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Champions League: Paris nach Sieg über Chelsea im Viertelfinale

Sieg beim FC Chelsea: Ibrahimovic bringt PSG ins Viertelfinale Fotos
REUTERS

Paris St. Germain steht zum zweiten Mal nacheinander im Viertelfinale der Champions League. Beim knappen Erfolg gegen Chelsea war Zlatan Ibrahimovic der Mann des Spiels.

Paris St. Germain ist durch ein 2:1 (1:1) beim FC Chelsea ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. In einer umkämpften Partie hatte Chelsea zwischenzeitlich gute Chancen, in Führung zu gehen, Paris sorgte dann aber mit einer sehenswerten Kombination für die Entscheidung. Damit werfen die Franzosen den englischen Meister im zweiten Jahr nacheinander aus dem Wettbewerb.

Vor der Partie war klar, dass die Blues gewinnen mussten, um das Viertelfinale zu erreichen. Das Hinspiel hatten die Franzosen ebenfalls 2:1 gewonnen. Chelsea-Trainer Guus Hiddink konnte wieder auf Diego Costa im Sturm zurückgreifen, der Stürmer musste am Wochenende aufgrund einer Zerrung gegen Stoke City pausieren. Laurent Blanc hatte in der Liga zuletzt David Luiz und Zlatan Ibrahimovic geschont, beide kehrten in die Startformation zurück.

Schon nach drei Minuten wurde es zum ersten Mal gefährlich. Willian hatte Diego Costa im Strafraum angespielt. Der Spanier ließ mit einer einfachen Körpertäuschung David Luiz aussteigen, sein anschließender Schuss aus 14 Metern wurde von Kevin Trapp gut pariert. Doch auch Paris demonstrierte früh seine Offensivqualitäten: Lucas Moura setzte Angel Di María in Szene, der argentinische Nationalspieler konnte Torhüter Thibaut Courtois überwinden, doch Branislav Ivanovic klärte den Ball kurz vor der Linie zur Ecke.

In der 16. Minute ging Paris dann in Führung: Ibrahimovic war nach einem Zuspiel von Di María völlig frei und legte den Ball anschließend quer, Adrien Rabiot musste den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben.

Ausgleich und anschließende Druckphase

Damit stand Chelsea schon früh unter Druck, und hielt diesem vorerst stand: Nur elf Minuten nach dem Rückstand glich der Gastgeber aus. Nach einer Kombination im Mittelfeld zwischen Pedro und Willian spielte der Brasilianer Diego Costa im Strafraum an, der legte sich den Ball zurecht und schob zum 1:1 ein. Unter Hiddink war es bereits der elfte Treffer des Stürmers. Zuvor hatte er nur vier Saisontore erzielt.

Kurz vor der Halbzeit hätte Chelsea sogar noch in Führung gehen können. Nach einem Distanzschuss von Costa ließ Kevin Trapp den Ball nach vorne abprallen, Marquinhos konnte vor dem heraneilenden Eden Hazard noch zur Ecke klären.

Kurz nach Wiederbeginn war es erneut Willian, der für Gefahr sorgte. Zunächst entwischte er auf der linken Außenbahn seinem Gegenspieler, dann legte er den Ball in den Rücken der Abwehr auf Costa, der Schuss des Spaniers konnte von David Luiz und Thiago Silva im Verbund geklärt werden (49. Minute).

Ibrahimovic tauchte nach einer Balleroberung des jungen Rabiot vor Courtois auf. Doch dem belgischen Schlussmann gelang es, den Winkel geschickt zu verkürzen (61.). Wenig später bewahrte Trapp sein Team vor dem Rückstand: Nach einem Willian-Schuss parierte der ehemalige Frankfurter auch den Nachschuss von Hazard (65.).

Der schönste Angriff des Tages sorgte dann für die Entscheidung: Di María wurde über die linke Seite von Thiago Motta geschickt, der flankte den Ball dann vor das Tor. Die Hereingabe verwertete Ibrahimovic (67.). Es war das 50. Europapokaltor des Schweden.

Danach verwalteten die Gäste das Ergebnis. Es blieb beim 2:1 für den Tabellenführer der Ligue 1, der in diesem Jahr das Triple anstrebt.

FC Chelsea - Paris St. Germain 1:2 (1:1)
0:1 Rabiot (16.)
1:1 Diego Costa (27.)
1:2 Ibrahimovic (67.)

FC Chelsea: Courtois - Azpilicueta, Ivanovic, Cahill, Kenedy - Mikel , Fabregas - Pedro, Hazard (77. Oscar), Willian - Diego Costa (60. Traoré)
Paris St. Germain: Trapp - Marquinhos, Thiago Silva, David Luiz, Maxwell - T. Motta - Rabiot, Matuidi (87. van der Wiel) - Lucas Moura (78. Pastore), Di María (82. Cavani) - Ibrahimovic

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych
Gelbe Karten: Rabiot, Motta, Matuidi - Fàbregas, Mikel, Ivanovic

bam

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1. war Zlatan Ibrahimovic der Mann des Spiels
Tauem 09.03.2016
Find ich nicht. Für mich war der beste Mann auf dem Spielfeld der Schiedsrichter mit seinen Mannen an der Aussenlinie. Ich habe noch nie einen so souveränen und gleichzeitig unauffälligen Schiedsrichter gesehen, der das Spiel in Fluss hielt. Es war ein faires Spiel, weil jeder der Spieler wusste, der Schiedsrichter sieht sowohl Fouls wie Schwalben.
2. Abwehrverhalten
timtonic 10.03.2016
Sowohl beim 0:1 als auch beim 1:1 fand ich die jeweilige Abwehrleistung eher... seltsam. Courtois hätte den Querpass durch seinen 5-Meter-Raum zum 0:1 locker abfangen können. Und beim 1:1 trabt David Luiz nur locker hinterher und guckt sich das an. Nachdem Costa Thiago Motta ausgespielt hatte, hätte ihm Luiz schon längst im Weg stehen können. Bei allem Respekt vor der Klasse dieser beiden Mannschaften - aber die ersten beiden Tore wären so in der Bundesliga wohl nicht gefallen.
3.
Attila2009 10.03.2016
Zitat von timtonicSowohl beim 0:1 als auch beim 1:1 fand ich die jeweilige Abwehrleistung eher... seltsam. Courtois hätte den Querpass durch seinen 5-Meter-Raum zum 0:1 locker abfangen können. Und beim 1:1 trabt David Luiz nur locker hinterher und guckt sich das an. Nachdem Costa Thiago Motta ausgespielt hatte, hätte ihm Luiz schon längst im Weg stehen können. Bei allem Respekt vor der Klasse dieser beiden Mannschaften - aber die ersten beiden Tore wären so in der Bundesliga wohl nicht gefallen.
Fußball ist eben was anderes als Playstation daddeln. In der Buli gibt es noch ganz andere Fehler die zu Toren führen.
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