Champions League Ibrahimovic bereitet vier Tore vor

Zlatan Ibrahimovic galt bisher nicht unbedingt als Teamplayer, nun gab er sich als Gönner: Beim Erfolg von Paris St. Germain gegen Zagreb legte er alle vier Tore auf. Und: Málaga und Porto haben sich schon für das Achtelfinale qualifiziert.

Paris-Stürmer Ibrahimovic: Vier Torvorlagen beim Sieg gegen Zagreb
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Paris-Stürmer Ibrahimovic: Vier Torvorlagen beim Sieg gegen Zagreb


Hamburg - Der FC Málaga und der FC Porto sind als erste Teams in das Achtelfinale der Champions League eingezogen. Málaga reichte beim AC Mailand ein 1:1, Porto ein torloses Remis bei Dynamo Kiew zum Einzug in die Runde der besten 16.

Eliseu hatte Málaga in der 40. Minute in Mailand in Führung geschossen, doch Pato gelang noch der Ausgleich für Milan (74.) - damit mussten die Gäste aus Spanien den ersten Gegentreffer überhaupt in dieser Saison in der Königsklasse hinnehmen. Hinter Málaga sind in der Gruppe C auch noch AC Mailand (5), RSC Anderlecht (4) und Zenit St. Petersburg (3) im Rennen. Anderlecht gewann gegen den russischen Meister dank des Treffers von Dieudonné Mbokani (17.) 1:0.

Porto brachte in der ukrainischen Hauptstadt ein 0:0 über die Zeit. In Paris deklassierte das Starensemble mit dem überragenden schwedischen Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic die Gäste aus Zagreb 4:0. Der Brasilianer Alex (16.), Blaise Matuidi (61.), Jeremy Menez (65.) und Guillaume Hoarau (80.) trafen für PSG - alle vier Tore bereitete Ibrahimovic vor. Nach den Krawallen vor der Partie blieb es am Abend im Stadion und rund um den Prinzenpark zunächst ruhig. Hinter Porto (10 Punkte) liegt Paris auf Platz zwei (9) und kann den Einzug in die K.o.-Runde bereits am 21. November mit einem Remis gegen Dynamo Kiew perfekt machen.

Manchester City droht das Aus

In der Dortmunder Gruppe D haben der BVB (8) und Real (7) weiter die besten Chancen aufs Weiterkommen. Manchester City (2) und Ajax (4) droht nach dem 2:2 das Aus. City war früh durch zwei Tore von Siem de Jong (10./17.) 0:2 in Rückstand geraten. Yaya Touré (23.) und Sergio Agüero (74.) retteten immerhin noch einen Punkt.

Hinter Schalke und Arsenal wahrte auch Olympiakos Piräus durch das 3:1 gegen HSC Montpellier seine Chance. Paulo Machado (4.), Leandro Greco (80.) und Kostas Mitroglou (82.) erzielten die Treffer für die Griechen. Der zwischenzeitliche Ausgleich war Younes Belhanda (67.) per Foulelfmeter gelungen.

leh/dpa

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