus dem Hinspiel reichte jedoch. Im Hinspiel der nächsten Runde fehlt allerdings der torgefährlichste Dortmunder. http://www.spiegel.de/sport/fussball/champions-league-dortmund-zieht-ins-viertelfinale-ein-a-959722.html
Aber Dortmund ist nur noch ein Schatten vom letzten Jahr.Die Spieler sind offensichtlich mit Ihren Kräften am Ende und werden wohl am Samstag dem CL-Spiel von heute in Hannover Tribut zollen müssen. Vermutlich wird der Eine oder Andere noch durch Verletzung ausfallen. Das Spielsystem ist zu kräfteraubend daß man es die volle Saison durchspielen kann. Nur der Trainer will das nicht einsehen.
nummer50 19.03.2014
5. Wunschlos
Ich glaube, dass sich am Freitag einige Mannschaften den BVB als Gegner wünschen!
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