Chelsea-Niederlage: Mourinho spricht seinen Spielern "Reife und Persönlichkeit" ab

AFP

Klare Worte nach der Blamage: Chelsea-Trainer José Mourinho hat seine Mannschaft nach dem 1:2 gegen den FC Basel in der Champions League kritisiert. Die Spieler seien noch nicht so weit, Rückschläge wegstecken zu können.

Hamburg - Die grimmigen Zeiten hat José Mourinho hinter sich, das kündigte der Portugiese zumindest bei seiner Rückkehr zum FC Chelsea im Sommer an. Der "Special One" sei künftig der "Happy One". Doch schon nach dem ersten Spieltag der Champions League kommt der alte Mourinho durch, der Grund: das 1:2 gegen den FC Basel im eigenen Stadion.

Der 50-Jährige übte nach der Blamage, bei der der ehemalige Leverkusener André Schürrle nur auf der Tribüne gesessen hatte, heftige Kritik an seiner Mannschaft. Den Spielern fehle es vermutlich an "Reife und Persönlichkeit, um mit schwierigen Momenten im Spiel umzugehen", wird Mourinho im britischen "Guardian" zitiert.

Chelsea hatte 1:0 geführt, doch die Gäste aus der Schweiz hatten mit zwei späten Toren (71. Minute/81.) ihren ersten Sieg in England perfekt gemacht. Besonders über den Siegtreffer des ehemaligen Bundesliga-Spielers Marco Streller (Stuttgart, Köln) ärgerte sich der Chelsea-Trainer: "Das zweite Gegentor war nur sehr schwer zu akzeptieren. Wir haben viel an der Verteidigung bei Standards gearbeitet und beim Kopfball hatten wir eigentlich zwei Spieler im Raum und einen zusätzlichen, der für Streller eingeteilt war. Drei Spieler haben einen Fehler gemacht und dafür wurden wir bestraft."

Die Londoner sind nun seit vier Spielen ohne Sieg, in der Premier League hatte sich die Mannschaft zuletzt in der Partie gegen Everton nach einer anfangs guten Leistung von einem Gegentor kurz vor der Halbzeit aus dem Konzept bringen lassen. "Danach hat man gemerkt, dass wir Probleme bekamen, das war ungefähr das Gleiche wie gegen Basel", so Mourinho. Bereits der erste kleine Rückschlag bringe sein Team derzeit durcheinander, dagegen helfe nur viel Arbeit im Training.

luk

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insgesamt 24 Beiträge
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1.
Reziprozität 19.09.2013
Das war etwas uninspiriert gespielt von Chelsea, gestern da an der Stamford Bridge. Das Siegtor für die "Bebbie" durch Streller hätte so nicht fallen dürfen, es waren drei Mann an ihm dran und konnten ihn doch nicht am Kopfball hindern. Und aus der Kameraperspektive gen Chelsea-Tor gerichtet konnte man gut sehen, dass Petr Cech seine Torwart-Ecke nicht abgedeckt hatte.
2.
Obi-Wan-Kenobi 19.09.2013
Läuft nicht gut für the special one. Wenn ihn Abramowitsch vor die Tür setzt kann er ja beim HSV anheuern. Bei der Gurkentruppe sind die Erwartungen auch nicht so hoch. :-) Aber Glückwunsch an Basel!
3. Verantwortung abschieben
Ukweli 19.09.2013
ist auch kein Zeichen von persönlicher Reife mit Niederlagen umzugehen.
4.
stefansaa 19.09.2013
Zitat von Obi-Wan-KenobiLäuft nicht gut für the special one. Wenn ihn Abramowitsch vor die Tür setzt kann er ja beim HSV anheuern. Bei der Gurkentruppe sind die Erwartungen auch nicht so hoch. :-) Aber Glückwunsch an Basel!
Sie meinen The Happy one ;)
5. wie der herr so's gescherr
doobiebrother 19.09.2013
zum thema, wie man mit niederlagen umgeht haben sie mit dem trainer auch ein extrem schlechtes vorbild..
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2008 Manchester United
2007 AC Mailand
2006 FC Barcelona
2005 FC Liverpool
2004 FC Porto
2003 AC Mailand
2002 Real Madrid
2001 FC Bayern München
2000 Real Madrid
1999 Manchester United
1998 Real Madrid
1997 Borussia Dortmund
1996 Juventus Turin
1995 Ajax Amsterdam
1994 AC Mailand
1993 Olympique Marseille