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Champions League: ManCity erstmals im Viertelfinale, Atlético zittert sich zum Sieg

Eindhoven hat einen Überraschungscoup gegen Atlético Madrid verpasst: Gegen den spanischen Top-Klub ist die PSV erst im Elfmeterschießen ausgeschieden. Manchester City schaffte es erstmals in Viertelfinale.

Eindhovens Jürgen Locadia (l), Atléticos Saúl Ñíguez Zur Großansicht
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Eindhovens Jürgen Locadia (l), Atléticos Saúl Ñíguez

Atlético Madrid - PSV Eindhoven 8:7 im Elfmeterschießen (0:0, Hinspiel 0:0)

Beide Mannschaften versuchten nach dem 0:0 im ersten Duell, Fehler zu vermeiden. In einem wenig unterhaltsamen Spiel gelang das vor allem Atlético, die Gastgeber ließen bis zur 58. Minute keinen Schuss aufs eigene Tor zu. In der Offensive tat sich der spanische Spitzenklub jedoch ebenfalls schwer. Die einzige klare Torchance der ersten Hälfte vergab Antoine Griezmann, der frei vor PSV-Torwart Jeroen Zoet auftauchte, den Ball aber nicht an diesem vorbei brachte (15. Minute).

Eindhovens erste Torchance hatte es dann in sich: Jürgen Locadias Schuss konnte Atlético-Torwart Jan Oblak an den Pfosten lenken, sowohl PSV-Stürmer Luuk de Jong als auch Marco van Ginkel verpassten es, per Nachschuss zu treffen (58.). Mehr brachten die Niederländer in der regulären Spielzeit nicht zustande. Auf der Gegenseite scheiterte Madrids Joker Fernando Torres an Zoet (86.).

In der Verlängerung vergaben Atléticos Lucas Hernández (94.) und Eindhovens Andrés Guardado (117.) die besten Gelegenheiten auf einen Treffer. Damit ging es erstmals in der Geschichte der Champions League nach zwei torlosen Unentschieden ins Elfmeterschießen. Dort verwandelten 14 Schützen nacheinander, ehe Eindhovens Luciano Narsingh an die Latte schoss. Juanfran verwandelte den 16. Elfmeter und entschied die Partie zugunsten des Favoriten.

Für hässliche Szenen hatten vor dem Anpfiff mutmaßliche PSV-Fans gesorgt. Ein Video zeigt, wie Anhänger in Eindhoven-Trikots in einem Café auf dem Madrider Plaza Mayor sitzend Münzen in Richtung um Geld bittender Frauen werfen. Als diese sich nach den Münzen bücken, brechen die Fans in höhnischen Jubel aus.

Manchester City - Dynamo Kiew 0:0 (Hinspiel 3:1)

Manchester City hat nach einem 0:0 gegen Dynamo Kiew erstmals das Viertelfinale der Champions League erreicht. Die Engländer hatten dabei dank des Vorsprungs von 3:1 aus dem Hinspiel keine Mühe.

City verlor bereits in der ersten Hälfte beide Innenverteidiger durch Verletzung. Nach nur fünf Minuten fasste sich Vincent Kompany an die Wade, an der er in den vergangenen Jahren immer wieder verletzt war. Der Kapitän musste ausgewechselt werden. Kurz darauf erwischte es auch Nicolás Otamendi. Der Argentinier verletzte sich bei einem Foulspiel an Lukasz Teodorczyk, für das er verwarnt wurde. Eliaquim Mangala und Martín Demichelis bildeten als Ersatz das Abwehrzentrum der Gastgeber.

Dynamo Kiew konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Überhaupt gab es nur eine nennenswerte Torchance vor der Pause, und die hatte City, als Fernandinho mit einem Steilpass David Silva einsetzte (45.). Dynamo-Torwart Alexander Schowkowski war aber einen Schritt eher am Ball als der Spanier. In der zweiten Hälfte hatte Sergio Agüero die erste Gelegenheit für die Engländer, als er nach einem Pass von Yaya Touré aus spitzem Winkel von rechts nur knapp den zweiten Pfosten verfehlte (59.).

Zwei Minuten später traf Jesús Navas dann direkt den Pfosten, erneut nach Anspiel von Touré. Der Ivorer selbst erzwang nach 72 Minuten mit einem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze eine Parade von Schowkowski. Ansonsten schien City sich vor allem fürs Derby gegen United am Wochenende schonen zu wollen, in dem der wichtige Platz vier der Premier League gegen den Lokalrivalen verteidigt werden muss. Die passiven Gäste aus der Ukraine, die erst nach einer Stunde Spielzeit den ersten Schuss aufs Tor von Joe Hart brachten, machten es möglich.

Im Video: Manchester City nach dem historischen Erfolg

DPA

mon/rae

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1998 Real Madrid
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1994 AC Mailand
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